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Content:
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Nº2 3 NOV 2013 I M GE SP RÄ C H : TOMISLAV MARIC ÜBER SEIN CO-TRAINER DASEIN BEIM VFB STUTTGART, DEN UNSINN IM FUSSBALL ZU PLANEN UND BERUFSVERKEHR AUF DER A81 KU N STRE G I O N : URBANE GIGANTEN IN DER SKULPTUR — HEILBRONNER MUSEEN IM ZEICHEN DES TURMES + aktuelle Informationen zum Kometen Ison HI MMEL FOTOST R E C KE : CANCUN MEXICO - AM RANDE DES TOURISMUS

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N º4 DAS UNTERLAND AUS DER VOGELPERSPEKTIVE: EIN RUNDFLUG ÜBER UNSERE HEIMAT Nº2 O KT 2 011 DEZ 2011 / JAN 2012 Nº5 FEB 2012 N º1 SEP 2 0 11 HEILBRONNER ANSICHTEN: EIN FOTOGRAFISCHER STREIFZUG IM GESPRÄCH: REINHOLD GALL INNENMINISTER VON BADEN-WÜRTTEMBERG DER KÜHLSCHRANK VON...: FALKEN-KAPITÄN LUIGI CALCE DAS LÄNGSTE INTERVIEW HEILBRONNS: OLIVER MARIA SCHMITT, AUTOR DES »BESTEN ROMANS ALLER ZEITEN«, ÜBER HEILBRONN UND MEHR tei l t, e i l t , N º3 NOV 2011 IM GESPRÄCH: HEILBRONNS OBERBÜRGERMEISTER HELMUT HIMMELSBACH IM GROSSEN INTERVIEW URBAN-ART: DER NECKARSULMER MARC C. WOEHR SORGT MIT SEINER URBANEN KUNST FÜR AUFMERKSAMKEIT DER KÜHLSCHRANK VON...: PATRICIA MAYER UND DEM INSEL HOTEL IM GESPRÄCH: DIE BEATSTEAKS VOR IHREM KONZERT IN HEILBRONN VOLKSABSTIMMUNG ZU STUTTGART 21: REINHOLD GALL BEANTWORTET DIE WICHTIGSTEN FRAGEN WELTREISE: ZWEI HEILBRONNER WOLLEN OHNE FLUGZEUG UM DIE WELT SKULPTUREN-IKONE: FRANZ ERHARD WALTHER ÜBER SEINE AUSSTELLUNG IN DER KUNSTHALLE VOGELMANN EXKLUSIV IM INTERVIEW: 1899 HOFFENHEIM-COACH HOLGER STANISLAWSKI ÜBER BADISCHEN DIALEKT UND KÜHE MELKEN. GEFÄHRLICHER EINSATZ: DER HEILBRONNER MATTHIAS MARQUART HAT IN AFGHANISTAN EIN DURCH UND DURCH KORRUPTES LAND VORGEFUNDEN. FASCHING! FASCHING! FASCHING!: DIE NARREN SIND WIEDER LOS. weilt, B I L D U N G ENERGIE BIKEPOLO IM OLGA-COURT: EIN ACTIONVIDEO ÜBER EINE SPORTART, DIE IN HEILBRONN IM KOMMEN IST heilt. Z E I T A RM U T REBELLION Nº1 Nº 6 MRZ 2012 Nº2 Nº 7 APR 2012 Nº3 Nº4 INTERVIEW DES MONATS: DER SCHWÄBISCHE KABARETTIST CHRSITOPH SONNTAG FÜLLT INZWISCHEN DIE PORSCHE-ARENA. EIN GESPRÄCH ÜBER ALTE UND NEUE ZEITEN. KULTURBEUTEL: POETRY SLAM IN HEILBRONN. WIR TRAFEN UNTER ANDEREM DEN DEUTSCHSPRACHIGEN MEISTER IM CAFÉ WILHELM. Nº4 Nº 9 INTERVIEW DES MONATS: IM GESPRÄCH MIT STEFFEN MÖLLER. ER IST IN POLEN EIN STAR. WIR SPRACHEN VOR DER EM MIT DEM MULTITALENT ÜBER TIPPS FÜR POLENREISENDE UND PILZESAMMELN. MUSIKKOFFER: BARONS UP! FELIX VON RACKNITZ VERANSTALTET IM SCHLOSS HEINSHEIM ANSPRUCHSVOLLE KONZERTE UND STEHT IN JAGSTHAUSEN BEI DEN BURGFESTSPIELEN AUF DER BÜHNE. JUNI / JULI 2012 Nº5 Nº1 0 AUG 2012 Nº8 MAI 2012 AUSBILDUNG IM UNTERLAND: EIN BESUCH BEI GETRAG, DEN GETRIEBE- UND ZAHNRADEXPERTEN AUS UNTERGRUPPENBACH Gesundheit INTERVIEW DES MONATS: IM GESPRÄCH MIT HERBERT FEUERSTEIN, DEM EHEMALIGEN SIDEKICK VON HARALD SCHMIDT MUSIKKOFFER: EIN GESPRÄCH MIT Ö(ZKAN) ÜBER TÜRKISCHE FOLKLORE, HIP-HOP & ROCKMUSIK HÄLDENRENNEN BEI BRETZFELD: DIE OFFIZIELLE SKATEBOARD-DOWNHILLMEISTERSCHAFT IN EINDRUCKSVOLLEN FOTOGRAFIEN INTERVIEW DES MONATS: MUSEUMSDIREKTOR DR. MARC GUNDEL IM GESPRÄCH BRIEF AN DIE HEIMAT: AUSWANDERER MICHAEL MÜLLER KEHRT AUS SÜDAFRIKA IN DIE LÖWENSTEINER BERGE ZURÜCK HIER SIND DIE INTERVIEW DES MONATS: IM GESPRÄCH MIT DEN BULLINGS, DEN MACHERN DES ALTEN THEATERS MAROKKO – GLOBETROTTER PATRICK ORTWEIN WEISS JETZT: MAN WEISS NIE WORAUF MAN SICH EINLÄSST AUSSTELLUNG IN DER ZIGARRE: ARTBASEL HEAR ME RIGHT HERE – MIT MALEREI, TAGS, GRAFFITI, ZEICHNUNGEN UND PERFORMANCE* FUSSBALL: EIN GESPRÄCH ZUR FUSIONSIDEE IM HEILBRONNER FUSSBALL – MIT HARRY MERGEL, GERD KEMPF & WERNER MENOLD ä nd e uslä KUNSTREGION: VESPA-KULT IN SINSHEIM. ZUM 66. GEBURTSTAG DES SCHICKEN ITALIENERS WIDMET DAS TECHNIKMUSEUM SINSHEIM DEM ROLLER EINE SONDERAUSSTELLUNG. HIER GEHT‘S ZUM QUIZ! FUSSBALL MACHER IM UNTERLAND: MARIJO MARIC WIRD NICHT NUR TRAINER DES NEUGEGRÜNDETEN FC UNION HEILBRONN. ER BETREIBT AUCH EINE FUSSBALLSCHULE. KINDER Nº6 Nº11 SEP 2012 Nº7 Nº 1 2 OKT 2012 Nº8 Nº13 NOV 2012 Nº9 N º1 4 DEZ 2012 / JAN 2013 Nº10 Nº15 FEB 2013 KULTURBEUTEL: EIN SNEAKER-FACHGEPLÄNKEL MIT MÄNNERN, DIE MEHR SCHUHE ALS IHRE FRAUEN BESITZEN. KULTURBEUTEL: POETRY SLAM IN HEILBRONN. WIR TRAFEN UNTER ANDEREM DEN DEUTSCHSPRACHIGEN MEISTER IM CAFÉ WILHELM. KUNSTREGION: VESPA-KULT IN SINSHEIM. ZUM 66. GEBURTSTAG DES SCHICKEN ITALIENERS WIDMET DAS ECHNIKMUSEUM SINSHEIM EM ROLLER EINE SONDERAUSSTELLUNG. INTERVIEW DES MONATS: THOMAS STROBL ÜBER SEINEN SCHWIEGERVATER, JUNGSOZIALISTEN UND ELEKTROBEATS KUNSTREGION: DAS »FALSCHE HASENMAHL« & DIE »TO BE SUPPOSED TO DO SOMETHING«-AUSSTELLUNG IM FOTOGRAFISCHEN RÜCKBLICK IM GESPRÄCH: OTTFRIED FISCHER DER PRACHTBAYER ERZÄHLT DEN UNTERSCHIED ZWISCHEN FANS DES FC BAYERN UND 1860 MÜNCHEN UND ERKLÄRT WIESO BAD TÖLZ NICHT ZU ÖSTERREICH GEHÖRT, WIE ES HEC-FANS IMMER MEINEN EIN BRIEF AN DIE HEIMAT AUS COSTA RICA SEGELFLIEGEN IN DER REGION IM GESPRÄCH: ULRICH KIENZLE DER JOURNALIST A. D. ÜBER SEIN INTERVIEW MIT SADDAM HUSSEIN UND DIE GEMEINSAMKEITEN VON SCHWABEN UND ARABERN STUTTGART STAMMHEIM: EINE FOTOSTRECKE HINTER GITTERN HEILBRONNS THEATERINTENDANT AXEL VORNAM KENNT SEIN ERFOLGSGEHEIMNIS NICHT IM GESPRÄCH: TED BAUER DER HEILBRONNER VERTRITT JAMES GILL, EINEN DER GRÖSSTEN POP-ART-KÜNSTLER UNSERER ZEIT AU S „ F O R E V E R YO U N G “ A L P H AV I L L E RIDERS ON THE STORM: DJ ASHLEY AAMES VERANSTALTET DIE BESTEN DRUM´N´BASS-PARTYS DER STADT WIRTSCH A FT PIERRE GATTINGER ERZÄHLT DIE GESCHICHTE DES MOBILAT-CLUB ESS EN & T R INKEN WELTREISE: ZWEI HEILBRONNER WOLLEN OHNE FLUGZEUG UM DIE WELT SC H A F F E , SC H A F F E H Ä U S L E BAU E ! JUG E N D BABEL WORLD: DER CHINESE DU ZEHNJUN STELLT BABELARTIGE STADTLANDSCHAFTEN IM ZKM-KARLSRUHE AUS Nº11 Nº16 MÄRZ 2013 Nº12 N º1 7 APRIL 2013 Nº13 Nº18 MAI 2013 Nº14 N º1 9 JUNI / JULI 2013 Nº15 Nº20 AUG 2013 IM GESPRÄCH: POLIZEICHEF ROLAND EISELE ÜBER DEN POLIZISTENMORD VOM APRIL 2007 UND DEN NAHENDEN NSU-PROZESS IM GESPRÄCH: POLIZEICHEF ROLAND EISELE ÜBER DEN POLIZISTENMORD VOM APRIL 2007 UND DEN NAHENDEN NSU-PROZESS BRIEF AN DIE HEIMAT: ÜBER DAS ARBEITEN FÜR DIE KANADISCHE ÖLINDUSTRIE BEI -40 GRAD IM GESPRÄCH: HEC-KAPITÄN LUIGI CALCE ÜBER SEINE DEUTSCHLAND-TOUR, ERNST RUPP UND VERLETZUNGEN MUSIKKOFFER: YEN STEHEN VOR DEM DURCHBRUCH - EIN BAND-PORTRAIT IM GESPRÄCH: SCHAUSPIELERIN ALEXANDRA KAMP ÜBER BEKNACKTE SONGTEXTE, OHRWÜRMER UND BERLIN KUNSTREGION: WUNDERBARE SCHWARZWEISS FOTOGRAFIEN VON ROBERT HÄUSSER BRIEF AN DIE HEIMAT: ÜBER DAS ARBEITEN FÜR DIE KANADISCHE ÖLINDUSTRIE BEI -40 GRAD KUNSTREGION: DESIGN IKONEN I M GE SPR ÄCH: STEFAN KUNTZ ÜBER DAS DFB-POKALSPIEL DES 1. FC KAISERSLAUTERN GEGEN NECKARSULM KU N ST R E GI ON : STREET ART AUS BERLIN UND SHAOLIN MÖNCHE H A N DA R B EI T AROUND THE WORLD: DER HEILBRONNER PATRICK ORTWEIN BLICKT AUF ÜBER EIN JAHR WELTREISE ZURÜCK WO H L F Ü H L E N HERRENWAHL: NICOLAI KÖPPEL ERINNERT SICH AN SEINE ERSTEN TANZSCHRITTE ZURÜCK 9. MAI HANIX PRÄSENTIIERT »MASHED POTATOES« IM MOBILAT: LIVEBANDS, LESUNG & DJ MIT KAÉLA, WUNDERBARE KATZE, NICOLAI KÖPPEL & ASHLEY AAMES KULTURBEUTEL: POETRY SLAM IN HEILBRONN. WIR TRAFEN UNTER ANDEREM DEN DEUTSCHSPRACHIGEN MEISTER IM CAFÉ WILHELM. AUTO Nº19 N E C K A R N E CK AR : MIT TEXTEN VON MARK TWAIN UND HANS CHRISTIAN ANDERSEN Nº16 Nº17 Nº18 Nº20 Nº21 Nº22

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E D I TO R I A L »Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.« (Konrad Adenauer) Liebe Leserinnen, liebe Leser, schon Friedrich von Schiller wusste: »Am Himmel geschehen Zeichen und Wunder.« Der Himmel ist überall, manchmal auch auf Erden. Deshalb haben wir uns diesmal dem Schwerpunkt Himmel gewidmet. Denn auch in unserer Region spielt der Himmel eine große Rolle. Auch für Daniela Palermo, Astrologin aus Kirchhausen, die von unserer Reporterin Maria Sanders besucht wurde. Spontan ließ sich Palermo überreden, ein HANIX- Gründerhoroskop für uns zu erstellen. Schließlich wollen wir wissen, wie es mit uns weitergeht. An die Grenzen des Landkreises führte uns unser Interview mit Klaus Schäfer. Der gebürtige Möckmühler ist Standortleiter des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums in Lampoldshausen. Der Raumfahrtingenieur verriet uns auch, dass er Fan von Star Wars und Star Trek ist - allerdings nur von den alten Folgen. Autor Florian Dietz besuchte mit unserem Fotografen Patrick Labitzke die Robert-Mayer-Sternwarte und erfuhr, das für die Astronomen die Suche nach der Dunkelheit eine große Rolle spielt. Außerdem besuchten wir den Piloten Siegfried Graf, wir fotografierten den Heilbronner Himmel und erfuhren von Kolumnistin Rafaela Jeckle, dass der Himmel über Rio, der schönste auf der Welt ist. Ganz offiziell. Aus diesem Grund auch unser brasilianisch angehauchter Cover-Sound von Philipp Seitz. Des weiteren fuhren wir nach Canstatt, um den Heilbronner Tomislav Maric an seinem neuen Arbeitsplatz zu besuchen. Der Kroate ist seit ein paar Wochen neuer Co-Trainer der Fußballprofis des VfB Stuttgart. Er erzählte uns, dass er meist schon um 6:15 Uhr im Auto sitzt, um dem Berufsverkehr auf der A81 zu entgehen. Mitte November eröffnet in Heilbronn eine CCC-Filiale. Der polnische Schuhhersteller schickte uns 200 Paar Schuhe, um sie von Heilbronnern testen zu lassen. Fotografin Ulla Kühnle hat das Schaulaufen im Zehender-Haus am Marktplatz festgehalten. Im Heilbronner Deutschhof Museum und in der Kunsthalle Vogelmann dreht sich momentan alles um urbane Giganten. Der Turm in der Skulptur ist Thema der aktuellen Ausstellung. Wir haben einen Blick auf die diversen Türme geworfen. Bisher hat sich Metin de Terk meist selbst gefilmt. Nun lassen wir ihn auf die Menscheit los. Mit Kameramann Steven Zuleger hat Metin die Heilbronner zum Himmel ausgefragt. Was wir aus den Straßeninterviews mitgenommen haben: Eishockeyfans sind nicht die schnellsten und Justin Bieber hat es nicht einfach in Heilbronn. Diese und viele weitere Geschichten findet ihr in dieser HANIX-Ausgabe. In diesem Sinne schließen wir mit einem chinesischen Sprichwort: »Wer nur in der Erde wühlt, wird den Himmel nie finden.« Ein himmlisches Vergnügen mit dieser Ausgabe wünscht das HANIX-Team! HANIX-Radix: Die Heilbronner Astrologin Daniela Palermo erstellte für uns unser Gründerhoroskop. Es liest sich gar nicht mal so schlecht. Zeigt her eure Schuhe: Mitte November eröffnet in Heilbronn eine der ersten CCC-Schuhfilialen Deutschlands. Wir baten Heilbronner und Heilbronnerinnen für uns die Schuhe und Taschen vorab Probe zu tragen.

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BEDIENUNG DES MAGAZINS Nº23 NOV 2013 CH: IM G ES P R Ä SE IN A R IC Ü B ER TO M IS LAV M M V FB DA SE IN B EI CO -T R A IN ER N IM D EN U N SI N ST U TTGA RT, N EN U N D U P LA FU SS BA LL Z U F D ER A 8 1 V ER K EH R A B ERU FS IO N : K U N ST R EG EN IM N N ER M U SE H EI LB RO ES ES TU R M Z EI C H EN D + aktuelle nen Informatio Kometen zum Ison HIMMEL CA N C K E: FO TO ST R EC US ES TO U R IS M M RANDE D EX ICO - A UN M

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Über dem Magazin befindet sich eine Funktionsleiste. Das Briefsymbol ermöglicht Weiterempfehlungen auf diversen sozialen Netzwerken Wir mögen unser Bildergalerie-Feature. Hinter diesem Fotos-Icon, das auf den entsprechenden Seiten einfliegt und blinkt, verbergen sich weitere Fotos. Einfach draufklicken. Wenn dieses Icon hereinfliegt und blinkt, weist es darauf hin, dass bei einem Klick auf das Film-Icon der auf der Seite hinterlegte Film startet. Ab und an werden vorgelesene Texte oder O-Töne aus Interviews ins Magazin integriert. Das Ton-Icon steht hierfür. Wie immer startet die Funktion bei einem Klick auf das Icon. Eigentlich selbsterklärend. Blinkt und leuchtet dieses Icon ist davon auszugehen, dass sich dahinter gute Musik verbirgt Wem die Vollbildansicht nicht ausreicht, kann in der oberen Funktionsleiste über die Vergrößerungslupe noch weiter ins Magazin hinein zoomen. Mit der Schlagwortsuche lassen sich gesuchte Artikel leicht finden. Das gesuchte Wort muss aus mindestens drei Buchstaben bestehen. Mit einem Klick auf dieses Icon gelangt man direkt zum Inhaltsverzeichnis.Dieses Icon ist jeweils auf der ersten Seite eines Beitrages zu finden. Jeweils an beiden Seitenrändern sind die Navigationspfeile. Einfach drauf klicken, um umzublättern. Per Doppelklick auf eine Seite wird ebenfalls umgeblättert. Oder man zieht mit der gedrücktem rechten Maustaste die Seiten von außen nach innen um einen animierten Blättereffekt zu erhalten. Unser Magazin lässt sich nur mit der jeweils aktuellsten Version des Flash-Players genießen. Kostenloser download hier: http://get.adobe.com/de/flashplayer/ Uns auf der kostenlosen »keosk«-App zu finden ist, zugegeben, nicht ganz einfach. Hinterlegt ist HANIX im Keosk hier: SHOP -> MAGAZINE -> LIFESTYLE -> ALTERNATIV

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I N H A LT HANIX Nº23 18 EMRAH L AU SBU B MEINE PLATTENKISTE 22 KR IT ZE L H E L D E N HEIMATLIEBE 44 S C H U H - BI-DO SPIEGELREFLEX MODE Tattoo-Künstler und Lausbub Emrah gewährtvor dem Firmenjubiläum einen Blick in seine Plattenkiste.. Wir zeigen wie immer fotografische Liebesgrüße an und aus unserer Heimatregion. Diesmal mit Eseln, gekritzeltem und Kürbissen. Wir baten Heilbronner und Heilbronnerinnen zum Probelaufen ins Zehender-Haus am Marktplatz und haben fleißig fotografiert. AU F G E TÜ RMT KUNSTREGION 68 I M G E S P R ÄC H : TO M I S L AV M AR I C INTERVIEW DES MONATS 120 C AN C U N ME XICO : A M R A N DE DE S TOU R I S MUS Architektur als Gegenstand der Kunst: In einer international besetzten Ausstellung widmen sich die Kunsthalle Vogelmann und das Museum im Deutschhof erstmals umfassend dem »Turm« in der Skulptur. Der Heilbronner Tomislav Maric ist seit wenigen Wochen Co-Trainer der SPIEGELREFLEX Profis des VfB Stuttgart. Wir haben ihn in Canstatt auf dem Vereinsgelän- Neben der Massenbespaßung in der veramerikanisierten »Zona Hotelera« de besucht und über Berufsverkehr, gibt es auch ein Cancun, in das sich seinen neuen Job und seine Zeit in selten ein Tourist verirrt. Dort entstand Japan gesprochen. Beate Hoffers Fotostrecke.

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J U G E N D G E M E I N D E R AT, U P D AT E & ALFONS 74 HIMMEL TITELTHEMA STADTLEBEN / LANDLEBEN 12, 14 & 16 »HIMMEL« METIN DE TERK FROGT NACH ... »Der Himmel ist, wo die Polisten Engländer, die Liebhaber Italiener, die Köche Franzosen, die Organisatoren Deutsche und die Financiers Schweizer sind. Die Hölle ist, wo die Köche Engländer, die Organisatoren Franzosen, die Liebhaber Schweizer, die Polizisten Deutsche und die Financiers Italiener sind.« Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist 4 0 0 WÖ RT E R VATERKOLUMNE HIMMEL IN DER MUSIK MUSIKUSS FA L A F E L B E I RU T MITTAGSTISCHTEST G EW I N N M A L W I E D E R ! QUIZ B O E & D E PH E C T, 2 0 0 3 VIA ARCHIV LESERBRIEFE & IMPRESSUM 13 8 IB I Z A BRIEF AN DIE HEIMAT AUS IBIZA ÜBER UNS F LU G PI O N I E R , 1 9 1 3 HISTORISCHER SCHUSS Lena Riegg war als Au-Pair auf Ibiza. Zunächst schien es, als hätte sie das Paradies gefunden. Dann wurde das luxuriöse Leben langweilig. V E R A N S TA LT U N G E N N OV E M B E R VERANSTALTUNGSKALENDER

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DAS HANIX TEAM W ER UND W I ES O ? EINE VORSTELLUNG MIT BEWEGGRÜNDEN ROBERT MUCHA HERAUSGEBER & REDAKTION Es war mein lang gehegter Kindheitstraum, auf die Frage nach meiner Tätigkeit, guten Gewissens »HANIX« antworten zu können. WA S I S T H A N I X ? Das m u l t i me di a l e Ma g a z i n f ü r d i e Re gio n He ilb ronn – für Le ser, d i e i n t eres s ier t , k ulture ll aufg e schl osse n un d n eu g ier i g a u f ei n en alte rnative n Blick a uf St adt - . L a n d k reis - u n d S ze ne k ultur s ind . WER MACHT HANIX? He ilbron n e r Me d ien - u n d Ku l t u r s c h affe nd e , d ie i hre Er fah r u n g en u . a . in Ber l in , Münch e n, Stuttg ar t o de r Hamb u r g g es a m m el t h a b e n und nun e twas in i h re r He im a t b e weg en w o l l e n. WA S W I L L H A N I X ? MARCEL KANTIMM HERAUSGEBER & KOORDINATION & SOCIAL MEDIA Das m u l t i me di a l e Ma g a z i n f ü r L eute und Ge se llsc h aft de r Reg i o n Heil b ro n n will m it s panne nde n , u n t e r h a l t s a m en u n d in f o r mative n Be iträg e n d i e re g i on ale Med ien l a n d s c ha f t be re ich e rn. Heilbronn ist besser als sein Ruf und hat deshalb dieses Magazin verdient.

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STEVEN ZULEGER VIDEO MARIA SANDERS REDAKTION & MODERATION FLORIAN GEIGER GRAFIK & REDAKTION Das Pergament, ist das der heil´ge Bronnen, woraus ein Trunk den Durst auf ewig stillt? Erquickung hast du nicht gewonnen, wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt. »HANIX« zeigt unsere Region aus einer neuen Perspektive und kombiniert originelle Ideen mit kompetenter Schreibe. Das hat mir gefallen. Ein neues Magazin ist immer eine großartige Sache, aber live mitzubekommen, wie es heranwächst ist einfach fantastisch! PHILIPP KIONKA FILM & IDEE RAFAELA JECKLE REDAKTION MEHMET FILIZ FOTO So haben die geguckt als ich sagte »Lasst es uns digital machen!« Dann haben wir es getan. Wieso ich mitmache? Ganz einfach: Ich liebe diese Idee! Für mich ist dieses Magazin eine Leidenschaft. Ich wurde entführt, gefesselt, gefoltert und gezwungen mit den schnieckesten Menschen der Stadt zusammen zu arbeiten. Danke dafür!

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RAIMAR SCHURMANN ART DIREKTION KATHRIN LEISTERER ILLUSTRATION LISA HOFMANN GRAFIK Ich liebe Magazine und fand das Konzept super. Und klar – die Herausgeber sind gute Freunde! Alles cool! Konfuzius sagt: »Die Zeit war reif. Ein epochales Magazin für Heilbronn.« Kathrin sagt: »Ich bin dabei!« Ich liebe diese Stadt und bei allem was Heilbronn schöner macht bin ich dabei. SARAH FISCHER FILM & SCHNITT JOSHUA ENDRESZ KOLUMNIST LEO VOLLAND ILLUSTRATION Ich bin der Überzeugung, dass man neues ausprobieren sollte. Ich war sofort Fan der »HANIX«-Idee. Es macht Spaß, dabei mitzuwirken. Ich schreibe für's HANIX weil ich jedem meine Meinung sagen will. Ja, ich empfinde so etwas wie Heimatverbundenheit – und deshalb finde ich toll, wenn in Heilbronn interessante Dinge passieren.

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SASCHA WARTHA REDAKTION PHILIPP SEITZ SOUND ULLA KÜHNLE FOTO Ich bin sehr stolz, an diesem Projekt mitwirken zu dürfen. Darüber hinaus möchte ich dabei sein, Geschichte(n) zu schreiben. Ein multimediales Magazin muss nicht nur gut aussehen und interessant sein sondern auch gut klingen. Die Zeit für so ein Projekt ist in Heilbronn gekommen. Neue Impulse tun der Stadt und der Region gut. Und mir auch. KRIS RAMPMAIER VIDEO MAVINGA PETRASCH NEW YORK VIDEO HARALD RIEGG REDAKTION Videos zu machen ist keine Zauberei, sondern meine Leidenschaft. Ist doch klar, dass New York City dabei sein muss, wenn Heilbronx ein neues Magazin bekommt. Ich bin kein Philosoph! Ich bin ein Kurzgeschichten Schreiber.

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STADTL EBEN: NOVEMBER 2013 WA H L E N Z U M J U G E N D G E M E I N D E R AT Der neue Jugendgemeinderat der Stadt Heilbronn wird in der Zeit vom 27. bis 31. Januar 2014 gewählt. Die Heilbronner Jugendlichen können wieder 20 Vertreterinnen und Vertreter für zwei Jahre in das Gremium wählen. »Die Jugendgemeinderäte erhalten nicht nur viele spannende Einblicke in die Kommunalpolitik, sondern können – wie zuletzt bei der Verbesserung des NachtbusAngebots - sogar an Entscheidungen mitwirken«, ruft Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach zur Kandidatur auf. »Ich würde mich daher freuen, wenn sich wieder viele Jugendliche zur Wahl stellen«, betont Himmelsbach. Bei der zurückliegenden Wahl 2012 traten 56 Jugendliche als Kandidaten an, zuvor gab es mit 55 Bewerbern ein genauso großes Interesse. Die Wahlvor12 schläge können von Freitag, 18. Oktober, bis Donnerstag, 14. November, eingereicht werden. Heilbronner Schüler können dies an ihren Schulen tun. Diejenigen, die nicht mehr zur Schule gehen, können ihre Vorschläge im Olga Jugend- und Familienzentrum, Olgastraße 45, einreichen. Vordrucke für Wahlvorschläge gibt es bei den jeweiligen Wahlstellen in den Schulen sowie im Olga-Jugend- und Familienzentrum. Schüler, die keine Heilbronner Schule besuchen und an der Wahl teilnehmen wollen, müssen sich ebenfalls in die Wählerliste im Olga-Jugend- und Familienzentrum eintragen. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Jugendlichen, die zum Zeitpunkt der Wahl in Heilbronn ihren Hauptwohnsitz haben, im Wahljahr 14 Jahre alt sind oder werden bzw. sich im achten Schuljahr befinden und am letzten Tag der Wahl noch nicht 18 Jahre alt sind.

