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Content:
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20 11 Sporttasche Kunstregion Titelthema Spiegelreflex Brief an die Heimat Historischer Schuss Ausgabe 1-25 www.hanix-magazin.de Ausgabe 1-25 Interview des Monats Heimatliebe Meine Plattenkiste Filme Musikkoffer Kulturbeutel Wir bewegen uns zwischen Energie und Tieren 20 14

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Krämermarkt Talmarkt Bad Wimpfen PROMOTION Wo man sich früher mit Begehrlichkeiten eindeckte, die es nicht beim regionalen stationären Handel zu kaufen gab, laden heute über 100 Beschicker ein zum Flanieren, Einkaufen und Handeln. Denn genauso Tradition auf dem Talmarkt in Bad Wimpfen wie Autoscooter, Festzelt und das Riesenrad ist der Krämermarkt. Das Angebot erstreckt sich von Tee, Gewürzen, Keramik, Glaskunst, Körperpflegemitteln, Schmuck und Lederwaren über Putzmittel, Pfannen und eine große Auswahl an Bekleidung. So werden neben neuzeitlichen Produkten wie Küchenutensilien aus Silikon und CDs auch immer noch altbewährte Dinge wie Wurzelbürsten, Besen und Kurzwaren aller Art oder Spitzenschürzen feilgeboten. Nicht zu vergessen sind die lebhaften und zugleich informativ anschaulichen Vorträge der Werbefachverkäufer sowie die historische Messerschleiferei. Der Markthandel in Bad Wimpfen kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Während früher die Händlerfamilien mit Leiterwagen, Ochsen- und Pferdegespanne anreisten, findet man heute nur noch mobile Fachgeschäfte, die mit ihren jeweiligen Sortimenten keinen noch so ausgefallenen Wunsch offen lassen. Zudem herrscht auf dem Krämermarkt eine ganz besondere Atmosphäre. Denn wer an einen Stand oder Verkaufswagen herantritt, muss keine Schwelle passieren, er steht quasi direkt im Geschäft und kann die Waren in vielen Fällen auch gleich mal ausprobieren und anfassen. Wohl auch darum gibt es heute noch viele Stammkunden, die jedes Jahr ausschließlich wegen des Krämermarktes auf den Talmarkt kommen - meist schon vormittags, wenn es auf dem Festplatz noch ruhig zugeht. Nach dem Einkauf essen sie vielleicht noch ein Eis und dann geht es wieder nach Hause - auch das ist Tradition auf dem ältesten und größten Volksfest im Unterland.

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Unser Magazin lässt sich nur mit der jeweils aktuellsten Version des Flash-Players genießen. Über die kostenlose »keosk«-App ist HANIX auch für alle iOS- & Android-Geräte (Smartphones & Tablets) abrufbar. In der »keosk«-App findet ihr uns hier: MAGAZINE LIFESTYLE ALTERNATIV www.hanix-magazin.de

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Editorial Liebe Leserinnen und Leser! Unser HANIX-Magazin wurde Anfang des Jahres 25 Ausgaben alt. Grund genug für eine ausgedehnte Jubelstrecke, die unser kleines Silberjubiläum und die Magazingeschichte Revue passieren lässt. Dabei war es nicht einfach aus den 3980 Seiten der ersten 25 Ausgaben herauszufiltern und auf 76 Seiten herunterzustampfen. Im August 2011 schrieben wir optimistisch im Editorial der ersten Ausgabe: »Vor einem Jahr entstand in der Heilbronner Salzstraße die Idee, ein Gesellschaftsmagazin für die Region Heilbronn zu entwickeln. Es sollte unterhalten, informieren, über erstaunliche Facetten und Menschen unserer Heimatregion berichten – und bei alledem gut aussehen und multimedial sein.« Damals war es alles andere als selbstverständlich, dass wir unser erstes Jahr überstehen würden. Nun werden wir bald drei Jahre alt und müssen bei unserem Software-Dienstleister keine Stundungen der fälligen Rechnungen mehr aushandeln. In der Zeit seit August 2011 ist viel passiert, wovon es hier einen kleinen aber feinen Abriss zu sehen gibt. Vor allem ist diese Best-of-Ausgabe aber ein großes Dankeschön an all die Leser und Mitarbeiter, die das Projekt HANIX mit Leben erfüllt haben. Sei es mit Briefen an die Heimat aus Südafrika oder Island, mit Hunderten Fotos für unsere Rubrik »Heimatliebe«, poetischen Diskussionen auf unseren HANIX-Releasefeiern oder Leserbriefen, die uns mit harschen Worten (»Ihr seid gar nicht mal so scheiße!«) lobten. Wir hoffen, ihr bleibt uns gewogen und begleitet uns auch die nächsten 25 Ausgaben. Wir versuchen auch weiterhin »gar nicht mal so scheiße« zu sein. Robert Mucha & Marcel Kantimm

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Index Editorial 08 – 12 Heimatliebe 26 – 30 Musikkoffer 32 – 36 Kulturbeutel 14 – 16 Hanixtory »Wer wir sind – was wir machen« 38 – 40 Sporttasche 18 – 21 42 – 46 Kunstregion Meine Plattenkiste 22 – 25 Filme

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48 – 54 Interview des Monats 68 – 70 Brief an die Heimat 72 – 73 56 – 59 Titelthema Historischer Schuss Danksagung Impressum

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08 — 12 Heimatliebe Fotografische Liebesgrüße an unsere Region HANIX#14 Brutalismus an der Allee 40: Das Shoppinghaus an der Allee Nr. 40 in Heilbronn ist ein nach Plänen von Vater Ernst Schaal und Sohn Helmut im Stil des Brutalismus im Jahre 1971 vollendeter Gebäudekomplex, der das Bild der nördlichen Allee prägt. Foto: Meli Dikta offf Best