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Bevor Freundschaft und Verbrechen zu Blut verschmelzen, wird es unter Umständen ganz schön albern. SPITZENDEAL Trailerlink In Heilbronn entsteht derzeit die wohl abgefahrenste Krimikomödie, die je im Unterland verbrochen wurde. Stefan Dittrich, Marc Oliver Olschewski, Till Maushake, Luise Schubert und Harald Riegg in einem Film von Nicolai Köppel. Seht hier den Trailer und seid selbst mit dabei: per Crowdfunding - www.startnext.de/spitzendeal Crowdfunding-Link

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STADTL EBEN: NOVEMBER 2013 U P D AT E Ne ue Au sst e l l u n g d er Kü n s t l er i n A nd re a Jahn am C amp u s Heil b ro n n d er D H BW Mos ba c h . Ein Update erhielten die Arbeiten von Andrea Jahn, die ab dem 6. November 2013 im Gebäude des Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zu sehen sind. Die Porträts von Andrea Jahn nahmen zeitgleich mit der Explosion der sozialen Netzwerke Gestalt an. Sie spiegeln die öffentlichen und offenherzigen Profile wider, in denen Menschen Privates preisgeben und ihr Innerstes nach außen kehren. Textzitate, Fotos und Werbung werden auf der Haut getragen und sind für jeden sofort sichtbar. Jeder Charakter, jeder Kopf entsteht aus sich selbst heraus, ohne reale Vorbilder oder Fotovorlagen. Wie im Leben ein Tag auf dem anderen aufbaut, werden die Köpfe Schicht für Schicht modelliert, bis am Schluss die Momentaufnahme entsteht. In den sozialen Netzwerken werden die Profile ständig überarbeitet. Daher erhielten auch die Köpfe ihr Update. Manchmal verschwinden sie – auf die gleiche Weise, in der sich immer mehr Leute aus den Netzwerken zurückziehen – hinter Farbschichten oder Abklebeband. »Es war ein gutes Gefühl, die Köpfe zu übermalen, auch, um ihnen Sicherheit zu geben.«, so Jahn über den Aspekt Selbstschutz beim Update. Aber so wie keine Information je im Netz wirklich verloren geht, sind unter den Farbschichten und Klebeflächen immer noch Fetzen und Bruchstücke der Personen sichtbar. Es ist nicht einfach, sich vor den Augen der Gesellschaft zu verbergen, wenn man sich einmal zum öffentlichen Dasein entschlossen hat. Die Ausstellung ist bis Februar im DHBW-Gebäude am Bildungscampus Heilbronn von Montag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr zu sehen. »Ich freue mich, dass die moderne Architektur unseres Gebäudes den brillanten und bunten Werken eine perfekte Heimat auf Zeit gibt. Das Leben unserer Studierenden spielt sich nicht nur zwischen Vorlesung und Unternehmen ab, wir bieten einen Blick über den Tellerrand hinaus.«, so die Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf. 1965 in Aachen geboren, hat Andrea Jahn 1991 an der Fachhochschule für Gestaltung in Aachen ihr Studium der Kunst im öffentlichen Raum absolviert. 1991 bis 1993 studierte sie Malerei an der Akademie der bildenden Künste in München in der Klasse von Professor Reipka. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Heilbronn und Flein. Weitere Informationen zur Künstlerin befinden sich auf der Webseite www.andrea-jahn.de

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Hallo Heilbronn! Your New Favourite Shoe Store Ab dem 14.11. in der Stadtgalerie Heilbronn

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L ANDLEBEN: NOVEMBER 2013 ALFONS: »MEIN DEUTSCHLAND!« - COMEDy MIT PUSCHEL-FAKTOR Alfons, Kultreporter der ARD und »Frankreichs strahlendster Export seit dem Castor-Transport« hat sich mit seinem Puschelmikrofon in seinem neuesten Programm eine schier unlösbare Aufgabe gestellt: Alfons versucht, die Deutschen zu verstehen. Dafür ist er quer durchs Land gereist. Er hat unter anderem einen Schrebergartenverein besucht, hat bei einem Betriebsausflug mitgemacht und die deutsche Erotik zwischen Behörden und Messeständen gesucht. Auf charmante Weise hält er uns Deutschen dabei den Spiegel vor. So haben wir uns noch nie gesehen. Alfons spricht in Film-Einspielern und live auf der Bühne geschickt grundlegende Themen unserer Zeit an: vom Kampf zwi16 schen Tradition und Fortschritt bis hin zum Massentourismus, von der Liebe im Alter bis zur Hektik im Alltag. Und natürlich dürfen auch die legendären und beliebten Straßenumfragen nicht fehlen, wie sie nur Alfons durchführen kann. Straßenumfrage, wohl bemerkt. Keine Publikumsumfrage. Denn auch für sein neues Programm hält sich Alfons an sein Versprechen: Niemand im Publikum wird interviewt. Auch in der ersten Reihe können sie sich entspannen, lachen, und staunen über die einzigartige Mischung aus Komik, nachdenklichen Augenblicken und anrührenden Momenten, die nur Alfons so schafft. »Alfons Mein Deutschland«: Ein Programm für Kopf, Herz und vor allem für die Lachmuskeln.

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MEINE PL ATTENKISTE: EMRAH DE LAUSBUB PROTOKOLL: SASCHA WARTHA FOTO: LISA BÜRG E m r a h d E L au s b u b : h E av y - m E ta L , t ü r k i s c h E r s k a & britischEs songwriting In di e se m Novem b er f eier t e in g anz be s o nd e re r Küns tle r uns e re r Sta dt s ein d reij äh rige s Firm e nj ubiläum . Mi t sei n em a b s t r a k t em St il s ch afft Em rah e s , aus d e r Mas s e d e r Tätow i e re r im w a hr s t en Si n n e d e s Wo r te s h e raus zus te ch e n. Mittle r wei le p r äse n ti e r t L AU S BU B TAT TO O s ich und s e ine Kuns t auf natio na len wi e i n te r n a t io n a l en Ta t t o o - C o nve ntio ns und r ück t d am it auch He ilbronn ei n kl e i n wen ig i n d en Vo rd erg r und . Gr und ge nug für uns nach zuh aken, w a s d en n s o l c h ein b unte r Vo ge l privat für Mus ik h ö r t. Zum Ze it p u n k t u n s erer A nfrage be fand e r s ich in Mainz. Auf e iner C o n ven t i o n . Natürlich m itte n be i d e r A rbe it.

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MEINE PL ATTENKISTE: EMRAH DE LAUSBUB Eigentlich dachte ich, dass meine Favoriten wie aus der Pistole geschossen kommen. Doch ich musste kurz innehalten. Denn eigentlich gibt es viel zu viel gute Musik in meinem Leben. Aber um mich einfach mal auf fünf Alben, stellvertretend für die breite Masse an Musik, die ich konsumiere, festnageln zu lassen, hier meine Top-Five. Die Band »ATHENA« genießt in meiner Selektion höchste Priorität. Dabei ist es für mich unmöglich, ein Album Ihres musikalischen Schaffens herauszupicken, denn diese türkischen Musiker begleiten mich mit Ihrem irgendwo zwischen Rock und Ska angesiedeltem Stil, seit ich 15 Jahre alt bin. Das ist gute Laune, dabei blühe ich förmlich auf. Das wäre dann auch ein Tip an alle Konzertsüchtigen. »ATHENA« live ist ein Erlebnis, für das man schon mal einige Kilometer Anfahrtsweg in Kauf nehmen sollte. Dann muss hier auf jeden Fall auch »LIMB BIZKIT« mit dem am 16. Oktober 2000 erschienenen Album »CHOCOLATE STARFISH AND THE HOT DOG FLAVORED WATER« Platz finden. Das ist für mich »LIMB BIZKIT« at its best. Die Entwicklung der Band ging mit den Jahren ja leider in eine poplastigere Richtung. Man wurde halt zur Marke und die muss sich auch weiterhin gut verkaufen. Aber damals, das war das dritte Studio Album seinerzeit, ging es noch kompromisslos auf die Zwölf. Großartig. Derzeit höre ich sehr gerne die Band »W.A.S.P« mit dem Titel »Mean Man« aus dem »THE HEADLESS CHILDREN«-Album aus dem Jahre 1989. Die sagenumwobene Heavy-Metal-Band rund um Frontman »BLACKIE LAWLESS«, die ihre Hochzeiten in den achtziger und neunziger Jahren hatte, ließ seinerzeit keinen Skandal aus und begann mit diesem Album noch deutlicher, politisch- und sozialangehauchte Texte in ihr Repertoire einzuflechten. Zu den zwei letztgenannten gesellt sich für mich unweigerlich auch das Album »DR. FEELGOOD« der amerikanischen Glam-Rock-Band »MÖTLEY CRÜE«. Daraus insbesondere der Titel »KICKSTART MY HEART«. Diese drei Bands haben mit Ihrer Musik den Soundtrack zur unbeschwertesten Zeit meines Lebens geliefert. Meiner sogenannten Sturm und Drangphase. Das waren die Jahre, die ich als Teil der Skateboardkultur mehr oder weniger frei und auch sorgenfrei verbrachte. Und last but not least oute ich mich als riesiger Fan der britischen Singer und Songwriterin »ELLIE GOULDING« und Ihres 2012 erschienenen Albums »HALCYON«. »GOULDING« besitzt den Stimmumfang einer Sopranistin und versteht es unglaublich viel Gefühl durch Ihre Songs und Texte zu transportieren. Und diese wiederum spiegeln ganz treffend meine derzeitige Gefühlslage wieder. Happy BirtHday! am 2. NovemBer feiert LaUSBUB tattoo UNter dem motto SoNiC iNK im HeiLBroNNer CLUB moBiLat dreijäHrigeS BeSteHeN. mUSiKaLiSCH wird mit dUB, dUBStep, rootS & ragga Sowie drUmStep UNd drUm aNd BaSS ordeNtLiCH eiNgeHeizt. daS BeweiSt meHr aLS deUtLiCH: daS mUSiKaLiSCHe SpeKtrUm dieSeS maNNeS iSt eBeNSo BUNt wie die BiLder, die er aUf meNSCHeN verewigt.

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M E T I N F R O G T N A C H . . . Me t i n is t Ho f f en hei m er und film te s ich g e rne s e lbs t. Übe rall! Nun g e h t er a u f d ie Men s c h h e it lo s . Be s s e r g e s ag t: Auf d ie He ilbronner. Un d er » fro g t nach « . K nallh ar t! Diesmal frogt Metin nach dem ... HIMMEL

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DAS LABEL AGENTENMUSIK UND DER TECHNO BLOG ICH TANZE ZU KRANKEN GERÄUSCHEN BIST EIN PRODUCER IN DER TECHNO/MINIMAL/TECHHOUSE-SZENE SPRUNG IN DIE ÖFFENTLICHKEIT WAGEN? ˃ UNTER: WWW.AGENTENMUSIK.DE UND MÖCHTEST ANMELDUNG ˃ VOM 01. BIS 18. OKTOBER HABT IHR ZEIT UNS EURE DEMOS ZUZUSENDEN ˃ VOM 18. BIS 25. OKTOBER WERDEN DIE TRACKS VORGESTELLT, DIE EINE RUNDE WEITER SIND ˃ VOM 25.OKTOBER BIS 1.NOVEMBER WERDEN AUS DEN VORGESTELLTEN TRACKS IN EINEM ANONYMEN VERFAHREN IM ÖFFENTLICHEN VOTING DIE GEWINNER DER 3. UND DAMIT FINALEN RUNDE BESTIMMT ˃ VOM 01. BIS 08. NOVEMBER WIRD DER ERSTE BIS DRITTE PLATZ DURCH UNSERE JURY VERGEBEN EINEN PLATTENVERTRAG BEI AGENTENMUSIK MIT FULL SUPPORT EIN AKAI APC 20 BUNDLE GESPONSORT VON STORM H2O+COFFEIN EIN PROMOPAKET MIT SHIRTS VON DIONYC UND CD´S Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsort, unterstützt oder organisiert. Veranstalter des Gewinnspiels sind T. Braun www.agentenmusik.de und M. Colombini www.ich-tanze-zu-kranken-geraeuschen.de

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FotograFische Liebesgrüsse aN Die regioN H E I M A T L I E B E FotograFieN VoN MeLi DiKta

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Unbewohntes Vogelhaus: Mehr Vorgartenzierde als wirkliches Vogelheim ist diese schlichte Holzkonstruktion. Wären wir Vögel, würden wir auch weiterziehen. Viel zu windig. Auch wenn die Wohngegend im Heilbronner Osten nicht die schlechteste ist.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Ausrangiert: Der alte Wohnzimmersessel hat ausgedient und wurde kurzerhand seinem Schicksal auf der Straße übergeben.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Rote Terrasse: Hinter dem Heilbronner Finanzamt tut sich dieses rote terrassenartig angelegte Gebilde auf. Der Sinn des Bauwerks bleibt schleierhaft - farbenfroh ist es aber allemal.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Characters: Immer häufiger trifft man in Heilbronn auf die minimalistischen Figuren und Gesichter, wie hier unter der Stadtbahnbrücke am Pfühlpark.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Sei doch mal ...: Es ist eine Aufforderung, die gleichzeitig die Fantasie anregt. Was will man eigentlich sein. Zumindest man selbst. Oder auch mal verrückt. Oder faul. Oder mutig.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Esels Gelassenheit: In der Fabel und im Volksmund wird der Esel als stures, oft auch dummes Tier beschrieben. Daraus resultiert auch die Verwendung des Wortes »Esel« als Schimpfwort, die beispielsweise in Begriffen wie Eselsecke oder Eselsohr zum Ausdruck kommt. Im Gleichnis von Buridans Esel verhungert der Esel, weil er sich nicht entscheiden kann, von welchem von zwei gleich großen und gleich weit entfernten Heuhaufen er zuerst fressen soll.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Patina: Die Holzverkleidung der Stadtbahnhaltestelle am Pfühlpark weist deutliche Spuren von Wind und Wetter der letzten Jahre auf und wirkt inzwischen uriggemütlich.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Kürbiszeit: Kurz vor Halloween, mitten im Herbst, ist traditionell Kürbiszeit in der Region. Dabei gibt es die Kürbisgewächse in verschiedensten Farben, Schattierungen und Formen.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Marktplatzidylle: Noch herrscht in der Innenstadt keine Weihnachtshektik. An einem Freitagnachmittag lassen es die Heilbronner ruhig angehen. Nur wenige Menschen schlendern über den Marktplatz in der Stadtmitte.

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HEIMATLIEBE: FOTOGR AFISCHE LIEBESGRÜSSE AN DIE REGION Heilbronner Tradition: Seit 1848, so der Hinweis auf dem Schild, steht das Zehender-Haus am Marktplatz.

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K I N D E R F O TO Vate r we rde n i st n i c ht s Neu es . Un se r Vate rk ol u m n i st Ni c o l a i Kö ppel er i nne r t sich an se i n e e i g en en K in d h ei t s t a g e zur ück. Er w ol l te s ein k o m pl et t es g ei s tig e s Po t e n zi al n u t zen . Da s k l a p p t e ganz g ut. Bi s di e Gr u n d rec h en a r t en a u f ih n z ukame n . Schon als Kleinkind war ich mir meiner Fähigkeiten bewusst. Dass der Mensch nur etwa 10% seines geistigen Potentials nutzt, haben wir alle schon mal gehört und uns nie was drunter vorstellen können, weil man dafür ein paar Prozent mehr Potenzial am Laufen haben muss als zehn. Meine Eltern schleppten mich mit anderthalb Jahren zum Psychologen. Irgendwas stimme nicht mit dem Jungen. Er ist nicht normal. Nach einer eingehenden Untersuchung stand fest: Ich nutzte, ohne einen Begriff von der Absonderlichkeit dieses Umstands zu haben, mehr als die zehn Prozent meines geistigen Potentials, die Normalsterblichen zur Verfügung stehen. Ich nutzte Glatte elf. Und weil mein Gehirn damals nicht mit Grundrechenarten, Erdkunde, Mathe, hübschen Mädchen und den aktuellen Bundesligaergebnissen vollgemüllt war, bedeuteten diese elf Prozent, dass ich über Kräfte gebot, die den anderen unheimlich sein mussten. Jetzt ist ja Telekinese - die Fähigkeit, Gegenstände im Raum nur mit reiner Geisteskraft zu bewegen – nichts grundlegend Neues. Die alten Ägypter konnten das angeblich, wie sonst erklären sie sich die Pyramiden?, Moses konnte es (Rotes Meer), nur in der Neuzeit hat der Mensch das wohl verlernt. Anyway, mein Vater platzte vor Stolz. Sein Sohn! Ein Freak! Abgefahren! Er holte die Kamera raus und teilte meiner Mutter mit, sie solle zackzack einen leckeren Kakao in der roten Lieblingstasse ihres Sprösslings servieren und auf die Kommode im Flur stellen. Er selbst schloss mich mit einem Kabel (unten, Bildmitte) an eine leere Autobatterie an und verbot mir, mich dem Kakao zu nähern. Auf dem Foto kann man schon sehr gut sehen, was dann passierte. Unsere Wohnung war sehr schummrig beleuchtet, aber auf dieser historischen Aufnahme, sagen Sie selbst, sieht es doch vielmehr aus, als würde eine Hundertwattbirne die Szenerie anstrahlen. Die Raumtemperatur stieg auf etwa 60 Grad Celsius, ein mysteriöser Wind fuhr mir unters Kleidchen, der kleine Kindertennisball auf dem Boden blähte sich auf. Ich glühte, mein geistiges Potenzial entströmte in die umliegenden Stromkreise, in die Autobatterie und ganz stark in Richtung rote Tasse mit lecker Kakao drin auf der Kommode. Mein Vater war gebannt. Er machte dieses Foto. Sekunden später hatte ich, ohne mich bewegt zu haben, die Tasse wie von Zauberhand in derselben und verbrannte mir die Schnauze am heißen Getränk. Das Licht ging wieder runter auf die üblichen 25 Watt, und ich könnte jetzt natürlich auch das Bild zeigen, das mein Vater in diesem Augenblick schoss, aber es ist so dunkel, man erkennt kaum was drauf, und ich heule natürlich, wegen der verbrannten Schnauze, und außerdem haben die Jungs vom HANIX gesagt »Nur EIN Foto!«Das Licht ging wieder runter auf die üblichen 25 Watt, und ich könnte jetzt natürlich auch das Bild zeigen, das mein Vater in diesem Augenblick schoss, aber es ist so dunkel, man erkennt kaum was drauf, und ich heule natürlich, wegen der verbrannten Schnauze, und außerdem haben die Jungs vom HANIX gesagt: »Nur EIN Foto!« Mit der teilaufgeladenen Autobatterie sind wir später zu Foto Bader gefahren, den Film abgeben. Wenn das Mal kein Beweis ist. Tja, und dann kamen bald die Grundrechenarten, die Mädels und die Bundesliga. Der Rest ist Geschichte.

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Obere Neckarstraße 8 74072 Heilbronn T 07131 2046130 raimar.schurmann@hotmail.de

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» I C H G L AU B N I C H T A N D E N H I M M E L « Ged i c h t vo n Heinrich He ine Ic h g l a u b n i c h t an d e n Him m e l, Wovo n d a s P fä f fle in sprich t ; Ic h g l a u b n u r a n d e in Auge , Das i st m e i n Him m e lslich t . TEXT: UWE GRAMLICH Ic h g l a u b n i c h t an d e n He rrgot t , Wovo n d a s P fä f fle in sprich t ; Ic h g l a u b n u r a n d e in He r z e , ’n e n a n d e r n Go t t h ab ich nich t . Ic h g l a u b n i c h t an d e n Böse n, An Hö l l u n d Hö lle nsch m e r z ; Ic h g l a u b n u r a n d e in Auge , Un d a n d e i n b öse s He r z . Hei n r i c h He i n e

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MUSIKUSS: PL ATTEN FERNAB DES MAINSTREAMS BLACKSTONE blackstone 2013 Über das aus Russland stammende Projekt »Blackstone«, ist selbst in Zeiten des Internetz wenig bis gar nichts bekannt ... noch. Vermutlich handelt es sich aber um eine One-Man-Band, die von einem gewissen Vladimir Osadchiy betrieben wird. Rein instrumental treffen im Wechsel Metalriffgewitter und Pianosplitter auf orchestrale Wechselsalven und atmosphärisch melodische Streicher. Ein musikalischer Höllenritt voller Dramatik und Spannung, unangepasst und eigenständig. Überzeugend. BUCKETHEAD shadows between the sky 2010 Mit inzwischen weit über 70 Veröffentlichungen unter dem Pseudonym »Buckethead«, hinter dem sich der US-amerikanische Gitarrist Brian Patrick Carroll verbirgt, ist er einer der kreativsten Musiker der Gegenwart. Bei seinen Auftritten in der Öffentlichkeit trägt er immer eine weiße Gesichtsmaske und einem umgedrehten Pappeimer auf dem Kopf. Er gilt als einer der schnellsten und virtuosesten Gitarristen der Welt mit einer imponierenden Bandbreite. Immer für eine Überraschung gut, beschränkt sich der Meister auf diesem nun vorliegenden Album auf das wesentliche und bringt seine einfachen, aber hypnotisch melodiösen Solos auf den Punkt. Völlig entspannt und beruhigend, intensiv und verträumt, erklingen seinen transzendentalen Klanglandschaften. Ein Juwel von majestätischer Schönheit und Reinheit. Erhebend. FISCHER Z red skies over paradise 1981 Drittes Album der Band aus England um ihren Kopf und Sänger John Watts. Wie schon auf den beiden zuvor veröffentlichten Alben schrieb Watts alle Titel selbst und blieb auch seiner musikalischen Bandbreite aus New Wave, Punksplittern, Reggae, Ska und Pop stilistisch treu. Verspielt, melodisch, abwechslungsreich und perfekt produziert hatte dieses Werk von Fischer Z auf dem europäischen Festland mehr Erfolg als in der Heimat. Nach diesem Album löste Watts seine Band auf um eine Solokarriere zu starten, die aber recht erfolglos verlief. 1987 folgte dann eine Reunion von Fischer Z welche aber auch nicht den gewünschten Erfolg hatte. So bleibt das dritte Album das Meisterwerk von Fischer Z. Souverän.

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MUSIKUSS: PL ATTEN FERNAB DES MAINSTREAMS ECHO & THE BUNNYMEN heaven up here 1981 Zweites Album der aus Liverpool stammenden Band und ein Klassiker der Musikgeschichte. Ein Meilenstein aus der Blütezeit des New Wave. Vorwärts treibende Rhythmen, kalt und klar, melodisch und melancholisch bis düster. Klingt wie aus einem Guss und als akustische Begleitung für die jetzige Jahreszeit geradezu prädestiniert. Aus einem insgesamt großartigen Album ragen Stücke wie »Over the Wall« oder »Turquoise Days« weit heraus. Faszinierend. DON PEYOTE heaven and earth 2012 Der australische Musiker und Komponist Don Peyote a.k.a. Yvon Mounier legt hier sein bereits fünftes Studioalbum aus dem Genre des elektronischen Ambient mit Einflüssen aus der Weltmusik vor. Elegant webt Don Peyote einen akustischen Klangteppich aus u.a. elektronischen Beats, Echo, Dub, E-Gitarre, Bambusflöte und einer weiteren Anzahl von akustischen Instrumenten. Meditativ, verträumt und psychedelisch führen die Klanglandschaften den Hörer/in in musikalische Lichtungen und laden ein zum Verweilen. Bezaubernd. FIVE ALARM FUNK rock the sky 2012 Hierzulande leider noch völlig unbekannt, zieht das, aus Vancouver, Kanada, stammende elfköpfige Kollektiv auf ihrem nun mittlerweile schon vierten Studioalbum alle Register ihres Könnens. Wie auch auf den Vorgängeralben, verschmelzen Rock-Einflüsse mit Funk und Latin Elementen. Bass, 2 Gitarren, verschiedene Bläser (Bariton/Tenorsaxophon, Posaune und Trompete) und 4 Schlagzeuger erzeugen eine unaufhaltsame und alles überrollende Orgie aus Energie, Groove, Rhythmus, Melodie und Schärfe, die den Hörer bis an den Rand des Deliriums führt. Als würden »Tower Of Power« gemeinsam mit »Iron Maiden« und »Santana« auf der Bühne stehen. Explosiv und unwiderstehlich. NJIQAHDDA serpents in the sky 2013 Das aus Illinois, USA, stammende, äußerst aktive Duo, hat seit 2007 mit einer schier unüberschaubaren Veröffentlichungsflut die Menschheit überschwemmt, allein aus diesem Jahr stammen bisher 7 Veröffentlichungen. Seit ihren Gründungstagen haben die »Jünger der Wahrheit« ihr musikalisches Spektrum immer wieder erweitert und haben ihren anfänglichen Black Metal Klängen mit Zutaten aus Psychedelic, Ambient, Folk, Prog und vor allem mit Melodien verfeinert. Die Black Metal Elemente sind einer Zugänglichkeit von hypnotischen Postrock Melodien gewichen, die in ihrer Tiefe und Gelassenheit eine berauschende Wirkung erzielen. Atemberaubend.

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MUSIKUSS: PL ATTEN FERNAB DES MAINSTREAMS PET SLIMMERS OF THE YEAR ...and the sky fell 2010 Zweite EP dieses Post-Rock Trios aus Peterborough/Großbritannien, mit einer Laufzeit von fast 40 Minuten. Bewegen sich musikalisch zwischen »Pelican«, »Isis« oder »God Is An Astronaut«. Progressiv, Metal und Post-Rock bilden eine feine instrumentale wuchtige Mischung, die eindeutig zu den besseren Veröffentlichungen dieses Jahres zählt. Musikalischer Höhepunkt ist das über 12 Minuten lange »I Am The Ocean«. Ohren auf. TYRANNOSAURUS REX my people were fair and had sky in their hair...but now they're content to wear stars on theirs brows 1968 Debütalbum eines Duos, das schon vor der Veröffentlichung, im Londoner Underground für Furore sorgte. Kreativer Kopf war ein gewisser Marc Bolan, der Anfang der 70er Jahre mit der Abkürzung T.Rex, den damals aufkommenden Glam-Rock dominierte. Ihre Mixtur aus akustischem Folk und psychedelischen Einflüssen entsprach dem damaligen Zeitgeist und fand schnell ein größeres Publikum. So skurril und verträumt wie der Albumtitel waren auch seine Texte, die nur von seiner Gitarre und den Bongos seines Mitspielers Steve Peregrine Took, musikalisch begleitet wurden. »Was Pink Floyd auf elektronischem Wege machen, bewerkstelligen wir auf akustischem.«O-Ton Bolan. Exzentrisch. VANGELIS heaven and hell 1974 Der aus Griechenland stammende und als Evangelos Papathanassiou geborene Musiker, bildete vor seiner Solokarriere zusammen mit Demis Roussos das erfolgreiche Duo »Aphrodite's Child« Auf diesem, seinem sechsten Solowerk, vermischen sich rockige, klassische, jazzige und folkloristische Elemente zu einer teilweise bombastisch dramatischen Klangwolke. Begleitet wurde er unter anderem vom English Chamber Choir und dem Sänger von »Yes«, »Jon Anderson«. Pompös filigran.