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So nennen wir unsere Fotorubrik zum Einstieg ins Magazin. Hierbei versuchen unsere Fotografen und Fotografinnen Heilbronn und die Region mit einem besonderen, liebevollen Blick festzuhalten. Ob es sich dabei um urbane Motive, skurrile Schnappschüsse oder ländlich-provinzielle Blickfänge handelt, ist dabei nicht entscheidend. Wichtig ist uns in der »Heimatliebe« mit überraschenden und so noch nicht gesehenen Blickwinkeln aufzuwarten. Die »Heimatliebe« soll unseren Lesern zeigen, dass wir in einer lebens- und liebenswerten Region und Stadt leben, die alles zu bieten hat, was man zum Wohlfühlen braucht. Sei es morbides Großstadtflair, wilde Partynächte abseits von langen Livenächten in Autohäusern oder eine landschaftliche Naherholungsoase mit unverbautem Weitblick in Aussichtslage. Die Perspektiven unserer Fotografen zeigen, dass sich zweite, vielleicht sogar dritte, Blicke auf die Stadt und ihre versteckten Ecken lohnen, da der erste Eindruck von Heilbronn oft täuscht, ja gar enttäuschen kann. Allerdings zu Unrecht, wie wir finden. Und dass das Heilbronner Umland nicht nur eine Wohltat für Leib und Seele, sondern auch für das Auge des Betrachters ist, ist kein Geheimnis. Ob in den Löwensteiner Bergen oder im Zabergäu, ob im Stadtwald oder auf einem der vielen Weinberge: Das Heilbronner Land lädt zu langen Spaziergängen ein, zum Picknicken in abgelegener Natur oder zu Entdeckungstouren durch die vielen Hinterhöfe oder Industriegebiete Heilbronns. »Das lebendige Leben muss etwas unglaublich Einfaches sein. Und deshalb gehen wir an ihm vorüber, ohne es zu erkennen.« (Fjodor M. Dostojewski) Wir leben gerne hier. Das dokumentieren wir durch unsere »Heimatliebe«.

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the Best Heimatliebe offf 1 HANIX #1 Märchenesel: Wie das letzte Einhorn aus einem Märchenwald mutet dieser Unterländer Esel an. Kurz vor Billensbach im Naturpark Schwäbisch- Fränkischer Wald hat er zusammen mit einem Artgenossen seine Heimat gefunden. Foto: Robert Mucha 2 HANIX #2 Sheeps Paradise: Dieser Unterländer hält auf seinem Gartenstück in Sülzbach zwei Schafe als Haustiere. Schlachten, wie eigentlich angedacht, mag er sie nicht mehr. Lea und Anton sind ihm einfach zu sehr ans Herz gewachsen. Foto: Mehmet Filiz 3 HANIX #17 Heimatloser Liebes-Teddy: Seit Monaten liegt dieser weggeworfene Plüschteddy mit dem »I love you«-Herz in den Pfoten am Ende der Schillerstraße hinter einem Zaun und wartet auf Verwesung. Oder einen Plüschtierliebhaber, der dem rosanen Meister Petz ein neues Zuhause gibt. Foto: Robert Mucha

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the Best Heimatliebe offf 1 HANIX #18 Ein riesen Teddy zum Antrag: Um seiner Frage Nachdruck zu verleihen, hat sich ein junger Mann zum Heiratsantrag auf dem Galgenberg plüschige Unterstützung mitgebracht. Wer kann da schon »Nein« sagen? Foto: Meli Dikta 2 HANIX #1 Feierabendbier: Die Stadt hat auf dem Kiliansplatz Stühle installiert, die gerne genutzt werden. Hier kann man das Treiben in der Innenstadt verfolgen und dabei auf das Wahrzeichen der Stadt blicken. Bei gutem Wetter macht das Ganze mit einem Feierabendbier noch mehr Spaß. Foto: Ulla Kühnle 3 HANIX #18 Y.E.A.H.!: Über was jubelt dieser Mann, fragt man sich? Über nichts lautet die schlichte Antwort. Früh am Morgen musste sich der Herr noch strecken und die Müdigkeit aus den Knochen bekommen. Foto: Meli Dikta

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the Best Heimatliebe offf 1 HANIX #5 Brücke der Herzen: Am 23. Dezember 2011 gegen 21 Uhr machte sich ein sehr herzlicher Mensch daran, die Unterführung der Rosenbergbrücke in der Badstraße mit zig roten Herzen zu verzieren. »Love & Peace« hat er noch dazu geschrieben und fertig war sein Werk. Herzergreifend! Foto: Robert Mucha 2 HANIX #23 Heilbronn ist Gott: Auf diesem Parkscheinautomaten verewigte ein Liebhaber seiner Heimatstadt zwar nicht in Schönschrift aber mit großen Worten, was er von Heilbronn hält. Nämlich alles und noch viel mehr. Heilbronn ist der Allmächtige höchstpersönlich. Wäre das nun auch geklärt. Foto: Meli Dikta 3 HANIX #16 Wolkenfabrik: Wer sich Heilbronn über die Autobahn nähert, erspäht das Kohlekraftwerk schon aus zig Kilometer Entfernung. Die Türme ragen weit in den Himmel und, so sagen zumindest Kinder, produzieren die Wolken der Stadt. Auch von den städtischen Weinbergen aus ist die »Wolkenfabrik« nicht zu übersehen. Foto: Meli Dikta 4 HANIX #1 Herz hängt Kopf über: In der Gerberstraße in der Heilbronner Innenstadt verfing sich dieses Ballonherz im kargen Geäst eines Baumes und setzte so einen liebevollen Farbfleck in der ansonsten tristen Umgebung und zauberte so ein Lächeln in die Gesichter der Passanten. Foto: Ulla Kühnle

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14 — 16 »Wer wir sind – was wir machen« H a n i x t o r y Cover-Motiv Ausgabe 1 September 2011 Am 26. August 2011 um 23:56 Uhr ging die erste Ausgabe des HANIX-Magazins online. Nur fünf Minuten später und wir hätten das Erscheindatum der Erstausgabe nicht einhalten können. Aber es ist uns – zugegeben auf Kante genäht – geglückt. An jenem Freitag und noch weit in die ersten Morgenstunden des folgenden Samstages feierten wir im Heilbronner Hartman‘s stolz wie Bolle das Erreichte. 125 Seiten umfasste die erste Ausgabe mit dem Themenschwer- punkt »Energie«. In der Zwischenzeit, 25 Ausgaben weiter, kamen 4 009 Seiten HANIX dazu und ein Ende ist nicht abzusehen. Judith Holofernes von »Wir sind Helden« sang bereits 2005 unser Motto: »Gekommen um zu bleiben.« Wie ein perfekter Fleck. Dieser perfekte, dauerhafte Fleck wollten wir in der regionalen Medienlandschaft werden. Und bis zum heutigen Tage gab es kein noch so aggressives Fleckenmittel, das uns wegbekommen hat. Dass es das HANIX-Magazin immer noch gibt, liegt vor allem an den vielen leidenschaftlichen Mitarbeitern, die immer an die HANIX-Idee geglaubt haben und es immer noch tun. So sind an jeder Ausgabe 20 bis 30 Menschen beteiligt. Die meisten hier in und aus der Region, aber auch im Rest der Welt haben wir Mitstreiter gefunden. Da ist Mavinga aus New York, die uns mit ihrem Filmteam immer wieder mit videografischen Grüßen und interessanten Geschichten vom Big Apple versorgt. »From New York to Heilbronx« heißt die entsprechende Rubrik. Oder auch Patrick Ortwein, der Ende 2011 in Heilbronn aufbrach, um ohne Flugzeug um die Welt zu reisen. Inzwischen ist er, ohne dabei einen Flieger bestiegen zu haben, in Caracas/Venezuela. Dort hat er einen Job, eine Freundin und er ist immer noch ein begeisterter Kletterer. Und wann immer es seine Zeit zulässt, versorgt er uns mit Geschichten aus der Ferne. Patrick berichtete uns von Shamanenritualen, zauberhaften und brenzligen Situationen auf seiner Reise. Demnächst gibt es mit Sicherheit wieder etwas vom kletternden Globetrotter zu lesen. Nicht zu vergessen auch die vielen Briefeschreiber für unsere Rubrik »Brief an die Heimat«. Aus der ganzen Welt haben uns Briefe von Unterländern erreicht, die