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FOOD H E A LT H Hope! Diese drei Wörter sind der Claim des Nahrungsmittel Giganten Monsanto mit Hauptsitz in den USA. Hope ist dabei besonders perfide. Warum? Weil die Industriestaaten seit geraumer Zeit in der Lage sind, Nahrung für rund zwölf Milliarden Menschen zu produzieren - und das auch tun. Woran es mangelt, ist die Verteilung. Diese Verteilung ist nicht gewünscht. Gewünscht ist, dass unzählige Kleinbauern, die in Wahrheit den größten Teil der Nahrung auf diesem Planeten erschaffen, verschwinden. Um ein Monopol zu schaffen. Nahrungsmittelabhängigkeit als effektivste Waffe des Imperialismus. Monsanto-Politik ist klassische Kolonialisierungspolitik, wie sie schon von Thomas Sankara in Burkina Faso beschrieben und friedlich bekämpft wurde. Als dieser Mann als Präsident sein Land innerhalb von nur vier Jahren in die Nahrungsmittelunabhängigkeit geführt hatte, wurde er mittels französischer Geheimdienste erschossen. Seither ist Burkina Faso wieder abhängig von Lebensmittelexporten. Aus dem Ausland. Es ist wieder extrem verschuldet und steht bei der Weltbank in der Kreide. Es kann wieder maximal ausgebeutet werden, während die eigene Bevölkerung unter einer korrupten Regierung leidet. Eine Regierung, die ähnlich wie bei uns, alles unternimmt, um die Menschen möglichst dumm zu halten. Die Hierarchie ist wieder hergestellt. Die lebende Legende Jean Ziegler, der Sankara persönlich kannte und selber seit Jahrzehnten gegen den organisierten Welthunger ankämpft, wurde ebenfalls von den Rechtsanwaltskanzleien der großen Player massiv attackiert. Ziel - den Aufklärer zu isolieren, um ihn im Anschluss wirtschaftlich kaputtzumachen. KenFM sprach mit Ziegler am Welternährungstag. Fakt ist, es ist immer dasselbe Spiel. Mit demselben Ziel. Mit denselben Mechanismen. Nach denselben Spielregeln. Diese kommen, genau, wie der Schiedsrichter, von denselben Global Playern denen auch der »Austragungsort« gehört. Monsanto arbeitet darüber hinaus seit geraumer Zeit mit der US Söldnerfirma Blackwater zusammen. Auch wenn die heute einen anderen Namen trägt. Na und? Das ist in etwas so, wie wenn Mercedes Benz in Südamerika ein neues Werk hochzieht und dabei auf die Dienste der Hells Angels setzt. Indem es mit den Angels kooperiert. Auf deren Praktiken zur Durchsetzung von Zielen setzt. Was ist von dieser Art »Zusammenarbeit« zu halten? Monsanto setzt in letzter Konsequenz auf physische Gewalt und die Politik sieht dem zu. Warum? Weil die US-Politik, zum Beispiel die FDA, und Monsanto identisch sind. Hier gibt es schon lange keine demokratischen Strukturen mehr. Die sind nur Fake und so echt wie die Kulissen in Hollywood. Jeder achte Mensch hungert auf diesem Globus. Nicht trotz Monsanto, sondern wegen den Monsantos auf dieser Erde. Monsanto ist nur der aggressivste Kandidat. Aber bei Weitem nicht der Einzige. »Deutsche« Global Player halten weit mehr Patente auf genveränderte Lebensmittel. Allen voran Bayer. Erkennt, was sich hier abspielt. Der Feind ist nicht eine bestimmte Firma. Der Feind ist ein System, das darauf ausgelegt ist, dass nur der rücksichtsloseste Player am Set gewinnt. Also final übrig bleibt. Demokratie und Kapitalismus schließen sich final aus. Wir müssen uns also entscheiden, solange es noch etwas zu entscheiden gibt. Das erkannte auch Jakob Augstein. Sein aktuelles Buch trägt nicht umsonst den Titel »Sabotage«. Der Titel spricht Bände. Genveränderte Nahrungsmittel haben nur ein Ziel. Sie sollen die Vielfalt auf diesem Planeten ersetzen, um die Menschheit abhängig zu machen von einigen wenigen NahrungsmittelErzeugern. Diese Firmen haben es dann in der Hand. Wer überlebt und wer nicht. Welche Bevölkerung sich weiter fortpflanzen kann. Und welche aufgrund mangelnder Lebensmittel ausstirbt. Da Kinder gar nicht erst geboren werden. Das ist der Krieg der Zukunft und seine Vorbereitung läuft in unserer Gegenwart auf Hochtouren. Die Geldeliten auf diesem Planeten, von denen über 90% in den USA sitzen, haben erkannt, dass man die Macht nicht länger mit der Kontrolle von Energie oder dem Führen von klassischen Kriegen gewinnen

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KENFM: FOOD HEALTH HOPE! kann. Dafür gibt es inzwischen zu viele Gegner, die zu stark geworden sind. Vernichte den Feind, bevor er auf dem Planeten erscheint! Kontrolliere und banne die grösste Gefahr überhaupt. Die Gesellschaften ausserhalb des westlichen Systems vermehren sich deutlich stärker, als das bei uns der Fall ist. Dieser gesellschaftliche Kessel muss nicht detonieren, um einen Machtwechsel am Boden herbeizuführen. Es vollzieht sich schleichend und baut dabei einen immer grösseren Druck auf. Dieser Druck ist das, was man uns hinter der Tragödie von Lampedusa verschweigt. Er ist lange spürbar und gefährdet unsere Architektur der Macht, auf der unser Wohlstand basiert. Monsanto, Bayer und Co sind ein weites Tool der Eliten. Diese Eliten sind sich in der Sache einig. Die Menschheit muss nicht nur dezimiert werden. Sie muss vor allem durch das Vorenthalten von Nahrung in der »Zucht« gesteuert werden. Hier greift die selbe Denke von Rassenhygiene wie unter Adolf Hitler. Nur dass die Hersteller, oder besser die Verhinderer von Nahrung einen viel perfideren Weg eingeschlagen haben. Sie rotten nicht im Nachhinein aus. Sie selektieren im Vorfeld indem sie die Felder der Welt kontrollieren. »Die Banalität des Bösen« ist nicht zurück. Sie war nie weg. Hannah Arendt würde heute ihren Augen nicht trauen, aber sie würde auch auf gar keinen Fall ein Blatt vor den Mund nehmen. Das hat sie nie getan. Sie würde die Fratze des Bösen, die sich hinter technologischem Fortschritt versteckt, der vorgibt »human« zu sein, herunterreißen. Wir sind heute schon wieder viel weiter als die meisten von uns wahr haben wollen. Die Entscheidung über die Verteilung und Kontrolle von Nahrungsmitteln, und damit eine »Auswahl« über Leben und Tod zu treffen, ist mehr als ein Pendant zur Rampe in Auschwitz. Es ist eine modere Analogie. Möglich wird dieser Weg durch den maximalen Einsatz von Propaganda via Massenmedien. Goebbels wäre stolz auf die Macher von heute. Der Monsanto-Claim »Food Health Hope« ist anhand der Tatsache, dass alle fünf Sekunden ein Kind verhungert, nicht trotz, sondern wegen einer kontrollierten und monopolisierten Überproduktion von Nahrung in etwa so zynisch wie der Nazi-Slogan »Arbeit macht Frei«. Das Dilemma von damals ist das Dilemma von heute. Die Massen werden via Massenmedien auf eine Art verblödet über die Gustave le Bon X diverse Bücher schrieb, während die Intellektuellen in diesem Land das tun, was sie auch schon in der Vergangenheit in diesem Land allzu gerne getan haben. Sie ziehen sich ins »Private« zurück. Nur das sie das Private heute, sehr sehr ausführlich nach außen präsentieren. Via Facebook. Oder muss man sagen Racebook? Der grösste Feind des Humanismus ist die Gleichgültigkeit. Wenn der Erdball erst einmal bereinigt sein sollte, von den »Untermenschen« aus der »Dritten Welt«, den

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KENFM: FOOD HEALTH HOPE! FIRMEN DIE PRODUKTE VON MONSANTO VERWENDEN 1. UNIlEVER rama, Bifi, Lätta, LiptoN, CorNetto, domeStoS, KNorr, SoLero, CremiSSimo, magNUm, axe, viSS, dove, BertoLLi, pfaNNi, rexoNa, LaNgNeSe, moNdamiN, dU darfSt, SaNeLLa, dUSCHdaS, SigNaL, mazoLa, BeCeL, CoraL, vieNNetta, impULSe, LUx 2. NESTlé after eigHt, aLete, BäreNmarKe, BeBa, BüBCHeN, BUitoNi, BUtterfiNger, Caro, CHoCo CroSSieS, fiNdUS, friSCo, HäageN-dazS, Herta, KitKat, LeiSi, LioN, maggi, möweNpiCK, NeSCafé, NeSpreSSo, NeSqUiCK, pUriNa, NeStLé-SCHöLLer, NUtS, roLo, SaN peLegriNo, SaNBitter, SmartieS, tHomy, vitteL, wagNer, pUr Life 3. MONDElèZ INTERNATIONAl - KRAFT FOODS jaCoBS, Kaffee Hag, maxweLL HoUSe, taSSimo, oNKo, KaBa, KooL-aid, SUCHard expreSS, miraCeL wHip, vegemite, BeL vita, miLKa, toBLeroNe, mozartKUgeL, daim, pHiLadeLpHia, Capri SoNNe 4. PROCTOR AND GAMBlE BraUN giLLette, Head & SHoULderS, HerBaL eSSeNCeS, maxfaCtor, oLaz, oLd SpiCe, paNteNe, SHoCKwaveS, weLLa, BLeNd-a-deNt, BLeNd-a-med, CLearBLUe, metamUCiL, oraL-B, perSoNa, wiCK, aCe, amBipUr, aNtiKaL, arieL, daSH, dUraCeLL, fairy, feBreze, LeNor, meiSter proper, Swiffer, eUKaNUBa, iamS 5. COCA COlA faNta, Sprite, mezzo mix, Lift, NeStea, BoN aqUa, appoLiNariS, powerade 6. MüllER MIlCH weiHeNStepHaN, LooSe, reStaUraNtKette NordSee (zU 80%), pepSi, SCHweppeS, HeiNz, KeLLoggS, LiptoN, priNgLeS, UNCLe BeNS, marS deUtSCHLaNd »Moslems«, den »Negern« und Co, dann wird dieses erfolgreiche Prinzip der Selektion beim Rest, uns, weiter gehen. Auch wir können weiter »verbessert« werden. Oder um es mit den Worten des grossen Biochemikers und Schriftstellers Erwin Chargaff zu sagen: »Der Weg zur Hölle ist mit den guten Vorsätzen der Gentechnologie gepflastert.« Wir rasen mit maximalen Speed in eine Gattaca Gesellschaft. Denn nach der Verbesserung der Planzen, durch Multies, kommt die Verbesserung des Menschen durch die selben Multies. Wir jagen Richtung Gattaca mit highspeed. Nur dass wir uns, während wir das tun, mit einem Decaf-Latte-Macciatto auf SojamilchBasis von Starbucks in den beheizten Sitz unseres Porsche Cayenne sinken lassen, um darüber nachzudenken, warum »die da draußen«, sprich die anderen, die hinter den getönten Scheiben so träge sind. Wir werden zugrunde GEN. Oder wir FRONTEN! Wie? Zum Beispiel indem wir Monsanto und sein »Team« ächten. Werde aktiv. Aktivist wer aktiv isst! Über KenFM: KenFM ist ein freies Presseportal, eine Plattform, die bewusst das Internet als einziges Verbreitungsmedium nutzt, um das klassische Sendegebiet eines UKW-Radios auf den ganzen deutschsprachigen Raum auszudehnen. KenFM steht für politische Statements und aufwendig produzierte Spezialsendungen. Darüber hinaus führt KenFM jede Woche Interviews zu tagesaktuellen Ereignissen. KenFM wurde jahrelang durch GEZ Gebühren ermöglicht, stieß dabei aber immer häufiger an die Grenzen dessen, was KenFM unter Pressefreiheit verstand. KenFM wird heute ausschließlich von den Usern finanziert. KenFM geht es nicht um die Quote, sondern um Relevanz. KenFM kann heute so arbeiten, da die Redaktion ausschließlich dem User verpflichtet ist und nicht einer Intendanz mit Parteibuch. Die finanzielle Unterstützung der User macht KenFMs Arbeit überhaupt erst möglich. KenFM versteht sich selbst daher auch als das Portal all derer, die KenFM mit ihrem Geld den Auftrag gegeben haben, im Dreck zu wühlen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Weitere Infos und wie man KenFM unterstützen kann: http://www.kenfm.de/unterstuetze-kenfm/

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SPIEGELREFLEX: MODE Name: Jülide & Melis Alemdar Beruf: Schülerinnen Schuhe: Lasocki Dita (schwarz) & Jennifer & Jennifer (schwarz)

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SPIEGELREFLEX: MODE Name: Dominik Riedle & Sonja Knoblauch Beruf: Webmaster & Grafikdesignerin Schuhe: Lasocki Melos (schwarz) & Lasocki Sambra (schwarz)

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SPIEGELREFLEX: MODE Name: Börnie Brenner & Maik Hildebrand Beruf: Gesundheitspflegerin & Student Schuhe: Clara Barson (rot) & Vapiano (schwarz)

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SPIEGELREFLEX: MODE Name: Sonja Knoblauch Beruf: Grafikdesignerin Schuh: Lasocki Sambra Tasche: Jennifer & Jennifer

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SPIEGELREFLEX: MODE Name: Börnie Brenner Beruf: Gesundheitspflegerin Schuh: Clara Barson Tasche: Jennifer & Jennifer

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SPIEGELREFLEX: MODE Name: Meli Dikta Beruf: Physiotherapeutin Schuh: Lasocki Sambra Tasche: Jennifer & Jennifer

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Da s HA NI X- Ma ga zin ist DA S mu lti me dia le On lin e- Ge se lls ch aft sm ag az für die Re gio n He ilb ro in nn für Le se r die int er es sie r t, ku ltu re ll au fge sc kr iti sc h un d ne ug ier ig hlo sse n, au f ein en alt er na tiv en Bli ck au f St ad t-, La nd kr Sz en ek ult ur sin d. eis un d Fü r un se re n On lin e- Me die nv er ka uf in un d um He ilb ro nn su ch en wi r zu nä ch stm ög lic he n Te rm m in ein e/n M E D IA B E R A T E R (M / W ) IN T E IL Z E IT DE IN AU FG AB EN BE RE IC H – Be tre uu ng be ste he nd er Ku nd en so wi e Ge wi nn un g ne ue r Ku nd en – Te lef on isc he un d sc hr ift lic he Ak qu isi tio n vo n On lin e- Me die na uft rä – Er ar be ite n vo n An ge ge n bo te n – Fü hr en vo n Be ra tun gs - un d Ve rk au fsg es pr äc he n – Un te rst ütz un g im Be re ich Ev en tp lan un g DE IN PR OF IL – Du bis t off en für ne ue Ko nz ep te – Du bis t on lin e- aff in – Du ha st ein sy mp ath isc he s un d ko mm un ika tiv es Au ftr et en – Du ar be ite st ge rn se lbs tst än dig – Du ha st wö ch en tli ch ca . 8 St un de n Ze it – Du ke nn st dic h in de n Be re ich en So cia l Me dia un d MS -O ffi ce gu t un d bis t im Int er ne t zu au s Ha us e – Du ha st ide ale r we ise Er fah ru ng in de r Me die nb er atu ng (ke in Mu ss) WI R BI ET EN – Ein an sp ru ch svo lle s Au fga be ng eb iet be i fre ier Ze ite int eil un g – Se lbs tst än dig es Ar be ite n au ch vo n zu Ha us e au s – Int en siv e Ein ler np ha se – Le ist un gs ge re ch te En tlo hn un g un d Er fol gs be te ilig un g – Ein jun ge s, sy mp ath isc he s un d au fst re be nd es Te am HA BE N WI R DE IN IN TE RE SS E GE WE CK T? Da nn sc hic ke un s de ine au ssa ge kr äft ige Ku rzBe we rb un g mi t de m Be „M ed ien be ra te r“ pe r Ma tre ff il an fol ge nd e Ad re sse : ma rc el. ka nti mm @h an ixma ga zin .de Al le we ite re n Inf os fol ge n da nn im pe rsö nli ch en Ge sp rä ch . HA NI X- Ma ga zin Ma rc el Ka nti mm un d Ro be r t Mu ch a Gb R Ka sta nie nw eg 12 74 08 0 He ilb ro nn www.hanix-magazin.de

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M ac h t. Wa h n . V i s i o n . Der Turm unD urbane GiGanTen in Der SkulpTur 26.10.2013 BIS 23.02.2014 Funkturm oder Wolkenkratzer kulturgeschichtlich immer große Bedeutung. Mit dem »Turm« in seinen unterschiedlichen Formen bis hin zum Skyscraper beleuchtet die Heilbronner Schau aus bildhauerischer Perspektive ein Thema aus der Architektur. Die Ausstellung präsentiert erstmals umfassend die Entwicklung dieses erst ab den 1970er Jahren von Bildhauern zunehmend aufgegriffenen Motivs. In den skulpturalen Werken werden Türme aus der Bildenden Kunst wie Brueghels Babylonischer Turm oder berühmte reale Türme wie der Schiefe Turm von Pisa und der Stuttgarter Fernsehturm ebenso reflektiert wie großstädtische Skylines. Außerdem wird das tektonische Architekturprinzip mit seinen Möglichkeiten und Risiken aufgegriffen. Die Ausstellung macht deutlich, dass zeitgenössische Bildhauer auf dem Weg sind, in den Bereich der Architektur vorzudringen. In dieser Überblicks-Schau werden rund 70 Werke von 50 Bildhauern gezeigt: Neben einzelnen Vorläufern aus den 1950er und 1960er Jahren wie Lynn Chadwick, Matschinsky-Denninghoff, Fausto Melotti und Fritz Wotruba sind überwiegend zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zu sehen, darunter Doumbouya Aboudramane, Claus Bury, James Lee Byars, Abraham David Christian, Tony Cragg, Stephen Craig, Malachi Farrell, Romuald Hazoumè, Albert Hien, Leiko Ikemura, Tadashi Kawamata, Per Kirkeby, Wasa Marjanov, Werner Pokorny, Bettina Pousttchi, Peter Sauerer, Jo Schöpfer, Roman Signer, Giuseppe Spagnulo, Annette Streyl, Timm Ulrichs, Thomas Virnich, Erwin Wurm, Yin Xiuzhen u.a. Bespielt werden die Kunsthalle Vogelmann und das Erdgeschoss im Museum im Deutschhof. Architektur als Gegenstand der Kunst: In einer international besetzten Ausstellung widmen sich die Kunsthalle Vogelmann und das Museum im Deutschhof erstmals umfassend dem »Turm« in der Skulptur. Gezeigt werden Werke von 50 namhaften, überwiegend zeitgenössischen Bildhauern wie James Lee Byars, Tony Cragg, Tadashi Kawamata oder Yin Xiuzhen. Seit jeher üben Türme eine besondere Faszination aus, besaßen als Wehr-, Kirch- und Geschlechterturm, als

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Ràul Ortega Ayala, Babel Fat Tower, 2010, Foto: Roberto Rubalcava

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Malachi Farrell, Nothing stops a New Yorker, 2005, Ausstellungsansicht Centre Pompidou, 2010, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Malachi Farrell

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Mies Foto: Erwin Wurm, van der Rohe-Melting, 2005/2008, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Galerie Thaddaeus Ropac Paris, Salzburg

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Friedemann Grieshaber, Überblick, 2007, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Friedemann Grieshaber

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Florian Graf, Ghost Light Light House, 2012, Foto: Katja Bode

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Turm Markus Uhr, zu Babel [1:225] Einen Tag nach Gottes Panikattacke, 2010, Foto: Markus Uhr

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Leiko Ikemura, White House (Weißes Haus), 1991, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Friedrich Rosenstiel, Köln

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Johanna Smiatek, Skyline – Indiana Rouge, Champagne, Rose, Caramel Pink, Passion Red, (Detail), 2006, Foto: Johanna Smiatek

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Peter Sauerer, Ulmer Münster, 2007

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KUNSTREGION: MACHT. WAHN. VISION. Timm Ulrichs, San Gimignano, 1983/86, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Fotograf: Werner J. Hannappel, Essen

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Filmformate im HA N I X Magazin Imagefilme Firmenfilme Kunst- und Kultureventfilme Kontakt: kionka@formatf ilm.tv

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IM GESPRÄCH MIT TOMISLAV MARIC » I C H H A B E M I R A B G E W Ö H N T, ZU WEIT IN DIE ZUKUNFT ZU SCHAUEN« Tom i sl av Ma r ic ha t i n s ein er K arrie re als Fußballpro fi und inzwis chen Tr ai n e r v iel er l eb t . Seit ei n i ge n Wo ch e n is t d e r He ilbro nne r Co -Tra i n e r b e i m V f B St u t t g a r t . Wir be s uch te n d e n e h e m alige n k ro atis chen Nat i on als piel er a u f d er Ges ch äfts s te lle d e s VfB und unte rh ie lte n uns üb e r de n Verk ehr a u f d er A81, d as A ng e bo t m itve rantwo r tlich für di e Pro f is z u s ein und s e ine Ze it in Japan.

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INTERVIEW DES MONATS: TOMISLAV MARIC HANIX — War der Wunsch Trainer zu werden bei ihnen auch schon zu deiner aktiven Zeit als Fußballprofi da oder hat sich das erst mit der Zeit entwickelt? Ich habe mir schon als aktiver Fußballer abgewöhnt, zu weit in die Zukunft zu schauen. Klar war aber relativ früh, dass ich auch nach meiner aktiven Karriere dem Fußball erhalten bleiben wollte. Ich denke, man findet erst mit der Zeit heraus, wo man sich am wohlsten fühlt. Ich habe aber schon in Hoffenheim gemerkt, dass mir der Trainerjob sehr viel Spaß macht. In Hoffenheim habe ich 2008 die Möglichkeit erhalten, dass ich als Assistenztrainer unter Ralf Rangnick, einem Top-Trainer arbeiten durfte und damit die Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln. Nach der Zeit in Hoffenheim habe ich in Stuttgart zuerst als Scout und dann in der Jugendabteilung gearbeitet, was eine unheimlich wichtige Erfahrung für mich war. TOMISLAV MARIC — HANIX — Hatten Sie nach der Vertragsauflösung 2010 in Hoffenheim Sorgen gehabt, arbeitslos zu bleiben? HANIX — Herr Maric, Sie gehören inzwischen auch zu den Berufspendlern, die zweimal täglich eine mehr oder weniger schöne A81-Erfahrung zwischen Heilbronn und Stuttgart machen dürfen. Schon genervt vom Berufsverkehr? Nachdem der Vertrag aufgelöst wurde, habe ich mich entschieden, für ein Jahr nicht in einem Angestelltenverhältnis zu stehen. Da ich sofort nach meiner Profikarriere Trainer geworden bin, war es für mich wichtig erst mal meine Karriere als Spieler sowie Trainer Revue passieren zu lassen und mental wieder bereit für neue Aufgaben zu sein. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich auch hinterfragt und selbstkritisch ist. Hinzu kommt, dass der damalige Job in Hoffenheim richtig viel Energie gekostet hat. Wir sind in kürzester Zeit von der Regionalliga in die Bundesliga aufgestiegen. Hierzu gehörte enorm viel Einsatz aller beteiligten Personen, zumal nicht nur das Sportliche im Fokus stand, sondern auch Dinge wie die Infrastruktur, hier sind in allererster Linie das neue Stadion und das Trainingszentrum zu nennen. In dieser Zeit war ich auch in den USA, in Kanada, in Kroatien und bei verschiedenen Bundesligisten, um mir bestimmte Trainingsinhalte anzuschauen und Neues dazu zu lernen. TOMISLAV MARIC — HANIX — Wie kam es nach ihrem Jahr Auszeit zum Kontakt nach Canstatt zum VfB Stuttgart? In der Regel bin ich schon sehr früh auf dem Weg nach Stuttgart, da unser Tag relativ früh mit Besprechungen und Planungen fürs Training bzw. Spiel anfängt. Deshalb komme ich kaum in die Stausituationen rein, aber die Überlegung geht dahin, nach Stuttgart zu ziehen. TOMISLAV MARIC — Dadurch, dass ich mir oft Spiele des VfB angeschaut habe, bin ich konkreter ins Gespräch mit Fredi Bobic und Ralf Becker gekommen. Ich habe dann zunächst in der Scoutingabteilung des VfB angefangen, TOMISLAV MARIC —

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INTERVIEW DES MONATS: TOMISLAV MARIC was eine sehr wichtige Erfahrung für mich war. Denn ich habe hier gesehen, was für tolle Arbeit die Scouts, die sich 300 Spiele im Jahr anschauen, leisten und wie zeitaufwendig dieser Job ist. Darüber hinaus war es für mich natürlich interessant zu sehen, was im deutschen und auch im europäischen Fußball passiert. HANIX — Als Scout waren Sie viel unterwegs und weniger vor Ort auf dem Vereinsgelände des VfB. War es schwer, sich damals schon als VfBler zu fühlen? zwischen der U16 des VfB und der U16 der TSG Hoffenheim? In Hoffenheim hatten Sie den Job noch abgelehnt. TOMISLAV MARIC — Das Thema Hoffenheim ist schon vier Jahre her, deshalb möchte ich das gar nicht mehr kommentieren. HANIX — Die U16 beim VfB war ihre erste Station als Cheftrainer. Hat ihnen das gefallen? Es war nicht schwer, denn hier gibt es ja klar definierte Abläufe im Verein. Mein Vorteil war auch, dass ich einen Großteil meiner Kollegen schon kannte und somit nicht ganz frisch und ohne jemanden zu kennen gekommen bin. Aber klar ist auch, dass man als Scout nicht jeden Tag auf dem VfB-Gelände ist. TOMISLAV MARIC — HANIX — Dann war es als U16-Trainer sicher einfacher zum Voll-VfBler zu werden ... Das kann ich ganz klar und eindeutig mit Ja beantworten. Mir hat es gefallen komplett für meine Mannschaft verantwortlich zu sein und zu versuchen meine Ideen von Fußball zu lehren und umzusetzen, natürlich immer im Sinne der Vereinsphilosophie. Es war toll die Ergebnisse unserer Arbeit dann jedes Wochenende auf dem Platz zu sehen. TOMISLAV MARIC — HANIX — Dann ging es nach der Entlassung von Bruno Labbadia sicherlich schnell. Wer hat Sie kontaktiert und Ihnen den Job als Co-Trainer von Thomas Schneider bei den Bundesligaprofis angeboten? Ich war auch schon als Scout ein VfBler. Aber es ist doch normal, dass man als Trainer aufgrund der täglichen Arbeit noch näher bei seinen Kollegen ist. TOMISLAV MARIC — HANIX — Worin liegt eigentlich der Unterschied Das Ganze ging tatsächlich unheimlich schnell und ich hatte kaum Zeit nachzudenken, was TOMISLAV MARIC —

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INTERVIEW DES MONATS: TOMISLAV MARIC ich ehrlich gesagt aber auch nicht musste. Ich denke, in solch einer Situation fühlt man sich dem Verein gegenüber auch verpflichtet. Außerdem habe ich schon davor sehr gut mit Thomas Schneider zusammengearbeitet. HANIX — Wie lief es dann konkret bis zur Präsentation des neuen Trainerteams ab? Haben Sie sich mit Alfons Higl, der nun mit Ihnen das Co-Trainerteam bildet, und Thomas Schneider getroffen, bevor Sie unterschrieben haben? Mannschaft vielleicht sogar ein Segen im DFB- und Europapokal auszuscheiden? Der Fokus liegt nun ausschließlich auf der Bundesliga ... Im Endeffekt musste erst mal jeder für sich entscheiden, ob er sich die neue Aufgabe zutraut und ob man die neue Aufgabe annehmen möchte. Es gab aber bei mir von Anfang keinerlei Bedenken zwecks der Zusammenarbeit mit Thomas Schneider und Alfons Higl, auch ihn kannte ich ja schon, da er mein Co-Trainer in meiner Zeit in Wolfsburg war. Neben dem gleichen fußballerischen Verständnis verstehen wir uns vor allen Dingen auch im menschlichen Bereich sehr gut. Wichtig ist einfach, dass man auch immer konstruktiv miteinander diskutieren kann. TOMISLAV MARIC — HANIX — Waren Sie nervös vor dem ersten Gang in die Spielerkabine? Ich glaube, dass dies eine hypothetische Frage ist, da wir nicht wissen was sein würde, wenn wir in der Euro-League und im DFB-Pokal noch dabei wären. Grundsätzlich ist es immer ärgerlich, wenn man verliert oder so wie gegen Rijeka in der Euro-League in der letzten Minute ausscheidet, zumal ich der Meinung bin, dass wir sowohl in der Euro-League als auch im DFBPokal gegen Freiburg die bessere Mannschaft waren. TOMISLAV MARIC — HANIX — Das neue VfB-Trainerteam musste noch keine Bundesliganiederlage einstecken. Es scheint, als sei mit ihnen das Glück zurückgekehrt? Nervös ist der falsche Ausdruck, aber dass wir mit einer gewissen Anspannung in die Kabine gegangen sind, ist normal. Wir sind alle hier, um den VfB nach vorne zu bringen. Dass wir aufgrund der neuen Aufgabe und der sportlichen Situation etwas angespannt waren, kann man sicherlich nachvollziehen. TOMISLAV MARIC — HANIX — War es für das Trainerteam aber auch die Dass Spiele manchmal einen überraschenden Ausgang haben, ist doch das Reizvolle am Fußball. Trotzdem ist es immens wichtig unter der Woche im Training auch neue Dinge zu probieren und Dinge, die man im Training einstudiert am Wochenende auf dem Platz umzusetzen. Ich glaube, in einigen der Partien hat man gesehen, was in uns steckt und das wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Hier heißt es jetzt anzusetzen, weiter daran zu arbeiten und vor allem dann auch die Spiele für uns zu entscheiden. TOMISLAV MARIC — HANIX — Schwäbischer war der VfB nach seinem stillen »Neuanfang« mit dem neuen Präsidenten und dem neuen Trainerteam noch nie. Spüren Sie eine schwäbische Aufbruchstimmung in Bad Cannstatt? TOMISLAV MARIC — Hierüber habe ich mir bisher kaum

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INTERVIEW DES MONATS: TOMISLAV MARIC Gedanken gemacht, weil einfach keine Zeit blieb, aber grundsätzlich kann es nicht schlecht sein, wenn fast alle tätigen Personen aus derselben Region kommen und somit auch das Umfeld und die Eigenheiten kennen. HANIX — Eine prägende Zeit war das Engagement als Profi in Japan bei den Urawa Red Diamonds. Ihr damaliger Trainer, Guido Buchwald, war bis Anfang Oktober Sportchef bei den Stuttgarter Kickers und lebt auch wieder in der Region. Treffen Sie sich ab und an zum Sushi essen? Zum Sushi essen haben wir es noch nicht geschafft, da wir beide zeitlich sehr eingebunden sind. Was Japan angeht, kann ich sagen, dass es eine sehr intensive und schöne Zeit war, vor allen Dingen war die Zeit sehr prägend für meine Frau und mich. Nicht nur dass es sportlich richtig gut lief, auch menschlich habe ich mich dort weiterentwickelt, weil man einfach eine ganz neue Kultur kennengelernt hat. Dazu kommt, dass ich persönlich finde, dass die Japaner ein wundervolles Volk sind. TOMISLAV MARIC — HANIX — Abschließend: der November wird zeigen, wo sich der VfB in der Bundesligatabelle einzusortieren hat. Die Gegner sind Dortmund, Gladbach, Freiburg und Schalke. Wird das der Monat der Entscheidung wohin die Reise gehen wird? Wir machen uns Gedanken, was Woche für Woche trainiert wird und denken tatsächlich, wie es immer so schön heißt, von Spiel zu Spiel. Ich weiß aber natürlich auch, wer unsere Gegner in den nächsten Wochen sind und kann deren Stärken einschätzen. Was aber im Fußball wirklich keinen Sinn macht, ist mit einem Taschenrechner zu kalkulieren, wo man stehen könnte, wenn man diesen oder jenen Gegner in den nächsten Wochen bezwingt. Das ist vergeudete Energie. Natürlich setzt man sich Ziele, nicht nur im Fußball. Zu den Zielen gibt es dann einen Weg mit verschiedenen Etappen und diese einzelnen Etappen heißt es, dann zu gehen. TOMISLAV MARIC —

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ASTROLOGIN DANIELA PALERMO Horoskope als Mittel zur Selbsterkenntnis HANIX GRÜNDERHOROSKOP Auf die Intuition der Mitarbeiter vertrauen ROBERT-MAYER-STERNWARTE Auf der Suche nach der Dunkelheit DEUTSCHES LUFT- UND RAUMFAHRTZENTRUM Bis 2020 sind Weltraumreisen möglich KOMET ISON ISON hat das Potenzial zum Jahrhundertkometen SKYMONKEYS Im Tiefflug über das Mittelmeer UNSER HIMMEL Himmlische Fotografien aus der Region JOSHIS MEINUNG Wolken als kuscheliger Warteplatz NEIG´SCHMECKT Brasilien hat den schönsten Himmel der Welt

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D A N I e L A pA L e R M o : HOROSKOP ALS MIT TEL ZUR SELBSTERKENNTNIS TEXT & FOTOS: MARIA SANDERS We l c he Bil d er b r i n g en Sie m it d e r A s tro lo g ie in Ve rbind ung? Ei ne Fr a u m it Ko p f t u c h , d ie vo r e ine r Glas k uge l s itzt? Eine h e k t i sch g e s t i k u l i eren d e As t ro -Expe r tin aus d e m Fe rns e h e n, d ie s ch on wei ß, das s Si e a n r u f en werd e n, be vo r Sie e s s e lbe r wis s e n? Und ähnli che Bi ld er ? Da n iel a Pa l er m o is t ge pr üfte A s tro lo gin und le ite t da s Ausb i ld u n g s zen t r u m d es De uts ch e n A s tro lo g e nve rband e s in Hei lbronn. Si e b er ä t Men s c hen in ve rs ch ie d e ne n Le be ns lag e n. Uns ve rrä t si e, w o z u d i e As t ro l o g ie d ie ne n k ann und we lch e Mö glich k e ite n si e ei n e m b iet et .