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Robert Mucha und Marcel Kantimm, die beiden Herausgeber. Foto: Meli Dikta ihrer Heimat berichten, wie es auf Hawaii, in Kanada, Mexiko, Island, Südafrika, Dänemark und vielen weiteren Ländern so ist als Unterländer. Im Magazin werden die Briefe vorgelesen. Es sind also Hörbriefe. Schließlich ist das HANIX-Magazin ein multimediales Medium. Deshalb gehören auch selbst produzierte Filme zu unserem Repertoire. Zum Beispiel die Formatfilme von Philipp Kionka und seiner Crew (Danke Sarah, Kris, Philipp und wie ihr alle heißt) aus freischaffenden Cuttern, Kameramännern und -frauen oder Toningenieuren. Nicht ganz eigennützig haben wir unter anderem die Rubrik »Der Kühlschrank von ...« erfunden, denn angenehmer Effekt ist, dass die komplette Filmcrew von Heilbronner Persönlichkeiten bekocht wird und satt nach Hause kommt. Charmant sind auch Metins und Stevens Straßenumfragen in Heilbronn. Schaut doch mal auf unseren Youtube-Kanal (www.youtube.com/ user/hanixmagazin). Selbstredend sind auch viele Fotografen für das HANIX-Magazin unterwegs. Und wir behaupten, dass ihre Bilder eine in der Region ganz eigene, besondere Sprache sprechen. Die Bilder von Ulla, Memo, Patrick, Meli und vielen anderen zeigen Heilbronn, das Umland und viele viele Gesprächspartner so, wie man es in noch keinem regionalen Medium sehen konnte. Die Bildsprache im HANIX-Magazin ist eine Wohltat für das Auge des Betrachters. Selbst wenn wir auch immer wieder nicht so hübsche, durchaus auch aufrüttelnde oder schmutzige Motive zeigen. Dass das HANIX-Magazin so positiv wahrgenommen wird (jedenfalls wird uns das immer wieder von verschiedensten Seiten bestätigt) liegt auch am klaren und, wie wir finden, sehr schönen Layout von Raimar Schurmann. So ein Magazin-Layout hat sich in der Region bis dato noch niemand getraut. Mut wird oft belohnt. In diesem Fall ganz eindeutig. Auch die Texte im HANIX-Magazin sprechen für sich. Wer sich mit dem HA- NIX-Magazin auseinandersetzt, muss viel lesen. Und das ist durchaus beabsichtigt. Wir wollten unseren Lesern keine kleinen, unspannenden Texthäppchen vorwerfen, sondern opulente Interviews, spannende Portraits und Reportagen, humorvolle

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Hanixtory Cover-Motive der Ausgaben 7 und 14 Glossen und zum Nachdenken anregende Kommentare anbieten. Zig Autoren haben Tausende von Seiten gefüllt, um die HANIX-Leser zu informieren, zu unterhalten und zu bilden. Sei es eine Geschichte über den NSU-Prozess und die Ungereimtheiten rund um den Heilbronner Polizistenmord oder Ken Jebsens Kommentare zu diversen politischen Situationen auf der Welt, die so in keinem regionalen Medium – aber auch in nur sehr wenigen nationalen Gazetten – zu lesen sind. Nicolai Köppel erfreut uns mit seinen Kurzgeschichten und Vaterkolumnen, Maria Sanders schreibt wunderbare Portraits und Reportagen und der zehnjährige Joshi kolumniert zu jedem Themenschwerpunkt und zeigt uns die Sicht eines klugen Kindes auf diverse Themen. Und zu guter Letzt ist das HANIX- Magazin auch ein Hörmagazin. Die Briefe an die Heimat wurden schon erwähnt, Ken Jebsens Kommentare gibt es auch vorgelesen. Und jedes Cover hat seinen ganz eigenen, in der Stadt komponierten Sound. Chapeau, Philipp Seitz! Dank ihm hört sich das HANIX-Magazin verdammt gut an. Kurzum, das HANIX-Magazin ist ein ausgesprochen regionales Medium mit globaler Vernetzung. Total modern (digital!) aber dabei auch etwas altbacken (Flash!). Die unzähligen Macher des HANIX sind wahnsinnig heimatverbunden. Aber sie haben auch den Rest der Welt gesehen und sich dort inspirieren lassen. Das merkt man dem Magazin an. Es schaut über den Tellerrand, ohne den Teller selbst zu verschmähen. Es kennt sich bestens aus in Heilbronn und drum herum. Aber es kennt sich eben auch ganz gut an anderen Orten aus, die Heilbronn vielleicht noch etwas voraus sind. Aber Heilbronn und seine Region haben Potenzial, es ist hier wunderschön und es gibt hier unglaublich viele interessante, kreative, produktive und liebenswerte Menschen und Geschichten. Genau deshalb tut das HANIX-Magazin als mediale Alternative dieser Stadt und der Region gut. Davon sind wir felsenfest überzeugt. Der Trend bei Lebensmitteln geht schon seit einiger Zeit hin zu regionalen Zutaten und Produkten, durchaus gemixt mit überregionalen, globalen Einflüssen. Wieso nicht auch im Medienbereich? Ja wieso eigentlich nicht? Denn wenn die »Köche« aus der Ecke kommen, über die sie berichten, die sie fotografieren, die sie filmen und in der sie Musik machen, kann nur Gutes dabei herauskommen. Wenn die »Köche« aber auch noch fremde Geschmäcker und Zubereitungsarten kennengelernt haben und sie mit regionaler Küche kombinieren, entsteht ein ganz neues, leckeres Geschmackserlebnis. Dann entsteht HANIX! In diesem Fall verderben also viele Köche nicht den Brei, sondern sie verfeinern und erweitern ihn zu einem schmackhaften medialen Gesamterlebnis. In diesem Sinne wünschen alle HANIX-Mitwirkenden allen Lesern guten Appetit! Bleibt dem HANIX auch die nächsten 25 Ausgaben gewogen. Durchschnittlich über 8 000 Leser in den letzten zwölf Monaten mit stetig steigender Anzahl können sich nicht irren. Über Weiterempfehlungen freuen sich wie Bolle: die HANIXE!

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29.07. – 16.08.2015 Genossenschaftskellerei Heilbronn Gartenwirtschaft 19:30 · Filmbeginn 21:45 www.open-air-kino-heilbronn.de

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18 — 21 Meine Plattenkiste Ob jung oder alt, männlich oder weiblich, reich oder arm – Musik spielt für fast jeden Menschen eine wichtige Rolle. Sei es zum Abschalten und Entspannen, oder um sich inspirieren zu lassen. Oder um schlicht und einfach die Sau beim Feiern rauszulassen und um in Erinnerungen zu schwelgen. In unserer Rubrik »Meine Plattenkiste« treffen wir Persönlichkeiten aus der Region, um einen Blick in deren Plattenkiste zu werfen und über Lieblingsalben zu sprechen. Dabei zeigt sich, dass der Musikgeschmack der Menschen aus der Region so vielfältig ist, wie deren Tätigkeitsfelder. Von Punkrock bis Klassik ist jedes Genre vertreten. Und was wir ebenfalls feststellen durften: Jeder spricht gerne über Musik und bekommt dabei leuchtende Augen, wenn plötzlich die Erinnerungen zu bestimmten Erlebnissen hochkommen, die den persönlichen Soundtrack des Lebens prägten. offf Best

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5 HANIX #11 Paolo Gambino, Gastronom & Inhaber des Eckstein Paolo Gambino liebt Jazz Eines seiner Lieblingsalben: »Kind of Blue« von Miles Davis Foto: Mehmet Filiz 6 HANIX #12 Yvonne Reiner, Grafikdesignerin Yvonne Reiner hat einen breit gefächerten Musikgeschmack und Cäthe für sich entdeckt Eines ihrer Lieblingsalben: »xx« von The XX Foto: Ulla Kühnle 1 HANIX #23 Emrah de Lausbub, Tätowierer & Inhaber von Lausbub Tattoos Emrah hört Heavy-Metal, türkischen Ska und britisches Songwriting Eines seiner Lieblingsalben: »Halcyon« von Ellie Goulding Foto: Lisa Bürg 2 HANIX #24 Sarah Baudenbacher, Mediaberaterin & Bloggerin Sarah Baudenbacher hört Zigeunermystik, Blues & Led Zeppelin Eines ihrer Lieblingsalben: »The Doors« von The Doors Foto: Ulla Kühnle 3 HANIX #16 Philipp Seitz, Toningenieur & Mitbegründer der ANT Studios Philipp Seitz hört elektronische Sounds von Massive Attack bis Kruder & Dorfmeister Eines seiner Lieblingsalben: »No Protection« von Massive Attack und Mad Professor Foto: Ulla Kühnle 4 HANIX #5 Marcus Carle, Gastronom & ehemaliger Inhaber des Data 77112 Marcus Carle hört Hip-Hop, Folk- Rock & The Cure Eines seiner Lieblingsalben: »Killa Beez« vom Wu-Tang-Clan Foto: Ulla Kühnle

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the Best Meine Plattenkiste offf 1 HANIX #6 Jens Lange, Fahrradbauer & Macher von Subtil Bikes Jens Lange hört Country, Punkrock, Metal & Bob Dylan Eines seiner Lieblingsalben: »Iron Fist« von Motörhead Foto: Ulla Kühnle 2 HANIX #1 Thomas Aurich, Gastronom & unter anderem Macher des Food Court Thomas Aurich hört Softie-Musik Eines seiner Lieblingsalben: »Ganz in Weiß« von Roy Black Foto: Wolfgang Fischer 3 HANIX #22 Maria Sanders, Journalistin, Moderatorin & Sängerin Maria Sanders bekommt von Soulmusik nie genug Eines ihrer Lieblingsalben: »Introducing Joss Stone« von Joss Stone Foto: Ulla Kühnle 4 HANIX #14 Monika Hinderer, Köchin & Inhaberin des Esszimmer Monika Hinderer hört Jazz, Acid House & klassische Kompositionen Eines ihrer Lieblingsstücke: »My Man« von Billy Holiday Foto: Mehmet Filiz

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the Best Meine Plattenkiste offf 1 HANIX #25 Andreas Preidl, aktuell Gastronom & Inhaber des Flavour Andreas Preidl hört Funk, Soul, Rockabilly und Motown Eines seiner Lieblingsalben: »The Very Best Of Chic« von Chic Foto: Patrick Labitzke 2 HANIX #10 Yves Alexander, SEO-Spezialist & Musiker Yves Alexander hört von Klassik bis hin zu elektronischen Sounds alles Eines seiner Lieblingsalben: »Good Bad Not Evil« von den Black Lips Foto: Ulla Kühnle

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22 — 25 Filme Ein multimediales Magazin wie das HANIX braucht selbstverständlich auch Filme. Deshalb haben wir uns interessante und lustige Formate ausgedacht, die regelmäßig im Magazin erscheinen. Mit unseren Filmteams haben wir verschiedene Ausbildungsbetriebe im Unterland besucht, sind bei Machern aus der Region einmarschiert und wir haben in Kühlschränke von regionalen Persönlichkeiten geschaut und uns bekochen lassen. Für die Umsetzung der Filmbeiträge zeichnete sich die Heilbronner Firma »Formatfilm« von Philipp Kionka verantwortlich. Kühlschrank 24 – 25 Macher im Unterland Ausbildung im Unterland offf Best

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1 HANIX #1 Luigi & Tanja Calce, ehemaliger Kapitän der Heilbronner Falken & Inhaberin des vegetarischen Restaurants »Velo« Im Hause des ehemaligen Kapitäns der Heilbronner Falken, Luigi Calce, befindet man sich in einer fleischfreien Zone. Ehefrau Tanja Calce ist nämlich praktizierende Veganerin und eröffnete 2012 ein vegetarisches Restaurant in Heilbronn. Foto: Mehmet Filiz 2 HANIX #2 Alexandra & Ralph Munz, Betreiber des Hip Island Zuhause bei Munz´ gibt es kein Fleisch. Nur für die Katze wird eine Ausnahme gemacht. Beim Streit um die letzten Tofuwürstchen hat Alexandra Munz meist das letzte Wort. Foto: Mehmet Filiz 3 HANIX #6 Tanja Keitel, Medientrainerin & Moderatorin Tanja Keitel arbeitet als Medientrainerin, Moderatorin und Filmemacherin in ganz Deutschland. Für uns hat die Medienfrau lecker gekocht und viel zu viel Wein aufgetischt. Foto: Mehmet Filiz 4 HANIX #4 Patricia Mayer, Inhaberin des Insel Hotels Das Insel Hotel ist das erste Hotel am Platz. Wir trafen Hausherrin Patricia Mayer auf einen Blick ins hoteleigene Kühlaggregat und ließen uns von ihrem Küchenteam kulinarisch verwöhnen. Foto: Mehmet Filiz