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TITELTHEMA: HIMMEL Die Haustür geht auf und eine kleine, blonde Dame lugt hervor. »Hallo, kommet Sie rein«, sagt Daniela Palermo mit schwäbischem Dialekt und einem freundlichen Lächeln auf den Lippen. »Der tut nichts«, fährt sie fort und hält dabei ihren großen Hund am Halsband fest. Charly heißt der Gute. Auf den ersten Blick wirkt der zweijährige Mischlingsrüde eines irischen Border Collies und eines japanischen Akita Inus recht einschüchternd. Charly präsentiert sich selbstbewusst, während Frauchen ihn begnügt umarmt. Er gibt mehr brummende, als bellende Laute von sich und auf Anhieb könnte man glatt dazu neigen, diese eigensinnigen Hundelaute als bedrohlich zu interpretieren. Doch dem ist nicht so: »Wenn er brummt, bedeutet das Wohlgefallen«, erklärt Hundebesitzerin Palermo und streichelt ihm liebevoll übers Fell. Charly ist für sie nicht nur irgendein Haustier, sondern auch ein Freund und ein Familienmitglied. »Glauben Sie, die Sterne bestimmen unser Leben«, fragt Daniela Palermo unverblümt. »Ich glaube das nicht«, sagt sie. Daniela Palermo ist geprüfte Astrologin und erstellt Horoskope. Sie bezeichnet die Astrologie als ein Mittel, mit dem man sich selber besser kennenlernen kann. Es ist eine Art Bestandsaufnahme von der Geburt bis zum heutigen Tag. Ihr habe die Astrologie sehr geholfen: »Dadurch habe ich viel Freiheit, Verständnis und Selbsterkenntnis in meinem Leben erfahren.« Mit der Astrologie zu leben, heißt für die gebürtige Stuttgarterin, einfacher zu leben. Als Beispiel nennt sie den Mondkalender: Es mache wenig Sinn, bei zunehmendem Mond eine Diät machen zu wollen. Das wird nicht oder nur sehr schwer funktionieren. Der zunehmende Mond zieht Wasser an, der abnehmende Mond lässt das Wasser zurückgehen. Und weil wir Menschen aus etwa 50 bis 80 Prozent Wasser bestehen, reagiert unser Körper auf die Umwelteinflüsse. »Besser ist es, das eigene Körpergewicht bei abnehmendem Mond zu reduzieren«, so Palermo. Sonst kämpfe man nur unnötig gegen Naturgewalten an. Aus der Küche zischt und rauscht es. Der Kaffee ist in der blauen Kaffeemaschine durchgelaufen. »Oft kommen Mütter zu mir, weil sie den Berufswunsch ihres Kindes infrage stellen«, so die Astrologin und trägt eine Kanne und einen Teller mit Miniwindbeuteln in ihr Büro hinüber. »Sie sind sich nicht sicher, ob Beruf und Begabungen wirklich zusammenpassen«, erklärt sie und schenkt derweil den Kaffee ein. Die Berufsberatung ist daher ein großes The77 ma bei ihren Klienten. Auf Wunsch der Mütter erstellt sie dann ein Horoskop für die Tochter oder den Sohn, die anschließend bei der Beratung dabei sind. Dazu braucht die 46-Jährige das Datum, die Uhrzeit und den Ort der Geburt. Die drei elementaren Angaben benötigt sie immer, sonst kann sie nicht mit ihrer Arbeit anfangen. Damit Daniela Palermo genaue Aussagen treffen kann, empfiehlt sie ihren Klienten, die genaue Uhrzeit beim Standesamt des jeweiligen Geburtsortes anzufragen. »Und dann erstelle ich eine Radix«, erklärt sie. Die Radix ist das Geburtshoroskop, eines von zahlreichen geozentrischen Horoskopformen. Es sieht aus wie ein Kreis, der in zwölf gleich große Teile aufgeteilt ist, nach den sogenannten Tierkreiszeichen. Umgangssprachlich heißen sie »Sternzeichen«. Außerdem darauf zu erkennen sind Planeten, Zeichen, Häuser und Aspekte, die zusammen die Bedeutung eines Horoskops ergeben. Die Planeten stellen den Wesensanteil in uns Menschen dar, wie ein Schauspieler. Der Mars zum Beispiel ist der Archetyp der Durchsetzung, des Willens und der Aggression. Diesen Wesensanteil tragen alle Menschen in sich, nur ist dieser, je nach Tierkreiszeichen, unterschiedlich ausgeprägt. Häuser können als Bühnenbild beziehungsweise als Ort der Handlung verstanden werden, und die Aspekte stellen den Dialog dar, wer mit wem kommuniziert. Im Horoskop sind die Aspekte grafisch als Verbindungslinien zwischen den Planeten, zu erkennen. Im Zentrum dieses Kreises steht der Mensch mit all seinen Anlagen und Möglichkeiten. »Ein Horoskop ist immer neutral«, gibt die Heilbronnerin zu verstehen. Wie ein Messinstrument zeigt ein Horoskop das angelegte Potenzial eines Menschen. Dabei wird gemessen und beschrieben, wie etwas ist. »Als sie mir meine Stärken und Schwächen darlegte, war ich verblüfft«, sagt Martina Breinich aus Heilbronn. Die 47-Jährige hatte die Astrologin durch Zufall im Spielkreis kennengelernt, und hat sich für die Astrologie interessiert. »Viele meiner Eigenschaften hätte sie eigentlich gar nicht wissen können, weil sie so persönlich sind«, sagt die zweifache Mutter. Im Grunde habe sie durch die vier Beratungstermine mehr über sich gelernt und kann manche Wesenszüge besser annehmen. Es gehe auch nicht darum, irgendwelche Prognosen über die Zukunft zu machen. Daniela Palermo zeigt einfach, welche Fähigkeiten, Begabungen und Möglichkeiten bei einer Person vorliegen,

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TITELTHEMA: HIMMEL und wie man sich diese positiv zunutze machen kann. Was der Einzelne daraus macht, ist ihm oder ihr überlassen. Selbstreflektion durch Astrologie - die gelernte Bürokauffrau hat für sich erkannt: »Es lebt sich einfacher und ich habe gelernt, mutiger zu sein.« Auf die Frage hin, ob man für alles ein Horoskop erstellen kann, nickt Daniela Palermo: »Ja, für fast alles: Menschen, Tiere und Unternehmen zum Beispiel. Alles, was in irgendeiner Form lebt und von dem es einen Tag, eine Uhrzeit und einen Ort der Entstehung gibt.« Dann erstellt die geprüfte Beraterin ein Horoskop für das HANIXMagazin. Auf ihrem kleinen Schreibtisch sucht Palermo noch Stift und Zettel. »Gefunden«, sagt sie und greift nach einem Buch, das auf einem schwarzen, leicht abgenutzten Holztisch liegt. Sie schlägt die »Ephemeride« auf, ein Nachschlagewerk, das die Positionen von Sonne, Mond, Planeten, Kometen und Fixsternen in Tabellenform darstellt. Die Ephemeriden werden neben der Astronomie auch in Himmelsmechanik, Astrogeodäsie und in der Raumfahrt verwendet. Dann fährt mit ihrem Finger die Tabelle nach unten und bleibt bei einem Planeten stehen: »Mars steht im Krebs«, sagt sie und staunt beeindruckt, »das steht für viel Heimatverbundenheit und Durchsetzungskraft.« »Ich hatte nicht vor, mich als Astrologin selbstständig zu machen«, erzählt Daniela Palermo. Angefangen hat alles damit, mehr über sich selbst erfahren zu wollen. Aus dieser Motivation heraus kam sie zur Astrologie. Sie hat viel über die Themen rund um den Himmel gelesen, Astrologie, Psychologie, Religion und parapsychologische Phänomene - das verrät auch ein Blick auf ihr wallnussfarbiges Holzregal. Es zieht alle Blicke auf sich, so prall gefüllt ist es. Manche Bücher liegen auf den einsortierten Büchern obendrauf, weil es sonst keinen Platz mehr für sie gibt. Darunter diverse Titel über allgemeine Astrologie, psychologische Astrologie, Kosmosbiologie, Symbole, Sterne und verschiedene Planeten. Manche Bücher sind sehr abgenutzt, sodass sich die ersten Seiten schon nach außen wölben. Die gelernte Drogistin hat ihre ersten astrologischen Kurse bei Ute Ebser besucht: »Es hat mir viel Spaß gemacht und ich merkte, dass ich das verstehen möchte.« Sie findet Gefallen an der ältesten Symbolsprache der Welt. Trotz privater Veränderungen, der Geburt ihrer Tochter 2002, arbeitete sie sich immer weiter in die Ma78 terie ein. Seit 2004 leitet Astrologin Palermo die Regionalstelle des Deutschen Astrologenverbandes (DAV) in Heilbronn und informiert bei regelmäßigen Stammtischen und Vorträgen. Im Jahr 2005 dann ihr persönlicher Erfolg: »Ich habe die Verbandsprüfung erfolgreich abgeschlossen und trage seither den geschützten Titel geprüfte Astrologin DAV.« Eine beachtliche Leistung, denn der seit 1946 bestehende Verband verfügt lediglich über circa 300 geprüfte Astrologen weltweit. Noch im selben Jahr wurde sie Mitglied des Vorstands des Deutschen Astrologenverbandes und ist »sehr glücklich« darüber. Wenn sie an ihre Kollegen im Fernsehen denkt, könne sie nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Palermo merkt schnell, wenn es keine Leute vom Fach sind: »Sie prognostizieren und verwenden ein merkwürdiges Vokabular, so würde sich ein ausgebildeter Astrologe nie ausdrücken.« Auch das typische Zeitungshoroskop kann sie nicht ernst nehmen. »Es ist nicht zuverlässig genug, weil nur ein Bereich beachtet wird, nämlich der der Sonne«, erklärt sie. Es gibt aber mindestens vier wichtige Bereiche, die zu berücksichtigen sind. Schwierig ist auch die mangelnde Akzeptanz seitens der Wissenschaft. Denn die Astrologie ist als reine Wissenschaft nicht anerkannt, da sich die theoretischen Erkenntnisse nicht weiterentwickelt haben und Aussagen sowie Axiome, also Grundsatztheorien, sich wissenschaftlich nicht beweisen lassen. Es ist eine in sich einsichtige Wahrheit, die aber durch Beweise allgemeingültig sein muss, um als Wissenschaft anerkannt zu werden. Daher spricht man bei der Astrologie eher von kulturellen Praktiken. Aber vielleicht muss man auch nicht immer alles beweisen, wenn man damit für sich eine schlüssige Lebensform gefunden hat. Und sei es drum, die Astrologie als Schlüssel zu mehr Selbsterkenntnis zu nutzen. WEITERE INFOS üBER DANIElA PAlERMO www.aStroLogie-HeiLBroNN.de www.aStroLogeNverBaNd.de BUCHEMPFEHlUNGEN daS groSSe LexiKoN der aStroLogie voN daNieLa weiSe UNd KLemeNS LUdwig

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TEXT & FOTO: DANIELA PALERMO DAS GRÜNDUNGSHOROSKOP VON HANIX

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TITELTHEMA: HIMMEL Mit Sonne und Merkur im vierten Haus des Gründungshoroskops wird der heimatverbundene Hintergrund des Magazins eindeutig dargestellt. Der Aszendent Zwilling zeigt die thematische Vielfalt des Magazins und, dass es ebenso breitflächig von außen wahrgenommen wird. Die Verbindung Sonne und Venus stellen unter anderem die künstlerische Gestalt und das eigene Design des Magazins dar. Die Gegensätzlichkeit zwischen dem Himmelskörper Chiron und dem Planeten Neptun im zehnten Haus, fordert regelrecht dazu heraus, anders als andere Medien in der Region, viel intuitiver und ideenreicher zu sein, um sich von der breiten Masse abzuheben. Praktisch, immer den richtigen Riecher für das richtige Thema zu haben. Die Sonne im Trigon zu Pluto, der in seinem eigenen Herrschergebiet steht, gibt HANIX die nötige Energie, Themen in der Tiefe zu bearbeiten und tabuisierte Aspekte aufzugreifen. Dabei werden die Menschen nicht nur unterhalten, sondern für verschiedene Bereiche sensibilisiert. Durch Jupiter im Stier im zwölften Haus ist HANIX gut beraten, sich immer auf die Intuition der Mitarbeiter zu verlassen. Auch dann, wenn die Themen anfänglich noch unklar wirken, entwickeln sie sich im Team zu einem großen Ganzen. Wichtig für das Magazin ist es auf jeden Fall, die familiäre und heimatverbundene Atmosphäre beizubehalten. DER TREND IM LAUFENDEN JAHR Es liegt viel Arbeit an. Spannende Themen, die einen Wandlungsprozess in Gang setzen können. Der Fleiß und die enorme Arbeitskraft der vergangenen zwei Jahre zahlen sich aus. Das wiederum bringt dem Magazin viel Sicherheit, wahrscheinlich auch in den Finanzen.

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TEXT: FLORIAN DIETZ FOTOS: PATRICK LABITZKE AUF DER SUCHE NACH DER DUNKELHEIT Be vor Al ex a n d er Ker s t e u nd s e ine Ko lle ge n vo n d e r Ro be r t-MayerVol ks - u n d S c hu l s t er n war te in He ilbro nn ih r Aug e nm e rk auf da s Li c h t wei t en t f er n t er St e rne , Plane te n o d e r gar Galaxie n rich ten, s u c h en s i e vo r a l l e m e ine s : d ie abs o lute Dunk e lh e it.

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TITELTHEMA: HIMMEL Den Sternguckern sind künstliche Lichtquellen ein Dorn im Auge bzw. im Teleskop. »Das Umgebungslicht ist für uns natürlich ein großer Störfaktor, da wir so entfernte Lichtquellen im schlimmsten Fall nicht mehr wahrnehmen können«, erklärt Kerste die Problematik mit den Straßenlaternen, Werbetafeln und ausufernden Fassadenbeleuchtungen unserer Zeit. Damals war die Situation noch eine andere. Im Jahr 1914 gebaut, thront die Sternwarte seit nun fast hundert Jahren auf dem Dach des heutigen Robert-MayerGymnasiums und trug schon vor der Schule den Namen des wiederum nochmals einhundert Jahre früher geborenen Heilbronner Physikers. Zum damaligen Zeitpunkt lag das Gebäude am Stadtrand und war dank der geringen Anzahl an Störfaktoren und äußeren Einflüssen gut für Sternbeobachtungen geeignet. »Heutzutage würde niemand mehr eine Sternwarte für Forschungszwecke in einer Innenstadt errichten«, verrät der in der »Astronomie-Branche« tätige Freiberufler. Der Gebäudeflügel, auf dem die Sternwarte sitzt, ist der einzige Gebäudeteil, der den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden hat. Die bittere Ironie an der Historie liegt darin, dass sämtliche astronomischen Apparate während des Krieges vorsichtshalber in umliegende Keller verfrachtet und darin leider auch zerstört wurden, während sie auf dem Dach unbeschadet überlebt hätten. Die bis in die 80er Jahre leer stehende Einrichtung wird mittlerweile seit 26 Jahren von einem Verein geleitet, der es sich als Ziel gesetzt hat einem breiten Publikum aus Schülern und Interessierten die Astronomie näher zu bringen und Öffentlichkeitsarbeit rund um die Thematik zu leisten. Intensive eigene Forschungen werden nicht betrieben. Von den ursprünglichen Objekten auf dem Dach sind nur zwei seit der Erbauung erhalten geblieben. Neben einer Montagevorrichtung für mobile Teleskope ist der Heilbronner Hohlglobus eines der Aushängeschilder. Für etwa 80 Reichsmark gebaut, lässt sich die Halbkugel als Vorläufer moderner Projektionsplanetarien so einstellen, dass für jeden Zeitpunkt eine möglichst exakte Simulation des Sternenhimmels möglich ist. Hierfür lässt sich der aus 24 Segmenten bestehende Stahlbau flexibel drehen. Die Drehung um ein Segment beschreibt die Änderung des Himmels während einer Stunde und die enthaltenen Löcher stehen je nach Größe der Bohrung für die Helligkeit der einzelnen Sterne. Die zwei weiteren Herzstücke befinden sich nur einige Meter vom Hohlglobus entfernt. Neben einem Zeiss-Refraktor, der sich optimal für die Beobachtung heller Himmelskörper wie der Sonne, dem Mond oder von Planeten eignet, beherbergt das Dach noch ein C14-Teleskop, das dank seiner größeren Öffnung und Brennweite auch den Blick in ferne Galaxien ermöglicht. Ersterer wurde für 75.000 Mark spendenfinanziert erworben und funktioniert seit 30 Jahren ohne Probleme. Gerade auf die Langlebigkeit der Geräte wird geachtet, da sich viele verschiedene Leute an den Geräten versuchen. Für alle Gymnasien in Heilbronn bietet ein Physiklehrer des Robert-Mayer-Gymnasiums einen Oberstufen-Astronomiekurs an, der von 10 bis 20 Schülern besucht wird. Neben dieser Kooperation bietet der Verein Führungen für interessierte Schulklassen und etwa 100 Sonderführungen pro Jahr. Das Publikum ist hierbei bunt gemischt – vom Kindergeburtstag bis zur Betriebsfeier sind alle Alters- und Gesellschaftsschichten vertreten. Immer wieder entstehen bei den Treffen auch Diskussionen mit Astrologen, die sich mit Sterndeutungen auseinandersetzen. Auf die Frage, ob er sich über die häufige Verwechslung von Astronomie und Astrologie denn ärgere, meint Alexander Kerste: »Man hat sich schon daran gewöhnt.« Als Wissenschaftler glaubt er jedoch nicht daran, dass die Sterne einen Einfluss auf sein Leben haben. »Das ist mir einfach nicht beweisbar genug. Irgendjemand meint beispielsweise mal herausgefunden zu haben, dass ein Tierkreiszeichen dazu neigt, mehr Serienmörder zu haben«, fügt er augenzwinkernd hinzu. Dass sein Hobby zum Beruf wurde, war eine Verkettung von glücklichen Umständen. 1992 nahm er an einer Führung teil, fand Interesse an der Astronomie, besuchte die Sternwarte immer häufiger und kümmerte sich um die Vereinszeitung. Heute ist er ehrenamtlich 2. Vorsitzender des Vereins, der aus 260 Mitgliedern besteht. Federführend ist er auch für die Organisation des jährlichen Tages der offenen Tür, an dem in diesem Oktober über den Tag verteilt ca. 1000 Personen teilnahmen. Jahrelang arbeitete Kerste dann bis zur Einstellung des Mediums

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TITELTHEMA: HIMMEL für das populärwissenschaftliche Magazin »Astronomie heute«. Heute ist er als Freiberufler für diverse Verlage aktiv und durch große Teleskophändler beinahe ausgebucht. Nebenbei veröffentlichte er im Eigenverlag zwei Bücher rund um die Beobachtungsmethoden der Astronomie. Richtige Profis schauen schon lange nicht mehr selbst durchs Teleskop, sondern beantragen bei großen Einrichtungen und Instituten Beobachtungszeiten bestimmter Himmelssektoren unter Angabe des Zeitraums und der entsprechenden Filter und Instrumente. »Wenn es gut läuft, bekommt man die gewünschten Daten, wenn es schlecht läuft, bekommt man nur die Nachricht, dass die Wetterverhältnisse keine Beobachtungen zugelassen haben«, verrät er. Generell sei Europa keine Gegend mit besonders klarem Himmel. In den USA habe man weitaus bessere Chancen auf klare Beobachtungsnächte. Die Szene kennt sich untereinander, sowohl lokal, als auch international. Über diverse Online-Foren ist man im multimedialen Zeitalter enger verknüpft. Dennoch gibt es Unterschiede. »Hier in Deutschland kennt man sich, vielleicht weil man häufig so schlechtes Wetter hat und wenig zum Beobachten kommt, sehr gut mit der Technik aus. In anderen Ländern erzielt man dafür bessere Beobachtungsergebnisse und hat hier seine Vorteile«, schildert der Astronom seine Branchensicht. Ein europäischer Hotspot für einwandfreie Beobachtungen in Neumondnächten ist für ihn persönlich der Silvrettastausee im österreichischen Vorarlberg. Für Beobachtungen nutzt die Sternwarte gerne die nur wenige Kilometer entfernte Heilbronner Hütte. Besonders beliebt unter den Mitgliedern und Besuchern sind auch die Gastvorträge, die der Verein in den Räumlichkeiten der Schule ausrichtet. Von Themen wie Weltraumtechniken im Alltag, über Fachaspekte wie extrasolare Welten, Kosmologie, Raumfahrt oder Teleskope, bietet der Verein auch kuriose oder humorvolle Themen wie beispielsweise ein Vortrag über Hollywood im Weltall. »Die 35 Euro Mitgliedsbeitrag hat man schon dann locker wieder reingeholt,

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TITELTHEMA: HIMMEL wenn man den kostenlosen Eintritt zu den Gastvorträgen ausnutzt. Wir möchten eine bunte Mischung an Themen anbieten, um so möglichst viele Interessenten abzuholen«, erklärt Kerste und ergänzt auf die Frage, welche Hollywoodfilme ihm in im Bezug auf das Weltall am meisten imponiert haben, »Stargate und Star Trek habe ich gerne geschaut. Avatar war auch nett anzusehen und natürlich die »Star Wars«-Episoden – aber nur die alten Filme!« Das Besondere am Hobby der Astronomie sieht er darin, dass »alles drin steckt.« Man kann es wissenschaftlich betreiben, einfach die Sterne genießen oder sich bewusst machen, wo man sich eigentlich innerhalb des riesigen Universums befindet und was um einen herum sonst noch existiert. »Ich glaube an weitere auch intelligente Lebensformen in unserem Universum, nur sind die wohl leider einfach zu weit von uns entfernt«, erzählt er. Auf einen Lieblingsplaneten will er sich – ganz diplomatisch – nicht festlegen. »Merkur reizt die Jagdinstinkte, da er so nah an der Sonne und damit schwer zu beobachten ist. Pluto habe ich auch schon gesehen, bevor er vom Planeten aufgrund seiner Größe zum Kleinplaneten degradiert wurde. Bitter für die Amerikaner, denn Pluto war der einzige Planet, der von ihnen entdeckt wurde«, erklärt Kerste, dessen Wissensdurst-Strohhalm bis in die tiefsten Details der Forschungsgeschichte reicht. Die Geschichte der Sternwarte selbst ließ sich bis heute recht genau rekonstruieren. Leider existiert kaum Bildmaterial aus der Zeit vor 1950. Falls jemand zufällig in alten Fotoalben Bilder entdecken sollte, würde man sich seitens des Vereins sehr über diese freuen. Über die Jahre wurden viele zusätzliche Angebote wie beispielsweise die symbolische Sternpatenschaft geschaffen. »Die einzige Instanz, die Sterne taufen kann, ist die Internationale Astronomische Union – und die macht so etwas nicht«, klärt der Wissen85 schaftler auf, »wenn man ein besonderes Geschenk sucht, kann man bei uns symbolisch einen Stern taufen und dem Verein mit einer kleinen Spende etwas Gutes tun, bevor man sein Geld ominösen Internetanbietern gibt.« Bei genauer Betrachtung muss sich Alexander Kerste wohl doch eingestehen, dass die Sterne einen größeren Einfluss auf sein Leben ausüben, als er vielleicht zugeben mag – wenn auch nicht aus astrologischer Sicht. So freut er sich beispielsweise auf den Jahrhundertkometen ISON, der im November die Erde passiert: »Bei schlechten Wettervorhersagen würde sich ein Flugticket in eine Region mit besseren Beobachtungsvoraussetzungen in jedem Falle lohnen.«

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INTERVIEW: ROBERT MUCHA FOTOS: ULLA Kühnle & PR BI S 2 0 2 0 w I r w E LT r AUMr Klaus Schäfer hat schon als Kind die Raketentests in Lampoldshausen erlebt. Inzwischen ist der Möckmühler Standortleiter des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums. Wir trafen ihn zum Fachsimpeln.