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Best Filme offf the Best Filme offf 1 HANIX #5 Kaffeehaus Hagen Wenn es in Heilbronn um guten Kaffee geht, kommt man am Kaffeehaus Hagen einfach nicht vorbei. Dank eigener Rösterei und jahrelanger Erfahrung rund um die Kaffeebohne wird Gästen hier bester Kaffeegenuss geboten. In den hausinternen Barista-Seminaren kann man seine Fähigkeiten an der Kaffeemaschine ausbauen. Foto: Mehmet Filiz 2 HANIX #7 GETRAG Getriebe- und Zahnradfabrik GETRAG ist der Systemlieferant und Integrationspartner für Getriebe- und Antriebsstrangsysteme. Mit einem Volumen von jährlich mehr als 2,6 Millionen Getrieben und 740000 Achsgetrieben ist GETRAG der größte unabhängige Getriebehersteller weltweit. Wir haben uns nach Ausbildungsmöglichkeiten beim Global Player umgesehen. Foto: Mehmet Filiz

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the Best Filme offf 1 HANIX #15 Heiko Kreiter, Inhaber & Gründer von Diginights Heiko Kreiter hat mit Diginights mehr als ein Eventportal geschaffen. Diginights ist inzwischen Full-Service-Agentur für Clubs und Veranstalter und auf einem guten Weg, weit über Heilbronns Grenzen hinaus bekannt zu werden. Wir waren mit unserem Kamerateam bei Diginights vor Ort und haben hinter die Kulissen geschaut. Foto: Mehmet Filiz 2 HANIX #7 Romina Consagra & Raimar Schurmann, Inhaberin der chouchou Boutique & Macher von RSD Romina Consagra hat 2011 die charmante Boutique chouchou eröffnet. Die Räumlichkeiten teilt sie sich mit ihrem Freund Raimar Schurmann, welcher im hinteren Bereich ein Grafikbüro führt – weshalb sich chouchou als Teil eines »Mini-Concept- Store« versteht. Neben Schmuck und selbstgemachten Accessoires findet man in dem kleinen Ladengeschäft an der Oberen Neckarstraße angesagte Modelabels u.a. aus Frankreich, Dänemark und Australien. Raimar Schurmann ist unter anderem Art-Direktor des HANIX-Magazins und auch für das CI von chouchou verantwortlich. Foto: Mehmet Filiz

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26 — 30 Musikkoffer Musiktechnisch können Heilbronn und sein Umland weit mehr als nur zig Coverbands und Großraumdiskotheken hervorbringen. Das beweisen unsere Gesprächspartner in der Rubrik »Musikkoffer« ein ums andere Mal. Zahlreiche Talente aus der Region stecken all ihr Herzblut in ihre Musik. Dazu gibt es viele Veranstalter und Clubbetreiber, denen Qualität und Anspruch wichtiger sind als ein paar Hundert Euro mehr in der Abendkasse. Durch die Interviews im HANIX »Musikkoffer« erhält man einen intimen Einblick ins musikalische Herz unserer Region. offf HANIX #15 Ashley Aames, DJ & Veranstalter von »Riders on the Storm« »Heilbronn braucht keine Headliner« Angefangen hat Ashley Aames als House-DJ. Inzwischen kann er damit nicht mehr viel anfangen. Seit 2008 legt der Heilbronner Drum & Bass auf und hat bei seiner Veranstaltungsreihe »Riders on the Storm« eine treue Fangemeinde am Start, die ausgelassen trinkt und feiert. Foto: Lisa Bürg Best

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2 HANIX #1 Liquid Kitty, Rock’n’Roll-Band »Wir machen Musik, die uns ermöglicht live Vollgas zu geben« Liquid Kitty formierte sich 2007 in Heilbronn und macht seitdem »irgendetwas in Richtung Rock’n’Roll«. Das erste Konzert spielten sie gemeinsam 2008 in Tübingen auf der Sommerinsel, einem Open-Air-Festival. 2010 haben sie ihre erste Platte »The Sweetest Pet In The World« selbstständig auf Vinyl veröffentlicht. Wir haben den vier Jungs einige Fragen gestellt, die uns brennend interessierten. Foto: Mehmet Filiz 3 HANIX #3 Heiko Schweitzer, DJ & Inhaber eines Vinylshops »Vinyl wird noch Ewigkeiten erhältlich sein« Heiko Schweitzer ist eine Heilbronner Musikinstitution. Ob als menschlicher Musik-Almanach, Plattenladenbesitzer oder DJ Tollschock. Wir trafen ihn in seinem Vinylshop in der Heilbronner Fußgängerzone um über Mucke zu plaudern. Foto: Ulla Kühnle

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the Best Musikkoffer offf 1 HANIX #13 Thilo Wecker, DJ & Geschäftsführer des »Bukowski« »Das Bukowski lässt das Herz der frühen Technoszene beständig weiter schlagen« Mythen und Geschichten begleiten den Ruf dieses Clubs, der zu Heilbronn gehört, wie Sterne zum Himmel. Grund genug, um uns mit Thilo Wecker, DJ der ersten elektronischen Stunden und seines Zeichens Geschäftsführer des Bukowski, zusammenzusetzen und mit ihm über die Geschichte des Clubs, Stuntman- Aktionen der Gäste und auch die ungeliebte GEMA zu sprechen. Foto: Lisa Bürg 2 HANIX #19 Römersee Open Air, Musik-Festival »Zelten frei – Eintritt frei – Gedanken frei« Seit weit über 30 Jahren gelingt es den Veranstaltern des Römersee Open Air- Festivals in Bad Rappenau Jahr für Jahr das Großevent in allen Bereichen zu steigern und dabei dennoch autonom und selbstregulierend zu agieren. Wir trafen die Macher im Complex 23 zum Plausch. Foto: Ulla Kühnle 3 HANIX #18 Kaéla, Rock’n’Roll-Band »Wir mögen die Babyshambles« Nach Erfolgen beim weltweiten Bandcontest Emergenza oder dem »Play Live«- Wettbewerb und Konzerten in Berlin, Köln, Paris und Skandinavien will Kaéla auch Liverpool erobern. Wir trafen die Jungs in der Bar Daneben in der Heilbronner Salzstraße. Ein Gespräch über Sofalinien von Ikea und Pete Doherty. Foto: Mehmet Filiz

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the Best Musikkoffer offf 1 HANIX #8 Sandra Besara, Singer & Songwriterin »Musik ist mein bester Freund« Sandra Besara ist Songwriterin. 2012 hat sie an einem Singer/Songwriter-Slam in Hamburg teilgenommen und das Publikum begeistert. Zusammen mit DJ und Produzent Walter Kaiser arbeitet sie an ihrem ersten Album. Wir sprachen mit der 21-jährigen Armenierin über die therapeutische Wirkung des Schreibens, über die Fallgruben des Musikbusiness und verdutzte Stuttgarter Passanten, deren Geld Sandra nicht wollte. Foto: Ulla Kühnle 2 HANIX #21 Fürschd Renjay, Rapper »Wir feiern schwäbische Kultur und das Engstirnige total ab« Fürschd Renjay und seine Hip-Hop-Combo »Schwobeland« kommen gut an mit ihrem Mundart-Rap. Wir trafen den Neckarsulmer um über den Wahl-Song »Mach dei Kreuzle«, die Anfänge von »Schwobeland« und die unglaubliche Anzahl von über 108 581 Klicks auf Youtube zu plaudern. Foto: Robert Mucha 3 HANIX #25 Harald Riegg, Punkrocker alter Schule und Türsteher im Mobilat »Gespräch mit einem Bouncer« Dieser Türsteher hat anderes zu erzählen, als über seinen täglichen Gang ins Kampfsportstudio, anabole Steroide und tiefergelegte Autos. Wir trafen uns im Bierkrug am Hauptbahnhof mit Harald Riegg, Schriftsteller, Drummer, bekennender Anarchist und Türsteher. Ein Gespräch über die sexuelle Revolution der Frau, Bauschutt auf dem Heilbronner Marktplatz und die innere Revolution des Harald Riegg. Foto: Patrick Labitzke

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the Best Musikkoffer offf 1 HANIX #11 Wunderbare Katze, Artpop Band »Niemand kann uns vorschreiben, wie unsere Musik klingen soll« Der Name ist Zustandsbeschreibung und Weggefährte. Ursprünglich einem Buch aus den 1930ern über Zen entnommen, beschreibt es den Zustand der Absichtslosigkeit, des Geschehenlassens, was im Gründungsmoment sehr treffend erschien und sich auf vielfältige Weise als gutes Motto erwiesen hat. So gilt es für »Wunderbare Katze« also, am Ball zu bleiben, ohne verbissen zu drängen, sein Bestes zu geben und den Möglichkeiten, die sich auftun, Raum zu geben, den Songs Zeit zur Entfaltung, dem Publikum und den Veranstaltern Gelegenheit, selbst die Entdeckung zu machen. Drei Musiker machen Artpop, schreiben eigenwillig-schöne Songs und spielen sie live! Foto: Ulla Kühnle 2 HANIX #22 Christoph Becher, Intendant des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn »Wir wollen etwas produzieren, das besser ist als wir selbst« Im Herbst 2013 führte das Württembergische Kammerorchester in Heilbronn mit »The Bernhard-Suite« ein Cross-over- Projekt von den britischen Komponisten Roger O’Donnell, seines Zeichens Keyboarder der britischen Popband The Cure, und Singer-Songwriter Adam Donen auf. Wir sprachen mit dem WKO-Intendanten über die »Bernhard-Suite«, die Elemente aus Klassik und Minimal beinhaltet. Foto: Fotostudio M42, Katja Zern & Thomas Frank

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Spenden Sie für kranke Kinder in der Region! Familienhilfe zuhause Erfüllung von Träumen Besuchsdienst und Vorlesepaten www.grosse-hilfe.de Patienten- und Familienbegleitung Kunst-, Musik- und Reittherapie Finanzielle Hilfe Verbindung zur Schule Einfühlsame Freude Betreuung von Geschwistern LeuchtturmKinderonkologie Kindgerechte Krebsbehandlung Gestaltung: www.hettenbach.de Spendenkonten: Kreissparkasse Heilbronn IBAN: DE 84 6205 0000 0000 0074 43 BIC: HEISDE66XXX Volksbank Heilbronn IBAN: DE13 6209 0100 0390 3900 03 BIC: GENODES1VHN

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32 — 36 Kulturbeutel Heilbronn ist sicher nicht der Nabel der kulturellen Welt. Aber Heilbronn hat deutlich mehr zu bieten, als viele zu meinen glauben. Ob etablierte Hochkultur, verkörpert durch das Württembergische Kammerorchester, die Kunsthalle Vogelmann, das Heilbronner Theater oder subkulturelle Nischen, die von Kulturarbeitern und Kreativschaffenden gestaltet und besetzt werden, wie das »Complex 23« oder der »Apparat 34«. In Heilbronn und seinem Umland geht kulturell so einiges, auch wenn sicherlich noch weit mehr möglich wäre. In unserer Rubrik »Kulturbeutel« treffen und sprechen wir Menschen, die sich dem kulturellen Leben in unserer Region widmen und uns einen Einblick in ihr Wirken und Tun geben. offf Best

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HANIX #3 Franz Erhard Walther, Künstler & Professor Im April 2011 erhielt Franz Erhard Walther für sein künstlerisches Lebenswerk den »Ernst Franz Vogelmann Preis« für Skulptur. Der vierfache Documenta-Teilnehmer zählt zu den Pionieren der internationalen Nachkriegsmoderne. Sein zwischen 1963 und 1969 realisierter 58-teiliger 1. Werksatz – textile Objekt-Formationen, die den Betrachter erstmals als aktiv Handelnden in den Werkprozess mit einbezogen – gilt als ein Schlüsselwerk der deutschen Konzeptkunst. Wir sprachen mit dem Künstler in der Kunsthalle Vogelmann über Skulpturen, die die Zeit überspringen, Street-Art und wieso er nicht weiß, wie ein Mobiltelefon bedient wird. Foto: Ulla Kühnle »Wenn man als Künstler im MoMA ausstellt, kann das Publikum schlecht sagen, das sei ein Scheiß, der da gezeigt werde«

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the Best Kulturbeutel offf HANIX #21 multimono, Kaufladen »Es entsteht viel über den Dialog mit den Künstlern« Wer sich in Heilbronn zur künstlerisch-kreativen Szene zählt, kommt früher oder später nicht am Kreativzentrum und dem Complex 23 in der Salzstraße vorbei. Genau hier entstand im Sommer 2013 mit dem »multimono« der monatelang geplante Nachfolger des »PlemPlem«-Shops. Wir sprachen mit zwei Betreibern des neuen »Kaufladens«, wie sie ihren Shop auf ihrer eigenen Website liebevoll nennen, über das Konzept, die kreative Szene in Heilbronn und deren Entwicklung. Das gesamte Projekt wird von einem breiten und vielschichtigen künstlerischen Team umspannt, das es zu dem macht, was es ist – eine analoge Form eines sozialen Netzwerks. Foto: Patrick Labitzke