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TITELTHEMA: HIMMEL rD ES rEI SEN G E BE N H A N I X - Herr Schäfer, Sie haben beruflich mit Raumfahrt zu tun. Saßen Sie als kleiner Junge schon mit dem Teleskop am Fenster und haben den Himmel beobachtet? erforschen. Auch die historischen Darstellungen des Weltraums und die Bilder/Ausdrucksformen in Science-FictionFilmen sind äußerst interessant und machen Lust auf mehr. H A N I X - Sind Sie Fan von Star Trek oder Star Wars? Es ist sogar noch wesentlich konkreter. Da ich aus Möckmühl stamme, habe ich oft von unserem Grundstück aus die aufsteigenden Dampfwolken gesehen und habe dadurch schon früh Bezug zu diesem Gelände gehabt. Somit stand meine Berufswahl auch schon sehr früh fest. Ein Teleskop hatte ich natürlich auch, denn die Sterne haben mich schon immer interessiert, und die Mondlandung habe ich live von unserem Wohnzimmer aus miterlebt. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Haben Sie früher davon geträumt - vielleicht tun Sie es ja noch immer - einmal den Weltraum zu bereisen? Ja, das kann man sagen. Ich habe mir schon die meisten Folgen angeschaut. Allerdings muss ich sagen, dass ich die technischen Abläufe und Geräusche ausblenden muss. Das hängt wahrscheinlich mit meinem Job zusammen. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Wie wird man DLR-Standortleiter in Lampoldshausen? Wenn ich die Möglichkeiten zu einem Weltraumausflug hätte, würde ich mit Sicherheit nicht Nein sagen. Aber mein Alter und die körperliche Fitness sprechen wohl mittlerweile eher gegen den Beruf des Astronauten. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Was ist das Faszinierende am Weltraum abgesehen von der tollen Aussicht? Nach Abschluss meines Studiums der Raumfahrtechnik in Stuttgart habe ich 1988 hier am Prüfstand als Ingenieur angefangen. Anschließend habe ich begonnen diese Prüfstände zu bauen und bin dann 1996 Abteilungsleiter im Bereich Anlagenentwicklung geworden. Im Jahr 2006 hat mich der neue Institutsleiter zu seinem Stellvertreter ernannt. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Wie schon erwähnt, sind Sie Leiter des Standortes Lampoldshausen. Um welche Aufgabenbereiche müssen Sie sich tagtäglich kümmern? Zuerst einmal beflügelt der Weltraum die Fantasie und weckt große Neugierde. Natürlich ist es auch spannend, fremde Planeten zu bereisen und diese zu K L AU S S C H Ä F E R - Zum einen sind es Dinge, die den Standort an sich betreffen, wie zum Beispiel die Standortentwicklung. Wir sind hier bestimmt durch unsere Großversuche. Wenn solch ein Versuch gerade durchgeführt wird, ist natürlich der gesamte Standort in Bezug auf AbK L AU S S C H Ä F E R -

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TITELTHEMA: HIMMEL gemacht. Was kann man in Lampoldshausen besser testen als anderswo auf der Welt? Und in welchen weiteren Bereichen sucht Lampoldshausen seinesgleichen? Wir haben sogenannte Alleinstellungsmerkmale: Hier ist an erster Stelle die Höhensimulation von Raketentriebwerken zu nennen. Dadurch sind wir in der Lage die brennenden Raketentriebwerke im Vakuum zu testen. Wir saugen die Gase aus der Testanlage ab und können einen gewissen Druck erzeugen. Das versetzt uns in die Lage, die Situation im Weltraum zu simulieren. Dies ist in Europa einmalig. Weitere Anlagen dieser Art existieren auch in den USA und Japan. Mittlerweile ist der Name Lampoldshausen in der Raumfahrt-Community ein regelrechter Markenname geworden, den jeder kennt, der sich mit diesen Themen beschäftigt. Des Weiteren haben wir eine dreißigjährige Erfahrung im Testen von Raketenantrieben mit Wasserstoff und Sauerstoff. Beim Testen der Brennkammern ohne Turbopumpe sind die hohen Versorgungsdrücke für die Verbrennung durch den Prüfstand zu simulieren. Dieses Know-How wird durch das aufkommende Thema Elektro-Mobilität aktuell stark nachgefragt. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Der Standort Lampoldshausen übte sich Jahrzehntelang in Understatement, die große Bedeutung war und ist vielleicht immer noch nur Kennern ein Begriff. Wollen Sie nicht offensiver ihre herausragende Stellung kommunizieren? Oder hat sich diesbezüglich in den letzten Jahren in der »PR-Strategie« schon etwas geändert? K L AU S S C H Ä F E R - Man kann schon sagen, dass hier seit den 1990er Jahren ein gewisser Wandel stattgefunden hat. Wobei auch erwähnt werden muss, dass das von ihnen erwähnte Understatement politisch gewollt war. Bis heute ist das Thema Raumfahrt staatlich dominiert. Die Regierungen beteiligen sich hier in den ESA-Programmen. Weiterhin ist die Raumfahrt durch verschiedene Forschungsmissionen mehr in das öffentliche Interesse gerückt und wird auch stärker wahrgenommen. So wurde auch erkannt, dass wir durch das Thema Raumfahrt junge Menschen für Technik begeistern können. Man verlangt heute einfach mehr von der Raumfahrt als das rein Technische. Wir möchten auch eine Wirkung und einen Nutzen für die Gesellschaft leisten. Hinzu kommt, dass wir mittlerweile auch mit einer gewissen Konkurrenzsituation umgehen müssen. Wir werden durch Steuergelder finanziert und wie wir alle wissen, werden diese nicht mehr ganz so verteilt wie zu früheren Zeiten. Somit ist das Thema »sich selbst verkaufen« viel sperrungen, Sicherheitsmaßnahmen und Personalplanung, betroffen. Außerdem müssen wir ständig die Entwicklung und dementsprechend auch den Ausbau und die Erweiterung des Standortes im Auge behalten. Ein in den letzten Jahren sehr wichtig gewordener Punkt ist das Thema Umweltverträglichkeit, da wir ja inmitten eines Waldes ansässig sind. So prüfen wir beispielsweise momentan, ob unsere gesamte Energieversorgung auf Nachhaltigkeit, sprich regenerative Energie, umgestellt werden kann. Neben den erwähnten Aufgaben des Standortmanagements bin ich auch Leiter der Prüfstandstechnologie. Hier überlegen wir, wie Prüfstände im Design, der Bauweise und der Funktionalität weiter verbessert werden können. H A N I X - Das DLR in Lampoldshausen hat sich auch dank seiner Raketentestanlagen weltweit einen Namen

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TITELTHEMA: HIMMEL wichtiger geworden, was bedeutet, dass wir immer mehr in die Öffentlichkeit gehen müssen und auch wollen, um die Vertrauensbasis zu vertiefen. Viele Verfahren werden heute öffentlich ausgeschrieben, diskutiert und auch entschieden. Daher wollen wir der Bevölkerung etwa mit unserem Tag der offenen Tür 2013, an dem wir hier 21000 Besucher begrüßen konnten, auch die Möglichkeit geben, zu erfahren, was wir tun. Dies sind nur einige Gründe für unseren neuen, repräsentativen Empfangsbereich, unseren neu gegründeten Campus und auch Gespräche, die ich momentan mit der Region Heilbronn-Franken führe. H A N I X - Wir haben sozusagen zwei linke Hände und haben das technische Verständnis eines Kindes. Worin liegt, beispielsweise im Vergleich zu einem Formel1-Hochleistungsmotor, das Besondere und der Unterschied eines Raketenantriebes? Beide von ihnen angesprochenen Bereiche unterscheiden sich schon gravierend. Lassen Sie mich das über eine Energiedichte veranschaulichen. Das Haupttriebwerk VULCAIN der Ariane-Rakete hat ungefähr drei Gigawatt thermische Leistung. Diese Leistung wird in einer Brennkammer umgesetzt, die circa einen Meter hoch und einen halben Meter breit ist. Das ruft eine Energiedichte hervor, die es sonst in keinem anderen Bereich gibt. Dies ist im Vergleich zu einem Formel1-Wagen mit geschätzten 1000 PS ein Vielfaches an zu beherrschender Energie. Das Thema Sicherheit und Zuverlässigkeit ist bei Raketenantrieben auch sehr wichtig. Sie können ja nicht einfach den ADAC rufen, wenn irgendwas nicht funktioniert. Sollte dies passieren, ist in aller Regel die Mission verloren, was so ziemlich die schlimmste Sache ist, die in unserem Aufgabenbereich passieren kann. Nach einem Raketenabsturz dauert es jeweils ein oder mehrere Jahre, bis die nächste Rakete gestartet wird. Das kann erst dann geschehen, wenn die Fehlerquelle eindeutig feststeht und der Fehler behoben ist. Man muss aber auch sagen, dass wir uns im Bereich Raketentechnik am Rande des technisch Machbaren bewegen. So benötigt man beispielsweise 98,5 Prozent der Masse einer Arianerakete, um abzuheben. Das heißt, dass man nur 1,5 Prozent Nutzlast haben darf. Hinzu kommt, dass wir immer nur einen Versuch haben und somit ein gewissenhaftes Arbeiten eines der wichtigsten Dinge in unserem Beruf ist. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Und wieviel PS hat so ein Ariane-Antrieb und wie viel Liter verbraucht die Ariane auf 100 Kilometer? Der Ariane-Antrieb hat drei Gigawatt Leistung. Um es etwas anschaulicher zu machen: Eine Turbopumpe, die nur den Treibstoff in die Brennkammer befördert, hat circa 12000 PS. Wir haben pro Sekunde 350 Kilogramm Knallgas als Durchsatz, da wir in der Brennkammer eine Knallgasexplosion beherrschen. Dort bringen wir Wasserstoff und Sauerstoff zu einem idealen Gemisch zusammen. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Was passiert mit der Rakete und ihrem Antrieb, wenn die Fracht im All entladen wurde? Bis vor Kurzem ist die Oberstufe teilweise über viele Jahre im All geblieben, bis sie wieder zur Erde zurückkam und verglühte. Zur Vermeidung von Weltraummüll gibt es seit Kurzem die Auflage, dass die Stufen gezielt wieder aus dem Orbit in eine Bahn zu bringen sind, K L AU S S C H Ä F E R -

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TITELTHEMA: HIMMEL in der sie verglühen. Die Problematik ist, dass Satelliten, die einmal in der optimalen geostationären Bahn sind, nicht mehr zurückkommen und dort ewig verbleiben. Man möchte ja aber auch neue Satelliten dort oben positionieren und muss daher versuchen, die optimalen Bahnen so gut wie möglich freizuhalten. Das wiederum bedeutet, dass nicht genutzte Objekte in dieser Bahn nichts zu suchen haben. H A N I X - Kann man ungefähr sagen, wie viele Satelliten im Orbit umherschwirren? Antrieb ein zweites Mal zu benutzen? Dies ist schwer zu sagen und ich kann es nur schätzen. Es sind wohl einige Hundert Satelliten, die oben sind. Hier rede ich aber nur von kommerziellen Nutzlasten. Im militärischen Bereich wird ja noch einiges mehr getan. Deshalb ist es unmöglich, eine konkrete und seriöse Zahl zu nennen. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Wäre es theoretisch auch möglich so einen Man denkt gerade darüber nach, den Antrieb eines Satelliten wieder zu betanken. So wird aktuell eine Robotermission entwickelt, bei der durch einen ferngesteuerten Versorgersatelliten der Treibstoff in die Umlaufbahn hochgebracht werden kann, um einen Hauptsatelliten zu betanken. Dies macht dann Sinn, wenn die Satelliten sehr wertvoll sind, wie zum Beispiel das Hubble-Teleskop. Es ist einige Milliarden Dollar wert. Ein weiterer Punkt ist der schnelle Fortschritt in der Technik. Denken wir nur mal an die Telekommunikation vor zwanzig Jahren: Es wurde weitgehend telefoniert, während die heutige Kommunikation hauptsächlich über das Internet stattfindet. Das heißt: Man möchte teilweise gar nicht mehr, dass ein Satellit mit einer zehn Jahre alten Technik noch oben ist, da sich diese inzwischen stark weiterentwickelt hat. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Können Sie in einfachen Worten erklären,

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TITELTHEMA: HIMMEL wie ein herkömmlicher Raketenantrieb aufgebaut ist? sen der 1. Wasserstofftag durchgeführt. Worum hat es sich dabei gehandelt? Hier muss ich zunächst erwähnen, dass wir von Anfang an mit chemischen Raketenantrieben fliegen. Man hat Treibstoffe, wie zum Beispiel bei uns Wasserstoff und Sauerstoff, die zur Verbrennung gebracht werden. Die heißen Gase, die bei der Verbrennung entstehen, werden in einer Düse beschleunigt und strömen in einer enorm hohen Geschwindigkeit aus der Düse aus. Dieser Impuls treibt dann die Rakete voran. Hier unterscheiden sich die heutigen Antriebe auch nicht von den früheren. Die eigentliche Innovation ist das Erreichen einer höheren Effektivität und eines höheren Wirkungsgrades. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Wie lange werden diese herkömmlichen Antriebe ihrer Einschätzung nach noch im Einsatz sein? Aktuell gibt es eine kleine Neuentwicklung in Form von elektrischen Antrieben, wobei Ionen in einem elektrischen Feld beschleunigt werden. Diese Antriebe haben aber noch einen sehr kleinen Schub und können nur für spezielle Missionen eingesetzt werden. Ich denke, dass wir noch sehr lange mit den jetzigen chemischen Antrieben leben müssen. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - In Lampoldshausen werden Raketenantriebe nicht nur getestet, sondern auch entwickelt. »Ohne uns würde die Ariane nicht fliegen«, haben Sie einmal gesagt. Welchen Anteil hat Lampoldshausen am aktuellen Arianeantrieb? Welche Komponenten wurden hier entwickelt? Das Wirtschaftsministerium und andere Gutachter haben unser Institut 2009 überprüft. Dabei wurde im Ergebnis ein Technologietransfer gefordert. Wir haben dann geprüft, wo und wie wir das Thema platzieren können, z.B. beim Wasserstoff. Darüber hinaus besteht am Standort ein Technologie Transfer Zentrum (TTZ). Dies alles hat dann in den Wasserstofftag gemündet, da wir hier Anwendungschancen hinsichtlich der Wasserstoff-Prozesskette sehen, vor allen Dingen für den Einsatz regenerativer Energien. Die überschüssige Energie kann dann in Wasserstoff umgewandelt und gespeichert werden. Momentan ist die Schwäche der regenerativen Energien, wie zum Beispiel Fotovoltaik-Anlagen, die Energieerzeugung parallel zum Energieverbrauch. Hierbei sind Speicher nötig. Die Erfahrung, die wir auf dem Gebiet des Wasserstoffes haben, ist unsere große Stärke, auch im Themenfeld der Energiewende. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Lampoldshausen ist der größte Wasserstoffnutzer in Deutschland. Was macht Wasserstoff für Sie so interessant? Zum Beispiel wurde das Automatische Transfer Vehikel (ATV), ein unbemanntes Versorgungsmodul, welches zur Raumstation geflogen wurde, mit einer Rakete transportiert, deren Oberstufentriebwerk nur bei uns getestet werden konnte. Außerdem werden in Lampoldshausen von der Firma EADS Astrium GmbH auch Raketenantriebe für die meisten Satelliten gebaut und getestet. Der Marktanteil dieser Satelliten-Antriebe liegt in Europa bei fast 100 Prozent. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Welche Höhen können sie hier in Lampoldshausen simulieren? K L AU S S C H Ä F E R - Wir können in erster Linie den Umgebungsdruck von ein bis zwei Millibar simulieren, was einer Umgebung in circa 50 Kilometer Höhe entspricht. Geringere Druckverhältnisse zu testen ist in aller Regel nicht nötig, da es für die Düsenfunktion nicht mehr erheblich ist, ob der Druck bei ein bis zwei Millibar oder noch weiter unten liegt. H A N I X - Anfang Oktober wurde hier in Lampoldshau- Wir sind einer der größten Nutzer von flüssigem Wasserstoff. Das Erste ist, dass man über die Elektrolyse auf sehr einfachen Weg aus elektrischem Strom Wasserstoff herstellen kann. Hinzu kommt, dass man Wasserstoff schon jetzt speichern kann. Man kann ihn auch direkt zum Beispiel für die Elektromobilität einsetzen. Des Weiteren reduziert Wasserstoff deutlich den CO2-Ausstoß, da bei der Verbrennung mit Sauerstoff Wasserdampf entsteht. K L AU S S C H Ä F E R H A N I X - Und wann könnte Wasserstoff ein relevanter Energieträger sein? Die Technologien sind schon jetzt alle vorhanden, allerdings fehlt es momentan noch an übergreifendem technischen Know-How. So muss man überlegen, worin Geld investiert werden soll. Investitionen werden für die nächsten 17 bis 20 Jahre getätigt. Es ist schwierig zu sagen, wie sich die Wasserstoffproduktion in den nächsten 20 Jahren entwickelt. Das ganze Thema muss jetzt über einen längeren Zeitraum untersucht werden, um sichere Daten zu erhalten. Dieser Zeitpunkt ist jetzt da, so gibt es bereits einige Pilotprojekte zum Thema Wasserstoff wie in Berlin und in Mainz. Eines ist aber auch klar: Wenn wir das nur betriebswirtschaftlich betrachten, ist diese Energie heute teurer als die Energie aus fossilen Brennstoffen. Allerdings K L AU S S C H Ä F E R -

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TITELTHEMA: HIMMEL kann dies auch bald schon anders sein, so wissen wir ja auch nicht, was morgen und übermorgen das Barrel Öl kosten wird. Zusammengefasst kann man sagen, dass die angesprochenen und benötigten Daten bald vorhanden sein sollten, nicht zuletzt auch hinsichtlich einer CO2-Reduktion. H A N I X - Das iPhone hat das mobile Kommunikationsverhalten der Menschheit radikal verändert. Es ist fast so, dass man sagen könnte, es gibt eine Zeit vor dem Smartphone und eine danach … Sehen Sie aktuell die Entwicklung eines derartigen Meilensteins für die Raumfahrt? dyanwendungen verzichten. Jeder ist es gewohnt, live von Geschehnissen auf der Welt unterrichtet zu werden. Dies alles geht nur über die Raumfahrt, das heißt, wir haben eine Revolution auf dem Gebiet der Anwendung der Raumfahrt und hierzu gehört eben auch der Raumtransport. Allerdings sehe ich im Bereich des Transports momentan keine große Revolution, sondern eher eine bessere Nutzung und Auslastung. Vielleicht gibt es ja mal einen Touristen-Raumflieger, der in Frankfurt oder München landen kann. H A N I X - Wie sieht für Sie die Zukunft der Raumfahrt aus? Wird es kommerzielle Reisen ins All geben? Im Prinzip sehe ich das schon. Wir reden immer von der Raumfahrt, aber im Wesentlichen geht es hierbei um die Anwendung, das heißt um die Dinge, die man mit der Raumfahrt machen kann. Heutzutage ist es zum Beispiel selbstverständlich, dass man das Wetter für die nächsten drei Tage voraussagen kann. Niemand möchte mehr auf Navigationssysteme und auf GPS-gesteuerte HanK L AU S S C H Ä F E R - Ich denke, dass es touristische Weltraumflüge in dieser Dekade, das heißt, bis zum Jahr 2020, geben wird. Die ersten Flüge wurden vorgenommen und man hört, dass es etliche Vorbestellungen gibt. Das heißt, dass auch der kommerzielle Faktor vorhanden ist. K L AU S S C H Ä F E R -

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TEXT: MPS FOTOS: MPS & NASA ES WIRD hEISS: KoMEt ISoN NähERt SIch DER SoNNE

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TITELTHEMA: HIMMEL Wissenschaftler des MPS bereiten sich auf den Sonnenvorbeiflug des Kometen ISoN vor. Erste Beobachtungskampagnen laufen jetzt an. Wenn der Komet ISON Ende November dieses Jahres in einem Abstand von nur 1,8 Millionen Kilometern an der Sonne vorbeirast, könnte dies zu einer sehenswerten Erscheinung am Nachthimmel führen. Für Wissenschaftler dürfte der Vorbeiflug zudem seltene Einblicke in das Wesen dieser Himmelskörper ermöglichen. Denn ISON wird der Sonne so nah kommen, dass die Hitze ungewöhnliche Prozesse in Gang setzen wird. Höchstwahrscheinlich wird der Komet zudem außergewöhnlich hell leuchten - und somit ein dankbares Beobachtungsobjekt sein für eine weltweite Forschungskampagne, die derzeit anläuft. Auch die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS), die an dieser Kampagne beteiligt sind, beginnen jetzt ihren Blick auf ISON zu richten. Der Komet könnte dazu beitragen, viele ungeklärte Fragen zu beantworten: vom Ursprung des Lebens auf der Erde bis zur frühen Entwicklung unseres Sonnensystems. Für den Kometen ISON wird es in den nächsten Wochen heiß: Der Himmelskörper bewegt sich derzeit in Richtung Sonne und wird diese am Donnerstag, 28. November 2013, in einem Abstand von kaum mehr als einem Sonnendurchmesser passieren. "In dieser Entfernung wird die Temperatur an der Oberfläche des Kometen bis zu 2000 Grad Celsius erreichen", erklärt Kometenforscher Dr. Hermann Böhnhardt, der die Aktivitäten des MPS rund um ISON leitet. Winzige Staubteilchen an der Kometenoberfläche könnten verglühen; Stoffe, die sonst tief im Innern gebunden sind, verdampfen. Der Druck im Kometenkern könnte dadurch so stark steigen, dass der Körper zerbricht. Für Kometenforscher wäre dieses letzte Szenario bei weitem nicht die schlechteste Variante. Zwar hoffen viele Hobbyastronomen, dass der Komet die Sonne unbeschadet passiert und in den Tagen und Wochen danach einen spektakulären Schweif ausbildet. Doch falls der Kometenkern zerbricht, würden einzelne Bruchstücke den Blick auf das Innere des Körpers freigeben, das sonst verborgen bleibt. In jedem Fall dürfte die große Hitze dem Kometen "tiefgehende" Informationen entlocken. So hoffen die Forscher etwa, dass auch Metalle aus seinem Innern verdampfen werden. "Metalle und weitere Stoffe wie etwa Silizium sind normalerweise in Form von Mineralien im Kometengestein gebunden und deshalb für Teleskope auf der Erde nicht zugänglich", erklärt Böhnhardt. Da ISON bereits bei seiner Entdeckung erstaunlich hell strahlte, könnte er seine Geheimnisse bereitwillig preisgeben: Lichtstarke Objekte lassen sich deutlich leichter untersuchen als matte. Die MPS-Forscher werden mit Hilfe von fünf Teleskopen versuchen diesen Vorzug zu nutzen: Sie arbeiten bei diesen Beobachtungen zusammen mit Kollegen am Wendelstein-Observatorium der Ludwig-Maximilians-Universität in München, an der Thüringer Landessternwarte Tautenburg, am Turkish National Observatory und zwei hawaiianischen Anlagen, dem Canada France Hawaii Telescope und dem W.M. Keck Observatory. "Bei den Beobachtungen, die wir von Hawaii aus durchführen, stehen vor allem die organischen Bestandteile des Kometen im Vordergrund", so Böhnhardt. Diese machen möglicherweise bis zu ein Drittel der mineralischen Kometenmasse aus - und bergen Informationen über die frühe Entwicklung des Sonnensystems. So wird etwa spekuliert, dass Kometeneinschläge mit diesen Molekülen die Grundbausteine des Lebens auf die Erde brachten. Zudem interessieren sich die Forscher dafür, wie das Mischungsverhältnis organischer Stoffe vom Entstehungsort eines Kometen abhängt. "Auf diese Weise könnten wir nachzeichnen, wie diese Stoffe in der Geburtsstunde des Sonnensystems verteilt waren", so Böhnhardt. Die ungewöhnliche Sonnennähe von Komet ISON ruft auch die Sonnenforscher des MPS auf den Plan. Denn auch die im Weltraum stationierten Sonnenobservatorien Solar and Heliospheric Observatory (SoHO) und STEREO, zu denen das MPS wissenschaftliche Instrumente beigetragen hat, werden Ende November während der sonnennächsten Passage den Kometen ISON ins Visier nehmen. "Raumsonden,

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TITELTHEMA: HIMMEL die sonst die Sonnenatmosphäre und ihre Umgebung beobachten, sind für diese Aufgabe hervorragend geeignet", erklärt Dr. Werner Curdt vom MPS. Der Komet wird tief in die Sonnenkorona eintauchen, mit ihr wechselwirken und dabei seine Fingerabdrücke hinterlassen. Es ist vorgesehen, diese Fingerabdrücke spektroskopisch zu untersuchen. Der SoHO-Spektrograph SUMER hat dafür Programme an Bord, die erst jetzt nach 18 Jahren erstmals zur Anwendung kommen. Das Sondenpaar STEREO und das Instrument LASCO an Bord von SoHO werden mit ihren Kameras das Schicksal des Kometen über viele Tage verfolgen. Die meisten erdgebundenen Beobachtungen der MPS-Forscher laufen in diesen Tagen an. In dieser frühen Phase geht es den Forscher vor allem um den Schweif des Kometen, der sich jetzt bereits ausgebildet hat. Seine Entwicklung erlaubt Rückschlüsse auf physikalische Eigenschaften des Kerns sowie auf Gas- und Teilchenausbrüche an seiner Oberfläche. Zudem wollen die Forscher anhand der früh gewonnen Daten die Form, die der Staubschweif zu späteren Zeitpunkten annehmen wird, berechnen - und so einen Vorgeschmack bieten auf den Anblick, der uns Ende November und Anfang Dezember am Nachthimmel erwartet. DER KOMET ISON • Der Komet ISON wurde am 21. September 2012 in einem Anstand von etwa 950 Millionen Kilometern von der Sonne mit Hilfe eines Teleskops des International Scientific Optical Network (ISON), eines Zusammenschlusses von weltweit zehn astronomischen Observatorien unter russischer Leitung, entdeckt. Er ist nach dieser Organisation benannt. • Komet ISON wird seinen geringsten Abstand zur Sonne am Donnerstag, 28. November 2013, erreichen. Der Abstand zwischen Sonne und Komet beträgt dann 1,8 Millionen Kilometer. Das ist kaum mehr als ein Sonnendurchmesser. • ISON ist ein nicht-periodischer Komet. Das bedeutet, dass er nicht - wie etwa der Komet Halley - in absehbaren Zeiträumen immer wieder an Erde und Sonne vorbeifliegt. Es ist sogar möglich, dass ISON in diesem Jahr zum ersten Mal die Sonne in nahem Abstand passiert. • Die meiste Zeit seines Daseins verbringt der Komet ISON in der Oort'schen Wolke, eine Ansammlung von Gesteinsbrocken am äußersten Rand unseres Sonnensystems. • Die Größe des Kometenkerns beträgt voraussichtlich wenige Kilometer. Sie wurde jedoch noch nicht genau bestimmt. • Während seiner Anflugphase auf das innere Planetensystem zeigte Komet ISON bereits eine starke Helligkeits- und Gasentwicklung. Dies lässt darauf schließen, dass vorrangig gefrorenes Kohlendioxid verdampft. Zudem wird wahrscheinlich Kohlenmonoxid freigesetzt. Seit dem Sommer verdampft zunehmend auch gefrorenes Wasser. Abbildung oben: Komet ISON am Morgen des 29. September 2013, aufgenommen von Dr. Bringfried Stecklum am AlfredJensch-Teleskop der Landessternwarte Thüringen in Tautenburg bei Jena. Das Bild zeigt die Hülle aus Staub, die den Kometenkern umgibt, und den Staubschweif. Der Kometenkern selbst ist nicht sichtbar, da er vom freigesetzten Staub überstrahlt wird. Das Bild ist eine Überlagerung aus zehn Einzelaufnahmen. Da sich der Komet während der Aufnahmen weiterbewegt hat, erscheinen die Sterne im Hintergrund zum Teil als langgezogene Striche (hier in blauer Farbe.)

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TITELTHEMA: MEDIEN

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Si e g fr i e d Gr a f i s t Mit g l i ed de r Sk ym o nk e ys , e ine r k le ine n Flie ge r tr up p e. Wi r sp r a c hen m it d em pa s s i o nie r te n Pilo te n übe r Aus flüge , g re nzenlose Fre i h e i t ü b er d en Wo l k en und wie s o e s s ich im be nach bar te n Ausla nd en t s p annte r flie ge n läs s t.