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the Best Kulturbeutel offf 1 HANIX #4 Marc C. Woehr, freischaffender Künstler »Am helllichten Tag wurde in der Theaterunterführung gemalt« Marc C. Woehr hat in den 80er- und 90er-Jahren seine Graffiti an guten Stellen im Unterland, Süddeutschland und der Schweiz angebracht. Heute arbeitet er als freischaffender Künstler. Seine Urban-Art sorgt inzwischen auch auf großen Kunstmessen für Aufsehen. Im März 2014 eröffnete Woehr in Stuttgart die »Urban Art Gallery«. Foto: Mehmet Filiz 2 HANIX #11 Falscher Hase, Kunstfigur »Diejenigen, die beim echten Hasenmahl eingeladen sind, die laden wir hiermit aus« Angelehnt an eine alte Heilbronner Tradition, lud ein einflussloses Stadtmagazin im September 2012 unwichtige Menschen zu einer nichtigen Veranstaltung. Auf der Piazza des Insel-Hotels wurde »Falscher Hase« für die 30 – 50 belanglosesten Menschen der Stadt serviert. Anschließend wurde auf der Halbinsel vor der Galerie Rieker der unbedeutendste Heilbronner des Jahres gekürt. Selbstredend hielt der bedeutungsloseste von allen Heilbronnern auch eine nicht erwähnenswerte Rede. Wer der unerheblichste Bürger der Stadt wurde, was er zu sagen hatte und wie sein Preis aussah, war äußerst geheim. Romanautor Nicolai Köppel sprach mit Meister Lampe über die Veranstaltung. Foto: Meli Dikta

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the Best Kulturbeutel offf 1 HANIX #9 Nicolai Köppel, Filmemacher, Vorleser, Drehbuch- & Romanautor »Nicolai schreibt Geschichten und trägt sie der Klasse unaufgefordert vor« Vom pickeligen Querdenker zum eloquenten Buchautor und Filmemacher. Nicolai Köppel erzählte von seiner aufregendsten Zeit, warum es manchmal gut ist, sich als Loser zu fühlen und worauf er sich in Zukunft am meisten freut. Foto: Maria Sanders 2 HANIX #14 Axel Vornahm, Intendant des Heilbronner Theaters »Wenn man von außen kommt, findet man in Heilbronn nicht unbedingt ›Die Rose von Franken‹ vor« Axel Vornahm bleibt bis 2018 Intendant des Heilbronner Theaters. Seit er das Ruder vor gut fünf Jahren übernahm, ist das Heilbronner Theater eine Erfolgsstory. Wir sprachen mit dem »Therapeuten für dahinsiechende Bühnen« über sein Erfolgsgeheimnis, schimmelnde Theater-Requisite und seine Kommunikationsprobleme mit einem eingeborenen Handwerker. Foto: Mehmet Filiz 3 HANIX #12 Sneaker Freaker, Turnschuhfetischisten »Wir besitzen mehr Schuhe als unsere Frauen« Der einst preiswerte Schuh der Jugendszene hat auch vor den Toren der Fashion-Designer nicht halt gemacht. Wir trafen Sneaker-Geeks aus Heilbronn, um über ihren Fetisch zu plaudern. Foto: Lisa Bürg

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38 — 40 tasche Auf der sportlichen Landkarte fristet die Region meist ein Mauerblümchen-Dasein. In den etablierten Volkssportarten haben Heilbronn längst Dörfer und Kleinstädte abgehängt. Nichtsdestotrotz sind die Menschen in der Region sportbegeistert und -interessiert. Und neben dem etablierten Sport treiben die Unterländer begeistert Randsportarten voran. In der HANIX-Rubrik »Sporttasche« widmen wir uns der Leibesertüchtigung. Ob unterklassiger Volkssport oder Trendsportarten, die kaum einer kennt, ist uns dabei egal. offf Best

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the Best Sporttasche offf 1 HANIX #18 [vorige Seite] Rugby in Neckarsulm »Der Ball ist ein Ei und das Spiel dauert 80 Minuten« Der Ball ist rund. Falsch. Das Spiel dauert 90 Minuten. Wieder falsch. Der gute alte Sepp Herberger lässt sich eben doch nicht universell einsetzen. Im Rugby ticken die Uhren anders. Kürzer. Das Spiel dauert 80 Minuten und ist wie in vielen anderen Ballsportarten in zwei Halbzeiten unterteilt. Die kürzere Spieldauer macht die ganze Angelegenheit jedoch nicht weniger kräfteraubend – im Gegenteil. Wir waren bei den Ruggern in Neckarsulm zu Besuch. Foto: Patrick Labitzke 2 HANIX #10 Häldenrennen – Die deutsche Skateboard-Downhill- Meisterschaft »Das Häldenrennen für Helden« Bei der Veranstaltung handelt es sich um die offizielle Deutsche Downhill-Skateboarding-Meisterschaft 2012. Das öffentliche Jugend- und Erwachsenenevent hat vom 15. Juni bis zum 17. Juni 2012 in Hälden bei Adolzfurt stattgefunden. Insgesamt wurden 70 Fahrer zugelassen. Foto: Patrick Labitzke 3 HANIX #2 Bikepolo – Für Leute die lieber auf dem Drahtesel sitzen, als auf einem Ackergaul »3-2-1-Polo, Bikepolo« Die Bikepolo-Welle hat mittlerweile auch Heilbronn erreicht. Bikepolo kann jeder der ein Fahrrad hat sofort ausprobieren. Immer wieder sonntags trifft sich eine Gruppe von bis zu zwanzig Leuten am Olga-Jugendzentrum in Heilbronn, um der neuen Leidenschaft zu fröhnen. Foto: Mehmet Filiz

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29.07.–16.08.2015 www.open-air-kino-heilbronn.de

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42 — 46 Kunstregion Wir mögen Kunst und haben deshalb eine ganze Rubrik eben dieser gewidmet. »Kunstregion« heißt die schöne und feingeistige Sparte im HANIX-Magazin. Dabei schauen wir in kleine, abseitige Galerien ebenso wie in die renommierten Häuser in den Grenzen des Städtevierecks Heilbronn, Stuttgart, Karlsruhe und Heidelberg/Mannheim. Kunstinteressierte finden im Norden Baden-Württembergs eine Vielzahl spannender, aufrüttelnder oder einfach ästhetisch ansprechender Ausstellungen. Egal ob Fotografie, Skulptur, Malerei oder einer anderen künstlerischen Disziplin. offf Best