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TITELTHEMA: HIMMEL I M T I E F F LU G Ü B E R D A S M I T T E L M E E R INTERVIEW: ROBERT MUCHA FOTOS: ULLA Kühnle H A N I X - Siggi, Du bist Mitglied der Skymonkeys. Was für eine Combo seid ihr überhaupt? Österreich oder Frankreich. Ab und an sind wir auch in Italien. H A N I X - Diesen Sommer hat es euch nach Frankreich gezogen. In Dijon habt ihr herrschaftlich in einem Schloss residiert, wie man in eurem Film sehen konnte. Wir sind eine kleine Gruppe von Fliegerfreunden. Seit fünf Jahren sind wir ein- bis zweimal im Jahr als kleine Gruppe mit unseren Flugzeugen unter dem Namen »Skymonkeys« unterwegs. Wir sind aber durchaus offen dafür, unsere Truppe um ein paar Leute zu verstärken. SIEGFRIED GRAF H A N I X - Sind alle fünf Himmelsaffen hier aus der Region? Ein »Skymonkey« ist Modefotograf. Er hat die Location während eines Jobs aufgetrieben. SIEGFRIED GRAF H A N I X - Ihr seid ein reiner Männerklub und auf euren Touren habt ihr kindlichen Spaß … Nein, wir sind eine bunt zusammengewürfelte Truppe. Bei uns sind Frankfurter, Speyrer, Heilbronner … Aber alle kommen aus dem Südwesten Deutschlands. SIEGFRIED GRAF H A N I X - Und wohin führen euch eure Ausflüge? SIEGFRIED GRAF - Meist fliegen wir nach Tschechien, Ja, durchaus. Alleine das Fliegen in Frankreich oder Italien ist eine etwas andere Nummer. Dort ist vieles entspannter und wir können auch mal etwas niedriger fliegen, als es in Deutschland möglich wäre. Das macht schon Spaß, wenn man im Tiefflug über das MittelSIEGFRIED GRAF -

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TITELTHEMA: HIMMELv wirtschaftlicher als ein herkömmlicher Flieger. Ein älteres Modell verbraucht sechs bis sieben Mal mehr Sprit als ein Ultraleichtflugzeug und taugt gar nichts. H A N I X - Wohin soll der nächste Trip gehen? Als nächstes Ziel ist ein Ausflug nach Österreich geplant. SIEGFRIED GRAF H A N I X - Wie bist Du eigentlich zu deinem Pilotenschein gekommen? Ein Kindheitstraum? Ich bin eigentlich eher zufällig zum Fliegen gekommen, da ich aus beruflichen Gründen eigentlich keine Zeit hatte, um Flugstunden zu nehmen. Ein befreundeter Architekt war nebenher Fluglehrer. Ich hatte damals nur Sonntag morgens Zeit und er hat sich erbarmt, mir Flugstunden zu geben. SIEGFRIED GRAF H A N I X - Du fliegst einen Doppeldecker … meer fliegt oder einen Flusslauf entlang fliegen kann. Dabei kommen uns die zum Teil undurchsichtigen Bestimmungen ab und an zugute. In manchen Regionen dürfen wir mit unseren Ultraleichtflugzeugen gar nicht höher als 500 Meter fliegen. H A N I X - Von eurem diesjährigen Ausflug gibt es einen Film auf Youtube. Dreht ihr jedes Mal einen kleinen Streifen? S I E G F R I E D G R A F - Ein Film wird immer gedreht. Wir installieren an jedem Flieger diese kleinen »Go Pro«-Kameras. Die fangen wunderbare Bilder von den Fliegern ein. H A N I X - Wieso habt ihr euch für Ultraleichtflugzeuge entschieden? Das schöne an den Ultraleichtflugzeugen ist, dass die optische Vielfalt unglaublich groß ist. Ich habe einen Nachbau einer Focke-Wulf, weil mir dieses Flugzeug einfach gefällt. Anhand von Plänen wurde das Flugzeug, quasi wie ein Modellflugzeug, nachgebaut. Der Bau hat zwei Jahre gedauert, wobei ich mir von einem erfahrenen Profi helfen ließ. SIEGFRIED GRAF H A N I X - Was ist das Beste am Fliegen? Um es herauszufinden, musst Du selbst fliegen. Ich mag es einfach, mit dem Flugzeug der Sonne entgegen zu fliegen. Ich habe mich auch bewusst für ein offenes Flugzeug entschieden, um da oben den Wind zu spüren und die Luft zu schmecken. SIEGFRIED GRAF H A N I X - Fühlst Du dich in deinem Flugzeug, obwohl Du in einer engen Kapsel sitzt, freier als hier unten auf dem Boden? Zum einen sind die Zeiten, in denen man ein Ultraleichtflugzeug optisch sofort erkennen konnte, vorbei. Und zum anderen ist ein Ultraleichtflugzeug viel SIEGFRIED GRAF - Na klar, in der Luft habe ich keinerlei beklemmtes Gefühl, sondern einfach nur ungezwungenen Spaß. SIEGFRIED GRAF -

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FOTOS: MELI DIKTA U N SE r H IM M E L Meli Dikta machte sich mit ihrer Kamera auf um den himmel in heilbronn und Umgebung zu fotografieren. Dabei zeigte sich das Firmament in der Region vielfälltig. Mal blass, mal tief blau. Mal bewölkt und diesig, dann wieder strahlend klar. Ein fotografischer Blick nach oben.

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TITELTHEMA: HIMMEL J oSHIS M EI NUNG Das Thema dieses Mal ist: Himmel. Der Himmel ist blau-weiß. Das Blaue ist das Weltall, was aber eigentlich schwarz ist, aber durch die Atmosphäre verdünnt sieht es blau aus. Das Weiße jedoch sind Wolken, die faszinierenderweise aus gekochtem Wasser bestehen. Glaubt ihr nicht? Ich kanns Euch erklären, das geht nämlich so: Die Sonne erhitzt das Wasser auf der Erde, es verdampft dann und steigt dann in Dampfform zum Himmel, wo es eine Wolke bildet. Irgendwann wird die Wolke zu schwer und das Wasser rieselt als Regen wieder runter auf den Boden. Manche Leute sagen aber auch, der Himmel wär so blau, weil sich das Meer darin spiegelt. Und wieso ist der Himmel über einer Wiese dann nicht grün, frag ich mich? Ich hab mal eine Sendung gesehen, ich glaub Pur Plus, da weiß ich noch, dass sie was über Wolken gesagt haben, nämlich dass der Sinn der Wolken ist, Netz und Daten zu speichern. Mama hat gefragt, was das bedeuten soll und ich hab ihr gesagt: »Ist halt so, die Menschen nutzen das eben aus.« Muss man immer alles so genau erklären? Ich denk manchmal, dass die Engel die Wolken als kuschligen Warteplatz benutzen und von dort den Vögeln beim Zwitschern zuhören. Das viele Fliegen macht die Engel ja bestimmt erschöpft, die können ja nicht laufen im Himmel. Wenn überhaupt, dann springen sie von Wolke zu Wolke und das stell ich mir auch anstrengend vor. Also legen sie sich in die weiche Wolke und sammeln neue Kraft. Es gibt nämlich nicht nur diesen einen Himmel, den wir sehen, wenn wir eben mal hochschauen. Da ist auch noch der schwarze, unendliche Himmel namens Weltall. Dieser unendliche schwarze Raum ist voller bunter Murmeln. Die Murmeln nennt man Planeten, jeder hat einen eigenen Namen: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto. Die hängen da auch in der Reihenfolge. Mama hat mal bei EADS Englisch unterrichtet, da hat einer sie zum Tag der offenen Tür eingeladen. Da durften meine Schwester und ich dann mitgehen. Dort haben wir riesige Raketen-Triebwerke gesehen, die bauen und testen die da und später werden die an gigantische Raketen geschraubt, und sausen mit denen ins All. Superschnell sind die und fliegen weg von der Erde und auf zu anderen Planeten. Dieses Mal habe ich noch was Besonderes für Euch: Meine Schwester Lili kann nämlich sehr gut Planeten malen und ich habe von ihr ein Bild für Euch ausgewählt. Das war´s für heute, Leute, bis zum nächsten Mal! Euer Joshi

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D e R H I M M e L , D A S G RO S S E G E H E I M N I S S C H W E B T Ü B E R D E M D AC H Rafae l a Jec k l a s c h wä r m t d i es e s Mal vo m bras ilianis ch e n Him me l , de r er w ies en er m a ß en zum s ch ö ns te n Him m e l d e r We lt g e w äh l t wu rd e. Ab er a u c h i n uns e re r Re gio n find e t s ie d e n Hi mm e l t o l l . Da n k d es Wi n te rs und d e s Gro ße n Bäre n.

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TITELTHEMA: HIMMEL Die Leichtigkeit des Himmels berührt unsere Schultern. Über uns herrscht diese Unendlichkeit, manchmal blau, grau oder schwarz. Den Himmel zu beobachten bedeutet, in die Betrachtung des Lebens einzutauchen. Ich habe viele Jahre unter dem Himmel Brasiliens gelebt. In meiner Heimat vollführt der Himmel seine ganz eigene Show. An sonnigen Tagen ist das Erlebnis in den blauen Himmel Brasiliens zu blicken ein unbezahlbares Vergnügen. Das Indigoblau des Firmaments ist einfach magisch. Der brasilianische Himmel strahlt. Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, wenn ich in Salvador da Bahia lande. Wenn ich aus dem Flugzeug aussteige, passiert mir immer, der Brasilianerin, dasselbe, wie allen Touristen. Ich bin ganz betäubt von der Schönheit des Himmels und meine Augen schauen nur nach oben. In Brasilien zeigt der Himmel wirklich die schönste Seite seines Gesichts. Der Himmel von Rio de Janeiro wurde auch schon zum schönsten Himmel der Welt gewählt. Der Titel wurde in einem Wettbewerb zwischen 20 Städten auf sechs Kontinenten ausgelobt. Eine schottische TV-Produzentin, Anya Hohnbaum, hat den Test durchgeführt. Sie bereiste die Welt für 72 Tage. Alle besuchten Orte wurden nach bestimmten Himmelskategorien, wie Farbe, Klarheit, Helligkeit und Dichte der Wolken bewertet. Ebenso wurde die Intensität, mit der Touristen auf den jeweils örtlichen Himmel reagierten, mit in die Bewertung einbezogen. Und in Rio war der Himmel schlussendlich am schönsten. Es hat mich nicht überrascht, dass eine brasilianische Stadt den schönsten Himmel der Welt hat. Eine der Schwierigkeiten meiner Integration hier in Heilbronn war fast das ganze Jahr einen Himmel ohne Farbe zu sehen. Der Himmel hier war entweder grau, traurig oder regnerisch. Oder alles zusammen. Als ob die Unendlichkeit über der Welt weinte. Aber etwas, das Deutschland mich gelehrt hat, war, den Winterhimmel genauso zu lieben, wie den sonnigen Himmel des Sommers. Wie oft habe ich gelacht, als ich die Schneeflocken vom Himmel fallen sah. Besonders magisch finde ich den Nachthimmel, wenn er mit Sternen übersät ist. Ein Blick auf die Milchstraße zu werfen bedeutet mit den Geheimnissen des Lebens zu flirten. Wenn unsere Augen die Augen des Himmels treffen, denken wir nach über Geburt und Tod, über den Beginn und das Ende und wir suchen Gott und den Sinn des Universums. Es ist der Himmel, wo die Mysterien des Lebens geboren werden und wo alles möglich ist. In Brasilien konnte ich von meinem Fenster aus das Sternbild des Kreuzes des Südens sehen. Es ist auch auf der brasilianischen Flagge zu sehen. Wenn ich es betrachtete, hatte ich immer das Gefühl Gott, den Schöpfer aller Energien, gefunden zu haben. Im Nachthimmel Heilbronns finde ich auch Spiritualität. Zwar nicht durch das Kreuz des Südens, sondern durch die legendäre Konstellation des großen Bären. Heute ist es dieses Sternbild, das mir die Kraft und Schönheit des Himmels zeigt. Marisa Monte ist eine großartige brasilianische Sängerin. Sie hat ein wundervolles Lied über den Himmel geschrieben. Das Lied heißt »Der Himmel« und ich habe es aus dem portugisischen ins deutsche Übersetzt: Der Himmel geht so weit, und gleichzeitig ist er in der Nähe. Der Himmel ist über der Decke. Der Himmel hat die vier Jahreszeiten, der Himmel hat die Dunkelheit der Nacht und er ist der Platz wo die Sonne erwacht. Alle passen in den Himmel! Den Himmel kann niemand fangen. Der Himmel bedeckt die Erde und den Mond, der Himmel tritt in den Raum, auf die Straße und die Ebene. Innerhalb des Universums wohnt der Himmel, der Himmel ist der Platz der Träume und Fallschirmsprünge. Der Himmel geht vom Boden bis zur Oberkante. Der Himmel ist ohne Anfang und Ende, ich werde immer sein Fan sein! Http://www.yoUtUBe.Com/watCH?v=oxUCet1a4oo

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cANcU N M E x I co : AM r A N D E DES To U r I S M U S cancun gelegen im Regierungsbezirk Benito Juárez, an der mexikanischen Karibikküste im Nordosten des Bundesstaates Quintana Roo auf der Yucatánhalbinsel ist eines der bekanntesten Reiseziele in Mexiko. Neben der Massenbespassung in der stark veramerikanisierten »Zona hotelera« existiert ein cancun in dem sehr viele Menschen in streng geometrischen Straßenzellen untergebracht sind, die im tourismus und den nachgeschalteten Dienstleistungsbetrieben ihren Lebensunterhalt finden oder auf der Straße von der hand in den Mund leben. Nur selten verirrt sich ein tourist hierher. In dieser Umgebung entstand Ende Juli meine Fotostrecke. Beate hoffer

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QUIZ DIcH GL Ü c KLIcH !

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EINE FR AGE: QUIZ HANIX Nº23 FRAGE: FüR WELchEN JAPANISchEN FUSSBALLVEREIN WAR DER hEILBRoNNER toMISLAV MARIc AUF toREJAGD? INZWISchEN ISt toMISLAV MARIc INS tRAINERGESchäFt EINGEStIEGEN UND ALS co-tRAINER DES VFB StUttGARt tätIG. ZUVoR WAR ER ALS ScoUt UND JUGENDtRAINER FüR DEN VFB UNtERWEGS. SEINE tRAINERKARRIERE BEGAN MARIc IM tRAINERtEAM VoN RALF RANGNIcK IN hoFFENhEIM, Wo ER VoN DER REGIoNALLIGA BIS IN DIE BUNDESLIGA AUFGEStIEGEN ISt. HEIlBRONNER MUSEEN AlTEREGO - THE MOVIE 3 x Schuhe 3 x Kunstkatalog 3 x DVD Zusammen mit CCC verlosen wir zur Eröffnung der Heilbronner Filiale am 14. November drei Paar Schuhe. Dabei ist es egal ob Damen-, Herren- oder Kinderschuhe. CCC hat für jeden Fuß etwas im Angebot. Zur aktuellen Ausstellung des Heilbronner Museums im Deutschhof und der Kunsthalle Vogelmann verlosen wir den Ausstellungskatalog »Macht. Wahn. Vision.«. So viele Türme in einem Buch gab es selten. Dokumentarfilmer Daniel Thouw hat über mehrere Jahre Material gesammelt, um eine einzigartige Dokumentation über die weltweite Graffitibewegung zu schaffen. Dafür bereiste er mehrere Kontinente. WER MEINT, DIE LöSUNG ZU KENNEN, SCHICKT DIESE PER MAIL AN: QUIZ@HANIX-MAGAZIN.DE; BETREFF: BIG IN JAPAN EINSENDESCHLUSS IST DER 21. NOVEMBER 2013. DER RECHTSWEG IST AUSGESCHLOSSEN. ALLE GEWINNER WERDEN SCHRIFTLICH BENACHRICHTIGT. DIE RICHTIGE ANTWORT AUF DIE FRAGE DES VORANGEGANGENEN QUIZ LAUTET: DKP

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L I E B E H E I M AT, vor so ziemlich genau einem Jahr habe ich dich verlassen und bin in mein neues Leben nach Spanien gestartet. Neun Monate lebte ich wie 3,2 Millionen andere Menschen in Madrid, drei Monate auf Ibiza. Wow, was ein Glück, dachte ich als ich meine Zusage erhielt dort arbeiten und leben zu dürfen. Mein Bild, welches ich vor meiner Anreise von Ibiza hatte, bestätigte sich jedoch nur teilweise. Deshalb hier ein paar Zeilen über die Insel aus der Sicht einer Lena. Am 1. Juni verabschiedete ich mich von meinen Liebsten in Madrid und machte mich voller Vorfreude auf den Weg nach Ibiza. Nach gefühlten 15 Minuten Flugzeit landeten wir auf der Insel der Reichen und Schönen. Meine neuen Arbeitgeber warteten dort bereits auf mich und brachten mich zu meinem Appartment auf einem 3,5 Millionen Euro schweren Anwesen. Ich bezog also mein neues Reich und war geplättet. So etwas hätte ich wirklich nicht erwartet. Ibiza gefiel mir wirklich gut. Die Strände, die Natur, das Wetter, das Essen und auch die netten Menschen, mit welchen ich recht schnell im regen Kontakt stand. Das einzige Manko war die Sprache Ibizenko, welche mich doch stark ans Schwäbische erinnert. (Wolsch mes? = Willst du mehr?) Mit meinen Spanischkenntnissen kam ich daher bei den Einwohnern nicht sehr weit. Ich genoss jeden Tag. Tauchen, schwimmen, Ausflüge mit dem Boot, frisches Obst, sonnen am Pool, Champagner und gutes Essen. Der ganz normale Wahnsinn auf Ibiza. Als ich dann das erste Mal ins »Ushuaia« ging, konnte ich keinerlei Parallelen zum Nachtleben im schönen Heilbronn feststellen. Es war einfach der Wahnsinn. Party nonstop, super DJs im Wochenprogramm und durch die richtigen Kontakte auch die Chance diese persönlich kennenzulernen. Ich war begeistert. Beim genaueren Hinsehen habe ich dann jedoch schnell gemerkt, wie drogenverseucht diese Branche doch ist, wie abgeneigt ich davon bin und wie schrecklich primitiv Menschen doch sein können. Zum Glück bietet die Insel auch ruhige Stellen, Hippiemärkte und die total andere Musiknacht »Namaste« im »Las Dalias«. Jeden Sonntag versammeln sich Hippies am Strand von Benniras, um in den Sonnenuntergang hinein zu trommeln. Wunderschön. Ich mischte mich unters spanische Volk, fand Freunde EIN BRIEF VON LENA RIEGG TON: PHILIPP SEITZ GELESEN VON: LUISE SCHUBERT

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BRIEFE AN DIE HEIMAT: AUS IBIZA und mied jeglichen Kontakt zu den Touristenhochburgen. Auf Ibiza ist man immer auf sein Auto angewiesen. Das lernte ich schnell, denn das Anwesen befand sich mitten im »Nichts«. Eine 15 minütige Fahrt über eine Straße, die man meiner Meinung nach nicht mal als Weg bezeichnen kann, brachte mich in das Nachbardorf, welches aus ganzen zehn Häusern bestand. Immerhin hatte ich meinen eigenen Land Rover, welcher mich sicher von A nach B brachte. Bis zum Tag X, Knall Bum Peng Au! Ein Rollerfahrer segelte in hohem Bogen über mein Auto. Wenige Sekunden nach dem Unfall hörte ich bereits die Sirenen der Polizei. Sie wurden immer lauter und lauter. Ich stand unter Schock. Und der Fahrer des Rollers? Er rannte davon und schrie »No policia, no policia!« Ihm war wohl klar, dass er Schuld hatte und nicht versichert war. »Immerhin kann er noch rennen«, dachte ich. Die Polizei vergewisserte sich, dass niemand verletzt war und fuhr genau so schnell davon, wie sie erschienen war. Der kaputte Roller liegt, denke ich, heute noch am Straßenrand. Zwei Wochen später fuhr eine Rumänin in mein parkendes Auto, auch unversichert, auch ohne das Verlangen, der Polizei zu begegnen. Wieder ging mein Auto als klarer Sieger hervor. So vergingen die Tage und Wochen. Die Hitze setzte mir immer mehr zu. Die Klimaanlage im Auto schien die Temperatur um sagenhafte 2 Grad zu senken. Das Meerwasser glich einer lauwarmen Badewanne. Meine Freizeit verringerte sich immer mehr. Gefangen im Luxus. Gefangen auf einer Insel. Ich begann, an meiner Entscheidung zu zweifeln. Ich kannte jeden Strandabschnitt, jede Stadt, jedes Dorf, die Nachbarinseln, ich kannte jedes Sand- und jedes Staubkorn. Es war genug. Mittlerweile bin ich wieder hier, StEcKBRIEF N a m e : L E N A R I E GG A l t e r : 21 Re i s e z i e l : I BI ZA Au f e n t h a l t a u f I b i z a : J U N I BI S AU G U ST 20 1 3 L i e b l i n g s o r t : ST R A N D VO N BEN N IR AS liebe Heimat. Ich sehe deine Silhouetten nun ganz anders. Ich denke, ich bin dir bestimmt schon aufgefallen, ich irre noch ein wenig unbeholfen herum, gewöhne mich daran, wieder meine Muttersprache zu verwenden, gewöhne mich daran, den Bussen nicht winken zu müssen, um sie zum Anhalten aufzufordern, gewöhne mich daran, mich mit einem Handschlag und nicht mit »Küsschen-Küsschen« vorzustellen, Fremde zu siezen und gewöhne mich daran, dass sich einiges verändert hat. Liebe Grüße, deine Lena

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AUS DEM VIA ARCHIV PINNBoARD VIA GRAFIK LEo VoLLAND Leo Volland, Mitgründer von Via Grafik, ist in Heilbronn aufgewachsen ehe er nach dem Abi zum Malen, Studieren und Leben nach Wiesbaden gezogen ist.

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Wandbild, Boe & Dephect, 2003 Ein Dokument aus einer großartigen Zeit.. so ziemlich alles, was wir machten, kam einer kleinen Revolution in der verkrusteten Graffitiszene gleich und im selben Moment sorgte man auch in anderen Milieus für Aufmerksamkeit. Gesprühte Wandbilder, die eine derartige Nähe zur abstrakten Malerei aufwiesen, hatte man bis dahin nicht gesehen und mein amerikanischer Partner Ian Tweedy (Dephect) für diese Wandproduktion meldete mir einige Jahre später aufgeregt aus Mailand, wo er inzwischen Malerei studierte, dass man dort Vorträge hielt, in denen unter anderem anhand dieses Fotos neue Tendenzen in der Kunst aufgezeigt wurden. Good ol’ days…

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LESER B R IEFE Liebe HANIX-Redaktion, herzlichen Glückwunsch zum sehr gelungenen Hannes-Wader-Interview. Wäre ich an eurer Stelle gewesen, mir hätten die Knie geschlottert, wenn ich vor dem Helden meiner Jugend gestanden hätte. ISABEL StEGER, WILLSBAch Ich bin wahrlich kein Fan klassischer Musik. Viel eher bin ich der elektronischen Musik zugetan. Durch euch habe ich nun erfahren, dass unser Kammerorchester auf absolutem Topniveau spielt. Ob ich die BernhardSuite besuchen werde, weiß ich noch nicht. Aber ich ziehe es in Erwägung. Und das will schon etwas bedeuten. h E I Ko B o L L M A N N , hEILBRoNN Hallo HANIX, schön das sich Nicolai Köppel in seiner Kolumne dem Vatersein widmet. Ich selbst bin auch Jungvater und habe mich in der ein oder anderen Situation in Köppels Texten wiedergefunden. Und ganz allgemein: Macht weiter so. Ko N R A D G I E S E L M A N N , hEILBRoNN Ihr seid doch Fußballfans, oder!? Immer wieder lese ich bei euch Interviews mit Fußballern. Schaut doch mal beim Handball vorbei. In Horkheim und Flein wird ganz ansprechend gespielt, falls es euch entgangen sein sollte. Die Hoffenheimer Fotostrecke von Reiner Pfisterer fand ich trotzdem sehenswert. MAIKE SchELLER, FLEIN Hallo sehr geehrte Redaktion! Ihr Titelthema »Medien« fand ich sehr interessant und gut aufbereitet. Den Beitrag von Ken Jebsen fand ich dabei besonders erfrischend. Selten gibt es so kritisches zum Lesen. hEIKE hARtMANN, Ko c h E R t ü R N Ihr Lieben! Danke für die Lacher, die mir der Text »Sonnenlich. Gangnam Style & Flashmobs« bereitet hat. D AV I D M ä R Z , NEcKARSULM

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I MP RESSU M Verlag und Redaktion 74eLf marcel Kantimm & robert mucha gbr Kastanienweg 12 74080 Heilbronn e-mail: info@hanix-magazin.de Herausgeber marcel Kantimm robert mucha Chefredakteur robert mucha (v.i.S.d.p.) Redaktionelle Mitarbeiter maria Sanders, Sascha wartha, Leo volland, anette geisler, joshua endresz, florian dietz, Ken jebsen, Nicolai Köppel, valerie grübele, metin de terk, Lena riegg, Luise Schubert, Uwe gramlich, daniela palermo e-mail: redaktion@hanix-magazin.de Videoredaktion philipp Kionka (Leitung), Sarah fischer, Kris rampmaier, Steven zuleger Bildredaktion mehmet filiz, Ulla Kühnle, patrick Labitzke, meli dikta, Beate Hoffer Artdirektion raimar Schurmann Grafik & Illustration Lisa Hofmann, florian geiger, Kathrin Leisterer Audio philipp Seitz (aNt Studio) IT-Support martin riemer (easy Networx / www.easy-networx.de) Vermarktung & Sales marcel Kantimm marcel.kantimm@ HaNix-magazin.de robert mucha robert.mucha@ HaNix-magazin.de Verlagskoordination / Administration / Social Media marcel Kantimm Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die meinung des Herausgebers bzw. der redaktion wieder. für die richtigkeit von angaben, daten, Behauptungen etc. in den Beiträgen kann der Herausgeber bzw. die redaktion keine verantwortung übernehmen. Haftung für Links: Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen inhalten aller gelinkten Seiten auf unserer Homepage und machen uns diese inhalte nicht zu eigen. diese erklärung gilt für alle auf www.HaNix-magazin.de angebrachten Links. Herausgeber und redaktion übernehmen keinerlei Haftung für die hier angebotenen informationen.

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DER HISTORISCHE SCHUSS TEXT UND FOTO: STADTARCHIV HEILBRONN »Wunderbar flog er, dieser ebenso kluge wie angenehme Mensch. Er war sehr unterhaltsam, liebenswürdig und gewandt, ein grundgescheiter Schwabe.« – so schwärmte im Jahr 1911 die Berliner »B.Z.« über den gebürtigen Heilbronner Hellmuth Hirth, der im Begriff war, ein Fliegerstar zu werden. Hirth zählt zu jenen Pionieren der Luftfahrtgeschichte, die mit ihren Flugzeugen den »Himmel« eroberten. Seit einem längeren Englandaufenthalt im Jahr 1908 war der damals 22-Jährige von der Fliegerei begeistert. Im März 1911 erwarb er in Wiener Neustadt das Deutsche-Flugzeugführer-Patent Nr. 79. Zunächst flog Hirth als Chefpilot für den Flugzeug-Konstrukteur Edmund Rumpler und arbeitete dann – ab 1912 – als Chefingenieur für die Albatros-Werke in Berlin-Johannisthal. In jenen Jahren gewann er fast alle wichtigen Langstrecken- und Zuverlässigkeitsflüge und stellte auch einige Höhenflug-Weltrekorde auf. Hirths fliegerisches Können war bewundernswert, zudem trug er auch wesentlich zur Weiterentwicklung der Flugzeuge und insbesondere der Flugzeugmotoren bei. Schon vor dem Ersten Weltkrieg hatte sich Hellmuth Hirth mit dem Bau eines »Riesenflugzeugs« beschäftigt, mit dem er den Atlantik überfliegen wollte. Auf Veranlassung von Graf Zeppelin und Robert Bosch wurde dann im Herbst 1914 das »kriegswichtige« Projekt in Angriff genommen. Mit dem Flugzeug-Konstrukteur Alexander Baumann, dem Motoren-Konstrukteur Wilhelm Maybach und dem Ingenieur und Piloten Hellmuth Hirth arbeiteten damals gleich drei Heilbronner zusammen an dem Ziel, eines der größten und modernsten Flugzeuge zu entwickeln. Die Prototypen hatten jedoch noch zahlreiche Kinderkrankheiten. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete Hirth zunächst in Bad Cannstatt den »Versuchsbau Hellmuth Hirth« (die »Keimzelle« des heutigen MahleKonzerns) und schließlich in Stuttgart-Zuffenhausen die erfolgreiche »Hirth-Motoren GmbH«. Hellmuth Hirth starb am 1. Juli 1938 im Alter von 52 Jahren vermutlich an den Spätfolgen eines Flugzeugabsturzes. Der Text und das Bild wurden vom Stadtarchiv Heilbronn zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen und Fotos zu Hellmuth Hirth gibt es in der Dauerausstellung »Heilbronn historisch!« Im Otto Rettenmaier Haus / Haus der Stadtgeschichte (Eichgasse 1).

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Hellmuth Hirth, Flieger, 1913

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V E R A N S TA LT U N G E N IM NOVEMbER 1. November Theaterschiff Ulrike Zemme und Daniel Glattauer »Gut gegen Nordwind« Alles beginnt mit einem unbedachten Tippfehler. Als Emmi genervt ihr Zeitschriften-Abonnement kündigen will, landet ihre E-Mail nicht beim Verlag, sondern bei Leo. Lustvoll, provokant und von Neugier getrieben erschaffen sich die beiden Unbekannten eine virtuelle Welt, in der eine Freundschaft ebenso Platz findet wie lustvolles Verlangen. Im sicheren Schatten der Unverbindlichkeit teilen beide ihre Sorgen und Ängste, plaudern über Trivialitäten, offenbaren eigene Erfahrungen und Wünsche. Das Cyberspace bietet Leo und Emmi einen geschützten Raum für geheime Sehnsüchte fernab des Alltäglichen, weit weg von Leos Liebeskummer und Emmis ehelicher Monotonie. 1. November kannt. Ebenso, dass sich das dann und wann Mal auf unser Programm niederschlägt: Jaen Paniagua ist Mexikaner, Get Physical-Artist und heute zum ersten Mal bei uns zu Gast, um mit Euch den November einzuläuten. Die Vorfreude lässt unser Herz schneller als Speedy Gonzales hüpfen, und Josh:tek sowie Pravi Lopov hüpfen vor und nach Jaen mit Euch im Takt! 1. November Mobilat Basement Soul @ Club Mobilat Red River PhrasePig - Bluesrock & Blues PhrasePig ist eine Bluesband mit eigener Handschrift. Ihr anspruchsvolles Programm enthält originelle und auch solistisch ansprechende Interpretationen gefühlvoller Bluessongs und powergeladene Blues- und Bluesrockklassiker. Die Band dehnt den Begriff Blues (Rock) aber auch mal in die eine oder andere Richtung. So werden Stücke »der üblichen Verdächtigen« wie z. B.Willie Dixon, Sonny Boy Williamson ZZ - Top oder Johnny Lang auch Stücke von The Police, den Beatles oder Billy Idol zu Gehör gebracht. Last, but not least wird in eigenen Stücken auch der Sound der 70er Jahre lebendig, Bluesrock mit Latin- Soul- und Jazz - Elementen, geschüttelt, nicht gerührt. 1. November Back by popular demand! »Basement Soul« geht auf Grund der hohen Nachfrage in seine dritte Runde, dieses Mal im Mobilat. Für das »Basement« ist also gesorgt, den »Soul« hauchen der Veranstaltung wie gewohnt Cal Caprice und DJ RoccZ ein. Neben unserem Stammpersonal steht zudem DJ Sean von den HNX Souldierz hinter den Turntables. Damit sind ideale Voraussetzungen für alle Liebhaber von groovigen Drumlines und unwiderstehlichem Rhythmus gesetzt - seid am 1. November dabei und lasst euch mitreißen… ain’t no party like a »Basement Soul« party! 2. November Mobilat RIDERS ON THE STORM : JUMP UP KLINIK Bukowski BUKOWSKI INTERNATIONAL Dass unser kleiner, feiner Technoclub gerne Kosmopolit und international ausgerichtet ist, ist weitestgehend be146 Sie fühlen sich müde und ausgelaugt? Ihre Arbeit fällt Ihnen schwer und Sie haben Probleme sich zu motivieren? Je näher Ihr zur Entspannung dienendes Wochenende naht, desto weniger Appetit verspüren Sie? Dieses Krankheitsbild ist uns bestens bekannt. Es könnte sich dabei um ein exorbitanten Mangel an Jump Up Musik handeln. Gerne möchten wir Sie dazu Einladen am Samstag, den 02.11.2013 unseren letzten Gruppensitzungs-Termin in diesem Kalenderjahr mit dem Schwerpunkt Thema »JUMP UP DRUM AND BASS und Seine Fol...gen« beizuwohnen und sich intensiv mit Ihrer Krankheit, ebenso Betroffenen sowie der Behandlung Ihres Defizits auseinanderzusetzen. Seit nunmehr 4 Jahren kümmern wir uns engagiert und er-

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER folgreich um Drum & Bass Süchtige und können in diesem Fachgebiet bereits auf reichlich Erfahrungswerte in puncto Diagnose und Behandlung vorweisen. Unsere am Stadtrand angesiedelte Ambulanz, den altehrwürdigen Räumen des Klinikums MOBILAT im beschaulichen Heilbronn am Neckar, stehen Ihnen dabei im dritten Jahr in Folge in mehrwöchigen Abständen zur Verfügung. An diesem ersten Samstag des Monats November haben wir für Sie eine Allianz an Therapeuten zum Thema JUMP UP formiert, die bereits beachtliche Behandlungserfolge im süddeutschen Raum vorweisen kann. Es werden dabei gezielt zwei Bereiche der Therapie abgedeckt. Zum einen die über mehrere Stunden kontinuierliche Bestrahlung mit Schallwellen und deren Auswirkung auf das eigene Körpergefühl und den Drang sich bewegen zu müssen. Zum anderen steht auch eine mehrstündige Sprachtherapie mit einseitigen Dialogen zum Thema auf der Agenda. Um an der Sitzung teilzunehmen, bitten wir Sie sich am Samstag, den 02.11.2013 ab 23.00 in den örtlichen Räumen des Klinikums MOBILAT einzufinden und sich in die Obhut der anwesenden Spezialisten zum Schwerpunktthema JUMP UP zu begeben. 2. November wäre es eine Welt mit den Rolling Stones aber ohne den Rollenden Stein. Blonde On Blonde aus Heilbronn lassen die Musik von Mr. Zimmermann wieder aufleben und präsentieren in Ihrem Programm eine musikalische Zeitreise von den 1960'ern bis heute. Fest zum Programm gehören auch Klassiker von Neil Young, Santana, America usw., ergänzt durch eigene Songs auf Deutsch. 2. November Theater Heilbronn, Komödienhaus Die Tagebücher von Adam und Eva - Musical nach dem Buch von Mark Twain Bukowski SCHMUCKSTÜCK BEI NACHT AKU ist Andreas Kugler. Vom völlig stressfreien Feiern der Szene infiziert kam vor rund 10 Jahren zum Auflegen. Von zunächst harten und schnellen Technobeats ging sein Weg über Elektro und House bis hin zu Minimal, mittlerweile spiegelt sich in seinem Musikstil ein bisschen was von allem, und vor allen Dingen Druck. Der Musik mit Bass haben sich auch die Klangagenten und System 32 verschrieben, die heute für Euch die besten Tracks aus dem Case zaubern werden. Bei Nacht sind vielleicht alle Katzen grau, die Schmuckstücke aus unseren Boxen aber haben dann ihren ganz großen Auftritt. Spot an! 2. November Als dieses langhaarige Geschöpf in seinem Garten auftaucht, ist der erste Mensch alles andere als entzückt. Sie nennt sich Eva, ihm gibt sie den Namen Adam. Sie räumt auf – er ist sauer, weil alles durcheinander ist. Sie schwärmt von der Schönheit der Sterne – er hört ihr gar nicht zu. Er findet sie geschwätzig – sie ihn nüchtern und kalt. »Manchmal glaube ich, dass ich nicht aus deiner Rippe gemacht wurde, sondern aus deinem Herzen. Denn du hast keins«, wirft Eva dem Adam entnervt an den Kopf. Alles, was sie denkt, schreibt sie in ihr Tagebuch. Adam gibt sie auch eins. Und so erfahren wir die Geschichte des ersten Liebespaares der Welt aus ihrer und aus seiner Sicht. Kein anderer als der großartige Mark Twain hat Adam und Eva diese Tagebucheinträge in die Feder diktiert. Mit liebevoller Ironie nimmt er die Unterschiede zwischen Mann und Frau aufs Korn, die auch schon das erste Paar der Welt fast zur Verzweiflung getrieben haben. 2. November Ebene 3 im Kulturforum K3 Daniela Bellin und ihre Band »Sightwinder« Sie präsentieren ihr neues Album »I Feel You«. 3. November Ebene 3 im Kulturforum K3 Tango Argentino Tanzabend Red River Blonde on Blonde Wer kennt nicht mindestens einen der rund 500 Dylan Songs, darunter Meilensteine der Rockgeschichte wie »Blowing In The Wind«, »Like A Rolling Stone«, »All Along The Watchtowe«, »Knockin' On Heaven’s Door« oder »Forever Young«? Wenn es Bob Dylan nicht gäbe, Tango ist Sehnsucht, Geheimnis, Leidenschaft und Erotik. Wer vom Tango einmal berührt ist, der wird infiziert sein und der Sucht dieses Tanzes nachgeben müssen. Wer selbst nicht tanzen mag, kann bei einem gemütlichen Glas Wein auch einfach nur zuhören und zuschauen, wie andere Tango tanzen. Zuschauer und Mittänzer sind herzlich eingeladen!

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER 3. November 6. November Käptn Topfit und der gemeine Pommfritz von und mit Udo Grunwald Café & Bar Daneben im Complex23 Theater Heilbronn, Großes Haus Sein oder Nichtsein - Komödie von Nick Whitby Ein »Piratenclownmitmachspaß« für alle jungen Zuschauer ab 6 Jahren. Käptn Topfit soll seinen berühmten »TopfitSaft« nach Pampelmusien bringen. Kurz vorm Auslaufen wird er von dem gemeinen Piraten Pommfritz überwältigt. Er will den leckeren Topfit-Saft ins Meer kippen, und statt dessen das Superfettgetränk »Fettbacke« in die Flaschen füllen. Zum Glück befreit sich Käptn Topfit, und macht sich mit der Ladung aus dem Staub. Aber er navigiert direkt auf das gefährliche Seeungeheuer zu, und der gemeine Pommfritz hinterher. Kann Käptn Topfit die Weltverfettung verhindern? Helft Käptn Topfit bei seinem bisher fettigstem Abenteuer! 5. November Theater Heilbronn, Kammerspiele Das Herz eines Boxers - Schauspiel von Lutz Hübner Warschau 1939. Im Theater wird die Nazi-Satire »Ein Geschenk von Hitler« geprobt. Da wird das Stück einen Tag vor der Premiere abgesagt, um Deutschland nicht zu provozieren. Stattdessen wird »Hamlet« gespielt – mit Josef Tura, dem selbst ernannten Star des Ensembles, in der Titelrolle. Aber warum verlässt in jeder Vorstellung, ausgerechnet beim Monolog »Sein oder Nichtsein« ein Offizier mit Blumen den Saal? Josef Tura ahnt nicht, dass Stanislaw Sobinsky seine Gattin Maria Tura in der Garderobe aufsucht. Als wenig später Polen von den Nazis besetzt ist, kämpft Sobinsky im Untergrund. Er soll einen Agenten stoppen, der die Namen aller Widerstandskämpfer an die Gestapo in Warschau ausliefern will. Sobinsky sucht Hilfe beim Schauspielensemble. Wozu haben sie die Kulissen und Kostüme von »Ein Geschenk von Hitler« aufbewahrt? Kurzerhand verwandeln sie ihr Theater in die GestapoZentrale. Für Josef Tura und seine Schauspielkollegen geht es nun wirklich um »Sein oder Nichtsein«. 6. November Jojo ist 16 Jahre alt und ein ziemlicher Loser. Um sich vor seinen Freunden interessant zu machen, nimmt er den Mopeddiebstahl eines anderen auf sich und muss jetzt dafür Strafstunden ableisten. Er soll in der geschlossenen Station eines Altersheimes das Zimmer eines alten Mannes renovieren, der geistig und körperlich völlig verfallen zu sein scheint. Großmäulig textet Jojo den alten Leo zu. Der antwortet nicht, und Jojo kann hier seine Sprüche klopfen, die ihm seine Freunde nicht mehr abnehmen. Doch plötzlich kommt Leben in Leo. Jojo erfährt, dass der seine Gebrechen nur vortäuscht, um seine Ruhe zu haben, und dass Leo früher ein sehr berühmter und erfolgreicher Boxer war. Die beiden verstehen sich immer besser. Leo sieht das wahre Wesen, das sich hinter Jojos großer Klappe versteckt. Und der Junge gewinnt immer mehr Achtung vor dem alten Mann. Schließlich fassen beide einen verrückten Plan ... »Das Herz eines Boxers« ist ein Stück von der Kunst, sich durchs Leben zu boxen. Wenn man am Boden liegt, so sagt Leo, der alte Kämpfer, dann steht man wieder auf. Und wenn man verliert, gewinnt man beim nächsten Mal. Das Leben hat die beiden Außenseiter misstrauisch gemacht. Der eine versteckt sich hinter seiner rauen Schale, der andere hinter Schweigen. Das Vertrauen, das sie langsam zueinander gewinnen, macht sie schließlich stärker, als es jeder für sich vorher war. Jazzclub Cave 61 Konzert + Session: Rainer Ziegler Trio Die drei Musiker spielen heute ohne Schlagzeug Jazz zwischen Mainstream und Moderne, was seinen ganz eigenen Reiz hat, weil die übliche groove-basierte Orientierung am Schlagzeug durchbrochen wird und neben dem Rhythmus stärker auch zu anderen Gestaltungsparametern zwingt. Reiner Ziegler ist Pianist, Robin Mock wechselt zwischen Saxophon und E-Bass und Karl Koller zwischen Gitarre und E-Bass, was durch die verschiedenen möglichen Kombinationen Abwechslung verspricht. 6. November Data 77112 Blue Willa (Art Rock / IT) Music Player with an open heart, bound to be on everyone’s lips. What we have here is a mashup of sweltering Mediterranean melodic heritage and hypnotic native American calls, soundscapes that could emerge from reveries by Edgar Allan Poe or Italo Calvino, eerie noises and animals, bells, gypsies and punks

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER 6. November Theater Heilbronn, Kammerspiele Eine Sommernacht - Stück mit Musik von David Greig und Gordon McIntyre Es ist Mittsommer in Edinburgh und es hört nicht auf zu regnen. Helena, eine erfolgreiche Scheidungsanwältin, sitzt in einer Bar und trinkt Wein für 40 Pfund das Glas. Sie wartet auf ihren verheirateten Liebhaber, der jedoch von zu Hause nicht wegkommt und per SMS absagt. Helena will an diesem Abend auf keinen Fall allein sein, denn sonst müsste sie sich den Geheimnissen stellen, die sie nicht einmal sich selbst verraten würde. Also schickt sie ihren Blick in die Runde, sucht nach einem Mann für die Nacht und findet ihn in Bob, der völlig verspannt und mit feindseliger Ausstrahlung dasitzt und auf etwas zu warten scheint. Helena, »ganz Parfum und Contenance«, nähert sich ihm und fragt, ob er ein Glas mit ihr trinken möchte. Einige Flaschen Wein später landen die beiden in Helenas Bett, verbringen eine eher ernüchternde Nacht miteinander und beschließen, sich nicht wiederzusehen. So sind sie eben, die 35-jährigen Menschen, die nie zugeben würden, dass sie Sehnsucht nach einer festen Beziehung haben ... 7. November Live verwandeln Josip Pavlov, Asmir Sabic, Sascha Saygin und Gene Aichner die aktuelle Konzertperformance »Prodcedure In Case Of A Breakdown« in einen emotionalen Soundtrack: Eine Mischung aus Rock, Noise, Chaos und einer intensiven audiovisuellen Umsetzung. Die Zuschauer erwartet eine Interaktion aus Bild und Klang. 7. November Mobilat OUT OF THE DARK Gothic, Darkwave, EBM, Industrial, Mittelalter, 80ies 8. November Mobilat Who the fuck is Damiano von Erckert? Red River Mirko Mitschele - Folk, Rock & Pop 7. November Konzert MAJMOON & Jealousy Mountain Duo Café & Bar Daneben im Complex23 Jealousy Mountain Duo: Raus aus dem Knast Deutschland und einfach mal monatelang durch die Staaten getourt. Respekt vor dem schräg psychedelischem und arty vertrackten duo aus Dresden. Das muss man erstmal auf die beine stellen und durchhalten. Die Platte ist sperrig und ein enziger Trip. Avantgarde muss nicht immer Feuilleton bedeuten, Avantgarde kann Es auk mi Rock Bergen, Okay, gang selenite, bare in redeem fall heir! Die Band Majmoon erforscht seit fast 10 Jahren Formen des experimentellen Rocks durch audiovisuelle Interaktionen. Mit der Zeit wechselte Majmoon die Originalbesetzung und es entstanden verschiedene Projekte durch dieKooperation mit anderen Musikern und Performancekünstlern.Mit Aktionen wie MajMusicalMonday, MajMusical-Radio sowie verschiedenen musikalischen wie filmischen Co-Produktionen, ist Majmoon Rockband und Kunstprojekt zugleich. Love Based Music. Der Titel seines Debutalbums steht für eigentlich alles, was Damiano von Erckert musikalisch so treibt. Ob bei seinen eigenen Produktionen oder der Arbeit an seinem Label ava. – nie sieht der Kölner Musik als reines Business. Veröffentlich wird auf ava. nur Musik von befreundeten Künstlern wie Twit One, Murat Tepeli oder Christopher Rau und das Ganze dann auch stets in aufwendig handgefertigten Covern. Damianos musikalische Wurzeln liegen in der Plattensammlung seines Vaters, der ebenso DJ ist und seinen Sohn früh mit den Klassikern aus Funk, Soul, frühem Hip-Hop und House vertraut machte. Kein Wunder also, dass Damiano Labels wie Stax, Blue Note, Strictly Rhythm und KDJ als seine Haupteinflüsse nennt. In seinen Sets verbindet er 20 Jahre House- Musik mit Funk, Groove und viel Liebe. Love Based Music. Warm-Up gibt’s von Candy Pollard, während Salomo auf dem zweiten Floor sein WTF-Debut gibt, worauf Hemske folgt. 8. November Kulturkeller Frank Grischek »Unerhört« Frank Grischek macht es sich zur Aufgabe, dem Publikum die Vielseitigkeit seines Instrumentes nahezubringen. So richtig begeistern kann er sich für den Job Akkordeonist allerdings nicht. Mit unnachahmlich schlechter Laune macht er uns klar, dass wir unsere Sicht auf Akkordeonisten, ob nun in der Fußgängerzone oder im Konzertsaal, gründlich überdenken müssen. Grischek regt sich auf, leidet, schweigt. Und entlockt seinem Instrument einzigartig

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KLEINANZEIGEN

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER wuchtige, aber auch feinste Klänge. Urkomisch und zugleich fesselnd ist dieses Programm, das von den herausragenden Fähigkeiten des Musikers, der gekonnt mürrischen Präsentation und den ungeahnten Möglichkeiten des Akkordeons getragen wird. 8. November Ebene 3im Kulturforum K3 Improtheater »Ohne Gewähr« Wie aufregend, rührend und witzig kann Theater sein? Und vor allem: wie spontan? Wenn es sich um Improvisationstheater handelt, dann kann die Antwort nur lauten: Ziemlich! Gespielt und gesungen werden Szenen nach den Vorgaben der Zuschauer. Die setzt das Improtheater ohne jede Vorbereitungszeit und mit viel Lust am Fantasieren um; daraus können Romanzen, satirische Szenen, Gruselgeschichten, Märchen oder sogar ganze Romane erwachsen. 8. November flogen. Wie das zustande kommt? Das Heilbronner SzeneUrgestein Marky B., mittlerweile ebenfalls am Zuckerhut ansässig, ist auf Heimat-Besuch und bringt den Kollegen einfach mit. Was im Umkehrschluss bedeutet: Auch der Altmeister findet sich heute Nacht an den Reglern ein – begrüßt ihn mit lautem Jubel und dancing ovations, denn seine Besuche sind mittlerweile wahrhaft rar! On top gibt’s auch noch Drum ’n’ Bass von der Me2You Crew und ein solides Warm-Up von Shie. Schade, dass die Nacht nicht endlos ist... 9. November Denn Sie wissen nicht was sie tun LIVE! The Ballroomstompers Plan B. - die Bar Red River Crimson Delight - Rock 8. November Bukowski SPURHALTER DER SZENE Die Szene der Landeshauptstadt, in persona Marius Lehnert, kommt ins Buko! Der Head des Stuttgarter Discotronic Kollektivs, bekannt für fulminante, ausufernde Feten der Extraklasse, hat dank seines nach vorne gehenden, groovy Sound schon in ganz Deutschland und vielen Ländern Europas aufgelegt. Zuhause weiß man auch, was gut ist, und deshalb ist er auch Rocker 33-Resident. Kurz gesagt: Heißt Lehnert, macht Laune. Die wäre in dieser Nacht aber ohnehin schon gesichert, denn mit Daniel Calisse und Fred Moody sind zwei weitere Mann an die Decks gebucht, die für garantierte Glücksgefühle stehen. Hoch die Hände, Wochenende! 9. November Begebt Euch mit den Ballroom Stompers auf eine Reise in die bunten, swingenden 50ies des vergangenen Jahrhunderts. Neben handwerklicher Perfektion an den Instrumenten und einer einzigartigen Leadgesangsstimme, bieten die Ballroom Stompers eine energiegeladene Rock'n’Roll Show, gespickt mit akrobatischen Showeinlagen und einer humorvollen Moderation. Neben englischsprachigen Klassikern von Elvis, Buddy Holly, Eddie Cochran, den Stray Cats, Dave Dudley, Johnny Burnette und vielen Anderen, finden sich auch deutschsprachige Klassiker im Stil der 50iger im Repertoir. Aber auch eigene Kompositionen haben im über dreistündigen Programm der Band ihren Platz. 9. November Theater Heilbronn, Großes Haus Homo faber - Schauspiel nach dem Roman von Max Frisch Bukowski THE MOMENTS OF LIFE Heute wird’s bei uns exotisch: Kaarlo Eerikki steht im Pass von DJ Keer, und ja, der Mann ist somit Finne. Lebt und wirkt – übrigens noch mit dem guten, alten Vinyl – aber in Brasilien und kommt heute just aus Rio de Janeiro einge152 Walter Faber, Schweizer Ingenieur bei der UNESCO in New York, ist Rationalist durch und durch. Er glaubt an die Mathematik. Begriffe wie Mystik und Schicksal haben in seinem Denken nichts zu suchen. Auf einem Flug nach Venezuela muss die Maschine notlanden. Hencke, ein junger Deutscher fällt ihm auf, der, wie sich herausstellt, der Bruder seines früheren Studienfreundes Joachim ist. Von Joachim hat Faber zuletzt 1936 gehört als er selbst nach Bagdad gegangen ist, um seinen ersten Job als Ingenieur anzutreten. Er ließ damals seine Freundin Hanna bei Joachim, dem angehenden Arzt zurück. Der wollte Hanna, die von Faber schwanger war, bei der Abtreibung des Kindes beistehen. So war es verabredet. Fast 20 Jahre später lernt

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KLEINANZEIGEN Gute Werbung ist nachhaltig! Öko-Werbeartikel für verantwortungsvolle Kommunikation. Leebelle Leebelle www.greenpromotion.de

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BLog www.hanix-blog.de

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER er bei seiner Überfahrt nach Europa an Bord eines Schiffes ein junges Mädchen kennen, Elisabeth, das ihn mehr und mehr bezaubert... 9. November Mobilat Buss it Supersonic – Buss di Dance Supersonic was founded in the summer of 1998 in Berlin, Germany, when Panza (Selector) recorded his first set of mix tapes. He soon started selecting on his own playing a few clubs in Berlin. Spider (MC) joined the sound in 1999 and after a brief period the two became a well-known tag team travelling all over the country. In 1999 Uzzla joined the two and became an important addition to the crew. In 2005 Danny Fyah left his own Firesound and joined Supersonic in addition to Spider on the mic. Then in 2006 the »Remix-Don« Jr. Blender joined the sound and added his juggling skills as a selector. 9. November Immer sonntags vor einer Premiere im Großen Haus laden wir Sie zum Theaterfrühstück ins Foyer des Großen Hauses ein. Dort gibt es nicht nur einen schmackhaften Brunch, sondern auch jede Menge geistige Nahrung zu den bevorstehenden Stücken. Die Inszenierungsteams der jeweiligen Produktion stellen ihre Ideen und deren Umsetzung vor. Man erhält einen Eindruck von der Gestaltung der Bühne, der Kostüme und dem Umgang der Regie mit dem jeweiligen Stoff. 10. November Kunsthalle Vogelmann VHS: Crossover-Führung durch zwei Ausstellungen mit Dr. Bernhard Stumpfhaus Führung in der Kunsthalle durch die »Turm«-Ausstellung und im Heilbronner Kunstverein zu dem Frühwerk von Markus Lüpertz. Während der Führung diskutieren Sie über das Leitmotiv der modernen und zeitgenössischen Kunst. 11. November Bauart Showroom in der Villa Seelig LICHT IST GOLD UND WEISS IST KEINE FARBE Kulturkeller Literatur am Montag: Horst Wolfram Geißler (1893-1983) Eröffnung am Samstag den 9. Nov. um 18.00 Uhr ansonsten Termine nach Vereinbarung unter Tel.: 0179 740 85 85 9. November Ein/e Schauspieler/in liest aus den Werken des deutschen Schriftstellers. Anne-Gabriele Michaelis erzählt aus dem Leben und Werk von Horst Wolfram Geißler. 13. November Jazzclub Cave 61 Albie Donnelly’s Supercharge Der in Liverpool geborene Saxophonist, Leadsänger und Bandleader Albie Donnelly startete seine Karriere als Studiomusiker in London bei Produktionen mit Bob Geldorf, Graham Parker und anderen. Nachdem er 1973 seine Band Supercharge gründete, ging er in England als »Supporting Act« für Chuck Berry, B.B. King und Queen auf Tour. Mit dabei sind der Ausnahmegitarrist Roy Herrington, Thorsten Heizmann (Trombone), Wolfgang Diekmann (Bass), Uwe Petersen (Drums), Jürgen Wieching (Bariton-Sax), Sascha Kühn (hammond/organ/piano). Diese Musiker präsentieren eine ebenso außergewöhnliche wie attraktive Variante von Jazz, Blues & Soul, mit der sie ihr Publikum faszinieren. 10. November Jazzclub Cave 61 Dutch Swing College Band (NL) Für die Liebhaber guter traditioneller Jazzmusik gibt es heute einen wahren Festschmaus: Die Dutch Swing College Band, die legendäre Jazzformation aus Holland, seit über 60 Jahren eine Institution in Sachen Tradtional Jazz, tritt zu einem Exklusiv-Konzert im Jazzclub auf. Die Band um den Leader Bob Kaper begeisterte schon Scharen von Zuhörern in aller Welt, bei Konzerten und zahllosen Fernsehauftritten. Es ist das einzige Konzert in Deutschland. 14. November After-Work-Tanzparty Schell Neckarsulm Theater Heilbronn, Foyer Großes Haus Theaterfrühstück zu »Emilia Galotti« 155 Endlich mal eine Alternative für unter der Woche! Statt Kino, Glotze und Couch ab jetzt jeden Donnerstag zur After Work Tanzparty im Schell Neckarsulm. Von 20 bis

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER 24 Uhr kann man Rumba, Samba, Salsa, Jive, Disco-Fox, Foxtrott, Wiener und Langsamer Walzer, ChaChaCha und vieles mehr tanzen. Eine solche Party hat es in der Region bisher noch nicht gegeben. Vielleicht findet man hier auch einen interessanten Tanzpartner? Bei leckeren Cocktails und kleinen Snacks kann man es sich auch an der Bar gemütlich machen. Aber mein Tanzkurs ist doch schon ewig her! Kein Grund zur Panik. Wer nicht ganz unvorbereitet zur Party kommen möchte, kann im Workshop immer vor der Party von 19-20 Uhr ein paar Kniffe und Schrittfolgen lernen. Ab dem 14. November gibt es von 20 bis 24 Uhr nun wöchentlich die After Work Tanzparty. Willkommen sind alle ab 18 Jahren, die Lust haben, ein bisschen Bewegung in ihren Donnerstagabend zu bringen. 14. November 14. November Mobilat »radio nightflight« Barabend mit entspannter Hintergrundmusik, reduzierter Beleuchtung und bequemen Sitzmöglichkeiten 15. November Mobilat BUM TSCHAK Theater Heilbronn, Kammerspiele Zweier ohne (UA) - Schauspiel nach Dirk Kurbjuweit von Petra Wüllenweber I brush my Teeth with Amaretto! Nach seinem AustralienAusflug ist der Gin liebende Producer Suff Daddy endlich wieder Back in Town! Dieses Jahr releaste der Berliner nicht nur ein Album mit der Beat-Supa-Group »Betty Ford Boys« sondern war auch mitverantwortlich für die wöchentliche Veranstaltung von und für Producer »Beat Geeks«, die wohl so einzigartig ist in Deutschland. Wir freuen uns sehr, auf einen Abend mit Soul- und Jazzlastigen Samples, klar abgesteckten Drums und all dem, was der gute Herr sonst noch so im Gepäck hat! 15. November Johanns inniger Wunsch nach einer Freundschaft wird durch Ludwig, den Neuen in der Klasse, erfüllt. Sie verbringen viel Zeit im Garten von Ludwigs Eltern. Erst recht unzertrennlich werden sie, als sie gemeinsam rudern. Sie fahren Zweier ohne (Steuermann). Dieses Boot verlangt den absoluten Gleichklang seiner beiden Ruderer. Weil jeder auf einer Seite zieht, müssen beide gleich stark sein. In ihrer ersten Saison gewinnen Johann und Ludwig jedes Rennen im Zweier ohne. In der zweiten Saison bekommen sie harte Konkurrenz: eineiige Zwillinge. »Wenn wir die schlagen wollen«, sagt Ludwig, »müssen wir auch Zwillinge sein.« Von nun an wollen sie das Gleiche tun, das Gleiche wollen, das Gleiche denken. Fast jede wache Minute verbringen sie miteinander, sie spielen die gleichen Computerspiele, essen gleichviel von den gleichen Gerichten, erleben ihren ersten Sex am gleichen Tag mit dem gleichen Mädchen, erzählen sich ihre Gedanken und ihre Träume, restaurieren gemeinsam ein altes Motorrad. Doch dann verliebt sich Johann ausgerechnet in Ludwigs Schwester Vera. Nach der ersten Liebesnacht treffen sie sich immer häufiger – stets heimlich, um Ludwig nicht zu verletzen. Seine Träume behält Johann von nun an lieber für sich. Aber Ludwig verändert sich in jenem Sommer. Er wird launisch und aggressiv. Die Freundschaft der beiden gerät aus dem Ruder. Theater Heilbronn, Kammerspiele Autorin im Gespräch: Eva Menasse »Der Holocaust vor Gericht« war ihr erstes eigenständiges Buch. Dieses enthält Reportagen über den Prozess gegen David Irving, der mit seiner penetranten Leugnung des Völkermords an den Juden traurige Berühmtheit erlangt hat. Eva Menasse hat zu dieser Zeit als Redakteurin beim Wiener Nachrichtenmagazin »Profil«, dann im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« gearbeitet. Fünf Jahre später erschien ihr erster Roman »Vienna«, in dem sie aus der Geschichte ihrer teils katholischen, teils jüdischen Verwandtschaft erzählt. In ihrem neuen Roman »Quasikristalle« erzählt Sie das Leben einer Frau aus unterschiedlichen Perspektiven: Xane Molin als Mutter und Tochter, als Mieterin und Patientin, als Freundin und treulose Ehefrau… Wolfgang Niess (SWR) führt das Gespräch. 15. November Harmonie, Theodor-Heuss-Saal Die Nacht der Operette Mit einer Mischung aus Gesang, Schauspiel, Tanz und Bühneneffekten begeistert die »Nacht der Operette« ein Publikum jeden Alters. Das Ensemble mit Ballett, dem Großen Orchester des Warschauer Operettentheaters und

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info@memografie.com 0175-5629515 SHOOTING KEIN CENT BILLIGER* EURO *That shit cray.

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER Operettenstars präsentiert ein »Best of« der Operettenlieder der letzten 150 Jahre u.a. aus »Die Fledermaus«, »Die lustige Witwe«, »Der Vogelhändler«, »Der Zigeunerbaron«, »Die schöne Helena«, »Orpheus in der Unterwelt« und vieles mehr begeistern sowohl die Kenner der Operette als auch ein Publikum, das dieses Genre zum ersten Mal entdeckt. 15. November schließlich am besten wissen, was Euch schmeckt. Die kennen Eure Track-Favoriten der Stunde und Eure Schmerzgrenze, und holen diesen Samstag wie so oft einfach das Beste aus Euch raus. Ausweich-Manöver könnt Ihr vergessen, Ausrasten ist heute im Kalender fest gebucht! 16. November Theater Heilbronn, Großes Haus Emilia Galotti - Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing Jazzclub Cave 61 Dominic J Marshall Trio Dominic J Marshall (Pianist/Komponist), 1989 geboren in Schottland. Aufgewachsen in Salisbury, im Südwesten Englands. Thomas Nijboer ist am double bass und Jamie Peet an den Drums zu hören. Im Sommer dieses Jahres wurde Marshall einstimmig von einer Jury von Jamie Cullum, Gilles Peterson und Jez Nelson als Teilnehmer des Manchester Jazz Festivals ausgewählt. 15. November Bukowski KLANG DER BEWEGUNG Klang der Bewegung steht für sich selbst – die Eventreihe von und mit Pravi Lopov und Plasmiq hat sich in unserem Kalender genau wie in Euren Herzen fest eingenistet. Dafür wollen sich besagte Hausherren bedanken und haben für Euch bei dieser Ausgabe neben Buddy Shidzo noch eine geheime Gast-Performance im Programm. Also freut Euch auf ein weiteres Gesicht an den Plattenspielern, auch wenn Ihr sowieso schon wisst, dass die Fete geil wird... 15. November Prinz Hettore Gonzaga von Guastalla liebt die Frauen. Als er das schöne bürgerliche Mädchen Emilia Galotti erblickt, möchte er sie auf der Stelle besitzen. Doch der Prinz muss erfahren, dass das Objekt seiner Begierde noch am selben Tag den Grafen Appiani heiraten wird. Marinelli, Kammerherr und Vertrauter des Prinzen, fädelt eine Intrige ein. Appiani soll sofort mit einem angeblich wichtigen Auftrag außer Landes geschickt werden. Doch der Graf lehnt ab. Marinelli ist aber mit seinen Tricks und Raffinessen noch nicht am Ende und schreckt selbst vor einem Verbrechen nicht zurück, um Appiani von seiner Braut zu entfernen. Emilia ist unterdessen den Verführungsversuchen des Prinzen ausgesetzt, vor dem sie eine tödliche Furcht hat: »Gewalt! Gewalt! wer kann der Gewalt nicht trotzen? Was Gewalt heißt, ist nichts: Verführung ist die wahre Gewalt. Ich habe Blut, mein Vater, so jugendliches, so warmes Blut als eine. Auch meine Sinne sind Sinne. Ich stehe für nichts. Ich bin für nichts gut.« 16. November Kulturkeller Cornelia Schirmer und Anne Weber »Schuld daran sind wir, Jungs!« Rockcafe im Gleis 3 LIVE MUSIK Auch diesen Monat geht es im Gleis 3 wieder zur Sachn, denn immerhin ist ja auch bald Weihnachten und folgende Bands werden am Freitag Vollgas geben. 38North, Storm of Pain und Immersion. Eintritt: Frei. Beginn: 19:00 Uhr. 16. November Bukowski RESIDENTS OF RHYTHM Leute, holt die guten Schuhe raus! Nicht die mit dem schönsten Glanz zwangsläufig, sondern die, in denen Ihr und Eure Füße eine lange, lange Nacht durchstehen! Denn diese gehört alleine unseren Lokalmatadoren, weil die Die Geschichte von einer Nacht und zwei Frauen, zehn erstaunlichen Begegnungen, etlichen Aufenthaltsorten mit Schankgenehmigung, unzählbaren Drinks und einem gnadenlosen Missgeschick. Anne Weber und Cornelia Schirmer entführen ihr Publikum zu einer Reise durch Hamburgs verschiedene Welten. Zwei Freundinnen wollen es noch einmal wissen – voneinander und vom Liebesmarkt. Keine Klischees über verzweifelte Frauen, dümmliche Männer und keine Comedy – einfach nur ein wunderbarer, emotionaler und ungemein unterhaltsamer Abend, der von Siegfried Gerlich kongenial am Klavier begleitet wird.

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Kreativzentr Heilbronn „Wir halten kreative Köpfe in Heilbronn und fördern junge Unternehmer/innen und Ideen“ (Philipp Kionka / FormatFilm) Räume zu vermieten Unser Kontakt Kreativzentrum Heilbronn Salzstrasse 27 • 74072 Heilbronn • www.kreativzentrum-heilbronn.de • kionka@formatfilm.tv Kreativzentrum Heilbronn

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER 16. November Plan B. - die Bar Ebene 3 im Kulturforum K3 Sebastian Fuchs »Kino im Kopf« Vokalartist - Beat Box und Wortakrobatik. Im Anschluss findet eine Party mit DJ statt. 16. November Die Psychobillys aus dem sonnigen Los Angeles geben sich die Ehre und zwar genau hier im PlanB! Laut Aussage der Booking Agentur ist diese Tour die vorerst letzte die sie auch nach Europa bringt. Lasst euch dieses Spektakel nicht entgehen, es gibt nur begrenzt Karten im VVK und an der AK! 17. November Mobilat SONIC INK - 3 JAHRE LAUSBUB TATTOO SLEEPWALKERs SONIC INK. Theater Heilbronn, Foyer Großes Haus Theaterfrühstück zu »Hello, Dolly!« LAUSBUB TATTOO laden wir heute in den Club Mobilat, um gemeinsam einen Künstler unserer Stadt zu ehren, der mit seinem einzigartigen und abstrakten Stil bundesweit auf sich aufmerksam macht und seinerseits Heilbronn bis weit über die Stadtgrenzen hinaus repräsentiert. In den letzten 24 Monaten begab sich der LAUSBUB auf große Reise um den wichtigsten Conventions in Deutschland aber auch Europaweit einen Besuch abzustatten und seinen einzigartigen Stil zu präsentieren. Nach den erfolgreichen Terminen in Amsterdam, Dortmund und Istanbul folgt nach einer kurzen Pause zum durchatmen nun Mainz. Und wieder wird beim LAUSBUB nur eines von Bedeutung sein – die Freude an der Kunst, der Essenz mit der vor genau 3 Jahren alles begann. Heute wird gefeiert. Eine Geburtstagsfeier, bei der das musikalische Programm ebenso Bunt daherkommt wie die Tinte des Protagonisten. Bei DUBSTEP, DRUMSTEP und DRUM & BASS sowie DUB, ROOTS und REGGAE auf 2 Floors sollte für jeden das Passende am Start sein. Dabei sorgen Mitglieder oder komplette Crews für reichlich urbanen Sound. Mit einer kleinen Galerie sowie Visuals im Lausbub Style wird es den Abend über einige seiner Werke zu Besichtigen geben. Ach so. Und einen LAUSBUB TATTOO GUTSCHEIN in Höhe von 500€ wird auch noch verlost! Anlässlich 3 Jahre 16. November Immer sonntags vor einer Premiere im Großen Haus laden wir Sie zum Theaterfrühstück ins Foyer des Großen Hauses ein. Dort gibt es nicht nur einen schmackhaften Brunch, sondern auch jede Menge geistige Nahrung zu den bevorstehenden Stücken. Die Inszenierungsteams der jeweiligen Produktion stellen ihre Ideen und deren Umsetzung vor. Man erhält einen Eindruck von der Gestaltung der Bühne, der Kostüme und dem Umgang der Regie mit dem jeweiligen Stoff. 17. November Ebene 3 im Kulturforum K3 Tango Argentino Tanzabend Tango ist Sehnsucht, Geheimnis, Leidenschaft und Erotik. Wer vom Tango einmal berührt ist, der wird infiziert sein und der Sucht dieses Tanzes nachgeben müssen. Wer selbst nicht tanzen mag, kann bei einem gemütlichen Glas Wein auch einfach nur zuhören und zuschauen, wie andere Tango tanzen. Zuschauer und Mittänzer sind herzlich eingeladen! 20. November Theater Heilbronn, Kammerspiele Türkisch Gold - Schauspiel von Tina Müller Bierkrug Zentralheizung of Death @ Bierkrug Live im Krug! ZHOD ( Psychedelic Garage Rock / Erfurt ) www.zentralheizungofdeath.blogspot.de 16. November REZUREX (USA) Live auf ihrer letzten Tour @ Plan B. 160 Jonas hat sich verknallt - in Aynur. Sie hat lange dunkle Haare und ist für ihn das schönste Mädchen der Welt. Das kann niemals gut gehen, meint Luzia, Jonas' beste Freundin. Denn Aynur ist Türkin. Luzia geht mit Aynur zusammen zur Schule, und behauptet, dass sie sich für deutsche Jungs überhaupt nicht interessiert. Überhaupt, was Jonas sich mit einer deutsch-türkischen Liebe einhandeln würde, sei ja wohl klar. Was ist zum Beispiel mit Aynurs Familie und besonders mit ihrem Zwillingsbruder Kerim – lassen die das überhaupt zu, dass das Mädchen mit einem Deutschen geht? Wie wird sich Jonas Spießervater verhalten? Und kann er die blöden Kommentare seiner Mitschüler

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Samstag 16.11.13 | Sebastian Fuchs Kluge Geschichten mit virtuoser Vokalartistik »Vrrrm. Pssssschh. Mmmm. Klp. Bff....« Am Mikrophon ist Sebastian Fuchs. Der Sprecher, Beatboxer und Vokalartist aus Berlin erzählt in seinem neuen Programm Radio im Kopf poetische und spannende Geschichten, mischt Soundeffekte bei, lässt Klinken und Mäuse klicken, Kühlschränke und Bienen summen, Lastwagen, Beats und Donner rollen. Nur mit seinem Mundwerk erforscht er mit Ihnen den Urknall der Laute. Ein feinziselierter, 90-minütiger Mix aus Performance-Poesie, Storytelling, Beatbox und vokalen Soundeffekten. Ebene 3 | Café-Bar - Musik - Kleinkunst - Kultur im Theaterforum K3 | Berliner Platz 12 74072 Heilbronn | Tel: 07131-393077 | www.ebene-3.de

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER aushalten? Luzia und Jonas schlüpfen in ihrem Disput in die Rollen von Aynur, Kerim und den anderen und stolpern dabei über ihre eigenen Klischees und Vorurteile. Was wissen sie eigentlich über »die Türken«? »Türkisch Gold« ist ein kluges Stück darüber, wie Vorurteile entstehen und das interkulturelle Miteinander erschweren. Es liefert einen provokanten Beitrag zur aktuellen Integrationsdebatte. 20. November her! Kein Grund zur Panik. Wer nicht ganz unvorbereitet zur Party kommen möchte, kann im Workshop immer vor der Party von 19-20 Uhr ein paar Kniffe und Schrittfolgen lernen. Ab dem 14. November gibt es von 20 bis 24 Uhr nun wöchentlich die After Work Tanzparty. Willkommen sind alle ab 18 Jahren, die Lust haben, ein bisschen Bewegung in ihren Donnerstagabend zu bringen. 22. November Ebene 3 im Kulturforum K3 »Freeze 4U«-Konzert Theaterschiff Männer und andere Irrtümer Was viele nicht wissen: Auch Männer kommen in die Wechseljahre. Vor allem führt die männliche Midlife-Crisis zu einem Jugendlichkeitswahn, dem sogenannten »Jennifer-Syndrom«: Der um seine Attraktivität ringende Mann verlässt das angetraute Weib, um sich für eine junge, schöne Fee in einen Märchenprinzen zu verwandeln. Zurück bleibt die verlassene Ehefrau, die die neu gewonnene »Freiheit« in all ihren Höhen und Tiefen durchlebt und dabei viel gut gemeinte Ratschläge erhält. In der One-WomanShow übernimmt Amelie Sturm insgesamt 25 Rollen, von der betrogenen Ehefrau über den untreuen Ehemann bis hin zu ihren lieben Freundinnen und der türkischen Nachbarin. Komisch und nachdenklich zugleich, gestaltet sie einen unterhaltsamen Theaterabend. 21. November Mobilat »radio nightflight« Barabend mit entspannter Hintergrundmusik,, reduzierter Beleuchtung und bequemen Sitzmöglichkeiten 21. November Der Sänger, Komponist und Produzent »Freeze 4U« wird in Heilbronn sein Album »Colors« vorstellen. Die Backgroundgirls Yvonne und Tamie freuen sich besonders auf das Aushängeschild des Albums »Colors«: der Song »Fashion« denn er wird auch hier mit einem »Catwalk« zelebriert. In verschiedenen Radiosendern wird der Song promotet, die ANTENNE 1 untertstüzt ebenfalls den Künstler und die VOGUE präsentiert ein Interview von »Freeez 4U« und den CD Tipp, des Albums »Colors« ab 14. November, in der Weihnachtsausgabe. Für Freeze ein Grund, um richtig zu feiern. Freeze führt ein buntes Leben, er hat eine lebendige und facettenreiche Vita, die sich in seinem Umfeld und seinem Album widerspiegelt: »Colors« unterstreicht, was Freeze lebt, nicht schwarz, nicht weiß: bunt. Freeze passt in keine Schublade. Seine Songs sind wie er individuell und authentisch. Mal funky, mal poppig, mal gospelig- und mal rockig immer eigen. »Freeze 4U« hat die Rheinuferpromenade in Düsseldorf in ein buntes Farbenmeer verwandelt und freut sich in Heilbronn ebenfalls auf viele Gäste, Fans & Friends in bunten Outfits. 22. November Mobilat DUB IT! 22. November After-Work-Tanzparty Schell Neckarsulm Endlich mal eine Alternative für unter der Woche! Statt Kino, Glotze und Couch ab jetzt jeden Donnerstag zur After Work Tanzparty im Schell Neckarsulm. Von 20 bis 24 Uhr kann man Rumba, Samba, Salsa, Jive, Disco-Fox, Foxtrott, Wiener und Langsamer Walzer, ChaChaCha und vieles mehr tanzen. Eine solche Party hat es in der Region bisher noch nicht gegeben. Vielleicht findet man hier auch einen interessanten Tanzpartner? Bei leckeren Cocktails und kleinen Snacks kann man es sich auch an der Bar gemütlich machen. Aber mein Tanzkurs ist doch schon ewig Stadtbibliothek Ausstellung »Entzifferbar? Künstlerbuch und Assemblage« In den Künstlerbüchern, Bildern und Materialassemblagen von Stefanie Herrmann-Zakowski gehen Schrift, Bild und Material eine eigenwillige Verbindung ein. Die von der Künstlerin eigens entwickelte Schrift von rechts nach links geschrieben mutet wie eine Geheimschrift an, deren Duktus die innere Bewegung wie das graphische Moment

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER bestimmt. Die Doppelseiten der Künstlertagbücher wirken wie die Kartographie von Labyrinthen und Fließbewegungen. Dem verwendeten Collage- oder Assemblagematerial trotzt die Künstlerin ebenfalls Schrift- und Schreibmuster ab, indem sie z. B. Schnittmuster, Strickmaschen oder getrocknete Kohlblätter in die Maltagebuchblätter einbezieht. Bei der Vernissage am 22.11.2013 ist das Blättern in den Künstlerbüchern erlaubt. Auch werden einige »verborgene Texte« entziffert und zu Gehör gebracht. 22. November Bukowski DEIN TANZPARTNER: PIERRE DEUTSCHMANN Wer je einen Standard-Tanzkurs besucht hat, weiß: wer zum Tanzen aufgefordert wird, hat keine Wahl. Dankend ablehnen ist ganz einfach nicht! Diese schöne Regel erweitern wir nun endlich auch auf ’s Techno-Tanzen. Wir geben Euch mit Pierre Deutschmann aber auch fairerweise einen Tanzpartner an die Seite, der es Euch verdammt leicht macht. Plasmiq und Shie sind seine Flügelmänner, berühmt und berüchtigt für Gangart und Ausdauer. Tanzen ist ja so gesund! 23. November Bukowski REJECT THE SYSTEM Seele, geboren aus einer technischen Fehlfunktion. Einem Data-Crash. Sorin Paun, aka Randomform, aka Datacrashrobot, schlägt mit seinem Projekt »Wirewound« einen Weg ein in die Untiefen von rohem, dekonstruiertem aber stets kontrolliertem, experimentellem Elektro. Fernab von ausgetretenen Pfaden ist er Wegbereiter einer noch unbekannten Zukunft. Keine Automation, nichts generatives sondern Detailverliebtheit und pure Handarbeit bis zum kleinsten Element zeichnen seinen Sound aus. Einflüsse von IDM, Glitch, Breakbeat und experimentellem Techno tun ihr übriges um diese ungreifbare Lebensform in einem mechanisch-elektronischen Dschungel gedeihen zu lassen der von explosiven Rhythmen, berstendem Glitch und schwirrendem Noise bevölkert wird. Visuell übersetzt und in Szene gesetzt wird Wirewound`s Live-Set von ?ounterpart. Mit einem Live-Visual Set, bestehend aus einer Vielzahl extrem kurzer Einzelclips, schichtet er technische, mechanische und organische Assoziationen übereinander und vernetzt die Einzelteile zu einem Ausschnitt einer möglichen, visuellen Erscheinung von Wirewound. Im Anschluss an die Performance wird Zombeatz seine ganz eigene Vision von elektronischem Sound zu einem Dj-Set transformieren und die Expedition in die industriell-kybernetische Wildnis fortsetzen. Tanzbeinschwingungen sind klar auf dem Radar zu erkennen. Der Münchner Markus Mehta widmet sich schon seit über zehn Jahren mit einer unglaublichen Obsession der elektronischen Musik. So machte er sich nicht nur als DJ und Produzent einen Namen, sondern auch als Inhaber einer erfolgreichen Booking- und Event-Agentur. Auf seiner DJAgenda standen bereits das Berliner Berghain und der Cocoon Club. 23. November 23. November Theater Heilbronn, Komödienhaus Harry und Sally - Komödie von Nora Ephron Mobilat krux - XYLOGIC CORE Xylogic Core. Eine audiovisuelle Live-Performance von Wirewound (Bukarest) und kounterpart (Heilbronn) mit anschließendem Dj-Set von Sound-Enthusiast Zombeatz (Heilbronn). Wirewound. Eine kybernetische, körperlose Lebensform mit versteckter aber unverkennbar-organischer Sally ist neu in der Stadt und renoviert ihre Wohnung. Harry, der Freund ihrer Freundin, hilft ihr beim Streichen. Sally ist eine Pedantin, wie sie im Buche steht. Er ist ein Typ, der das Leben leicht nimmt. »Lust auf Sex, während die Farbe trocknet?«, fragt er. Sally ist entrüstet, schließlich ist Harry mit ihrer Freundin zusammen. »Lass uns einfach Freunde sein«, schlägt sie ihm vor. Das, so lautet Harrys Überzeugung, ist unmöglich. »Männer und Frauen können niemals Freunde sein, weil ihnen immer der Sex dazwischen kommt.« Fünf Jahre später treffen sie sich wieder. Beide sind in glücklichen Beziehungen. Das hält Harry aber nicht davon ab, wieder mit Sally zu flirten. Zu einer Verabredung kommt es jedoch erst weitere fünf Jahre später, als beide, verlassen von ihren Partnern, die Nase voll haben von der Liebe. Sie werden richtig gute Freunde, die sich alles erzählen können. Sollte Harry sich mit seiner

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER These über Männern und Frauen doch geirrt haben? 23. November Jazzclub Cave 61 Rosario Giuliani Quartett (I) Er gilt als einer der frischesten und heißesten Saxofonisten der aktuellen europäischen Szene: Rosario Giuliani, dessen Spiel sich stilistisch stark an Cannonball Adderley orientiert. Im Frühjahr 2011 wurde er zu Italiens »Musiker des Jahres« gewählt. In sein neu formiertes Quartett hat er den Pianist Roberto Tarenzi, der als talentiertester Pianist seiner Generation in Italien gilt, den Bassist Dario Deidda und Schlagzeuger Marco Valeri geholt. Gemeinsam bieten die vier eine fesselnde Mischung aus mediterraner Leichtigkeit und zupackendem Neobop! 24. November bisher noch nicht gegeben. Vielleicht findet man hier auch einen interessanten Tanzpartner? Bei leckeren Cocktails und kleinen Snacks kann man es sich auch an der Bar gemütlich machen. Aber mein Tanzkurs ist doch schon ewig her! Kein Grund zur Panik. Wer nicht ganz unvorbereitet zur Party kommen möchte, kann im Workshop immer vor der Party von 19-20 Uhr ein paar Kniffe und Schrittfolgen lernen. Ab dem 14. November gibt es von 20 bis 24 Uhr nun wöchentlich die After Work Tanzparty. Willkommen sind alle ab 18 Jahren, die Lust haben, ein bisschen Bewegung in ihren Donnerstagabend zu bringen. 28. November Theaterschiff Schwäbische Trias II: Die Küche - oder: »Prosit Mahlzeit!« Kunsthalle Vogelmann Art-Frühstück mit Führung 28. November Theater Heilbronn, Großes Haus le bourgeois gentilhomme - Gastspiel des Théâtre tour de force in franz. Sprache Der reiche, aber einfältige Kaufmann Jourdain möchte gar zu gern zum Adel gehören. Um dies zu erreichen, nimmt er Unterricht in Musik, Tanzen, Rechten und Philosophie. Und er umwirbt eine verarmte Marquise mit teuren Geschenken. Sogar seine Tochter soll sich seinen Vorstellungen beugen und an Stelle ihres Geliebten einen unbekannten Edelmann heiraten. Mehr und mehr verstrickt sich Jourdain in seinem selbstgesponnenen Netz aus Lügen und Intrigen ... Molière verteilte heftige Seitenhiebe auf die Scheinheiligkeit des Bürgertum und die Dekadenz des Adels. Die American Drama Group spielt diese Komödie im Französischen Original. 28. November Johann Enderles Blicke auf den heimischen Speiszettel und in schwäbische Kochtöpfe. Eine durchaus maßgebliche Komponente bei der Bestimmung einer Leitkultur, so sagen die Gelehrten, sei auch die regionale Küche. In diesem Sinn wendet sich das Programm eingehend der schwäbisch-regionalen kulinarischen Welt und dem heimischen Köchel-Verzeichnis zu. Beispielsweise kommen die Prunkstücke auf dem schwäbischen Speisezettel, das besondere Verhältnis des Schwaben zur »Gaumenlust« und speziell zu seinen Leibspeisen, ebenso zur Sprache wie neuere Trends in der gastronomischen Szene, oder die Einübung eines unbedarften Viertelesschlotzers in gehobene, zeitgemäße Wein-Rhetorik. 28. November Mobilat »radio nightflight« Barabend mit entspannter Hintergrundmusik,, reduzierter Beleuchtung und bequemen Sitzmöglichkeiten 29. November Mobilat God Save The Queen & Bergfilm Live After-Work-Tanzparty Schell Neckarsulm Endlich mal eine Alternative für unter der Woche! Statt Kino, Glotze und Couch ab jetzt jeden Donnerstag zur After Work Tanzparty im Schell Neckarsulm. Von 20 bis 24 Uhr kann man Rumba, Samba, Salsa, Jive, Disco-Fox, Foxtrott, Wiener und Langsamer Walzer, ChaChaCha und vieles mehr tanzen. Eine solche Party hat es in der Region Bergfilm entstauben ein fast vergessenes Genre, um aus alpenglühender Filmdramatik und coolen Indie-Elektrogrooves fesselnde Vignetten zu basteln. Mit großen Gesten – und mindestens ebenso großer Stimme – präsentiert das Kölner Quartett kaum ein Jahr nach seiner Gründung extrem souveräne, progressive und hüftschwingende Indietronic-Perlen. Dabei erzeugen sie – ähnlich wie James Blake,

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VER ANSTALTUNGEN: NoVEmbER Metronomy oder The Whitest Boy Alive – immer wieder berückende Momente. Und laden Fans dazu ein, ihrer markanten Genre-Neudefinition per interaktiver Web-App eine eigene Handschrift zu verleihen. 29. November Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein Adventsausstellung des Bretzfelder Kunstvereins Zur Vernissage am Freitag, dem 29 November um 19:00 Uhr lädt der Bretzfelder Kunstverein. Zur Ausstellungseröffnung werden, wie in jedem Jahr, anpsrechend verpackte Präsente zugunsten eines gemeinnützigen Zwecks verkauft. 30. November Kulturkeller Kabbaratz (Evelyn Wendler & Peter Hoffmann) »Mach’s gut Alter! – denn die Anderen werden immer jünger« Vater die Familie verlassen hat. DCVDNS ist ein großer Fan von Günther Jauch und er zeigt es zwar selten, aber er hat ziemlich viel Grips. Er verkörpert den klassischen Ghetto-Jungen, der das Leben locker angeht und sich nicht allzu viele Gedanken um sein Leben macht. Er spielt gerne um Geld, geht mit schönen Mädchen aus oder macht Witze über seinen Onkel. In seinem ersten Album »Brille« und den dazugehörigen Interviews stellte er sich selbstironisch und weich dar. Doch dies sollte nur Teil seines Planes sein. Es war eine Methode sich unauffällig und leise in die Rapszene zu schleichen. Mit nettem Erscheinungsbild und versteckter AK47 hinterm Rücken war dieser Weg schon fast zu einfach für ihn. Niemand ahnte von seinen bösen Absichten. Nun ist er mitten im Game angekommen und hat das Großkaliber schussbereit. Der Wolf im Schafspelz. Im Mobilat zu Gast im Rahmen seiner Tourban aus Schaf Tour. 1. Unsere Gesellschaft ist jugendfeindlich. 2. Unsere Gesellschaft ist altenfeindlich. 3. Beides ist zutreffend. Wendler und Hoffmann sind beide in den besten Jahren. Das heißt, die guten liegen hinter ihnen. Sie hat ein Herz für die Jugend, er ein Gedächtnis wie ein Elefant. Sie fühlt sich jünger, er sieht das nicht ein und auch nicht so aus. Im Programm geht es um jung und alt, also zwei vollkommen unterschiedliche Ansichten der Gegenwart. Die einen haben keine Zeit, jung zu bleiben, die anderen keine Zeit, alt zu werden. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit werden Menschen präsentiert, die eine Menge erfahren, aber keine Erfahrungen gemacht haben und eine ewig junge Gesellschaft, der die Phantasie für die Zukunft fehlt. 30. November Ebene 3 im Kulturforum K3 In Joy Die neue Band stellt sich mit Coversongs von »Earth Wind & Fire«, »Paul Carrack«, »George Benson« und »Chicago« vor. Im Anschluss findet eine Party mit DJ's statt. 30. November Mobilat 11-Jahre-Wortsport Lounge DCVDNS (einfach nur auf die Tastatur gehauen), * 20. Februar 1988, ist ein deutscher MC. Er wurde von seiner Mutter in St. Ingbert alleine aufgezogen, nachdem sein

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D i e nä c h st e Au sgA b e h A n ix er sc h e i n t A m 29. nOV e m b e r 2 0 1 3