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1 HANIX #25 Laurenz Berges, Kunstverein Heilbronn »Laurenz Berges, Am Markt (II), 2008, Fotoarbeit, 62x87cm« Laurenz Berges wurde mit Fotografien bekannt, die er zu Beginn der neunziger Jahre in gerade von der Roten Armee verlassenen Kasernen in Ostdeutschland gemacht hatte. Dokumentarische Fotografie kreuzt sich in seinem Werk mit einem an der Kunst geschulten Blick. Foto: Laurenz Berges 2 HANIX #17 Robert Häusser – Im Auftrag . . . Fotografien aus Handwerk und Industrie, Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim »Eierkontrolle, Robert Häusser, 1963« Eine Auswahl von über 100 Aufnahmen dokumentiert in der Schau Auftragsarbeiten, die Robert Häusser für verschiedene Berufs- und Industriebranchen ausgeführt hat. Robert Häusser gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Hier zu sehen »Eierkontrolle«. Zur Lebensmittelüberwachung gehört auch die Kontrolle von Eiern in Bezug auf Größe, Farbe und Makellosigkeit. Foto: Robert Häusser 3 HANIX #8 Tanz! Heilbronn, Theater Heilbronn »4. Auflage des Festivals Tanz! Heilbronn, 2012« Es ist mittlerweile aus der Vielfalt der Angebote am Theater Heilbronn nicht mehr wegzudenken: Das Festival »Tanz! Heilbronn«, das jedes Jahr im Mai für eine Woche Highlights des internationalen zeitgenössischen Tanzes auf den Bühnen des Stadttheaters präsentiert. Foto: Theater Heilbronn

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the Best Kunstregion offf 1 HANIX #16 Olaf Metzel: Aus der Kurve. Arbeiten von 1988 bis 2013, Kunstverein Heilbronn & Kunsthalle Vogelmann »Balotelli« Olaf Metzel zeigte erstmalig in einer breit gefächerten Auswahl in den sechs großen Sälen des Kunstvereins Heilbronn und der Kunsthalle Vogelmann seine neueste Werkgruppe mit Wandarbeiten, für die er Zeitungsmotive auf große Aluminiumplatten drucken lässt, um diese zu Reliefs zu falten, zu knicken und zusammenzusetzen. Foto: Städtische Museen Heilbronn 2 HANIX #15 Du Zhenjun. Babel World, ZKM | Karlsruhe »Du Zhenjun, Carnivale, C-Print, 2011, 240 x 180cm« Seit Beginn der 1990er-Jahre macht der Künstler Du Zhenjun mit interaktiven Werken auf die individuellen wie gesellschaftlichen Bedingungen der von Turbokapitalismus und Globalisierung geprägten Welt aufmerksam. In der Ausstellung am ZKM | Karlsruhe zeigte er seine aus großformatigen Fotografien zusammengesetzte Werkserie Babel. Foto: Du Zhenjun 3 HANIX #20 Die Shaolin Mönche, Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim »Das Kloster ist berühmt für seine Kung-Fu-Mönche. Sie vollführen atemberaubende Aktionen.« Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim entführten mit der Fotoausstellung »Die Shaolin Mönche« ab Mai 2013 in die faszinierende Welt des legendären Shaolin-Klosters im chinesischen Henan. Foto: Sabine Kress

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the Best Kunstregion offf HANIX #6 Kerstin Schaefer: ArtBasel – hear me right here »Kerstin im Netz« Im März 2012 stellte Künstlerin Kerstin Schaefer in der Heilbronner Zigarre aus. »ArtBasel – hear me right here« ist der Titel der Ausstellung. Zu sehen war ein Mix aus Malerei, Graffiti, Installation und Performance. Foto: K. Merz

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the Best Kunstregion offf 1 HANIX #24 Susa Templin: Real Estate, Zephyr – Raum für Fotografie, Mannheim »Triangle of Need, Fotografie, Handabzug, 80 x 80 cm, 2011« Bis zum 26. Januar 2014 präsentierte das Zephyr Mannheim die Ausstellung »Susa Templin: Real Estate«. Die Schau zeigte umfassend Arbeiten der Preisträgerin des Internationalen WeldeKunstpreises für Fotografie 2013. Mit fotografischen Bildern und collagenartigen Überlagerungen entwirft die gebürtige Hamburgerin imaginäre und reale »Bildgebäude«. Foto: Susa Templin 2 HANIX #4 Mariana Nicole Göllner: Fashion Sketches, HANIX, Heilbronn »Mariana Nicole Göllner, Scan aus Skizzenbuch« Mariana Nicole Göllner studierte in Pforzheim Modedesign. Die junge Heilbronnerin hat für uns ihr Skizzenbuch geöffnet. Illustration: Mariana Nicole Göllner

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MaRtin CReed 27. juni — 20. seP teMBeR 2015 Di–So 11–17 Uhr Do 11–19 Uhr EinE AUSStEllUng DES KUnStvErEinS hEilbronn mit UntErStützUng DEr StäDtiSchEn mUSEEn hEilbronn AllEE 28 74072 hEilbronn kunsthalle vogelMann martin creed, Work no. 2195, 2015

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48 — 55 Interview des Monats Natürlich darf in einem ordentlichen Magazin ein Interview des Monats nicht fehlen. So auch im HANIX-Magazin. Also haben wir versucht Monat für Monat interessante Gesprächspartner aus Kunst & Kultur, Politik, Sport und Wirtschaft zum Reden zu bringen. Egal ob regionale Größe oder nationaler Star: Wir behaupten, es ist uns gelungen. Oliver Maria Schmitt Helmut Himmelsbach Beatsteaks offf 53 – 54 Potpourri Walter Sittler & Gerd Leipold Best

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Oliver Maria Schmitt HANIX #2 »Heilbronn war auf der Landkarte der Weltgeschichte verzeichnet« Als Ex-Titanic-Chef und Henri-Nannen-Preisträger in der Kategorie Humor ist Oliver Maria Schmitt nicht nur jemand, der mit spitzer Feder schreiben kann. Der Buchautor ist ebenso scharfzüngig. Wir trafen den Wahl-Frankfurter in seiner ehemaligen Stammkneipe, der Hesserwirtschaft, für ein langes Gespräch über Punk- und Demokultur in Heilbronn, einen besonnenen Alkoholautofahrer und das ewig gesichtslose Rätsel Heilbronn, das es nie zur eigenen Zufriedenheit in die überregionale Presse schafft. Foto: Ulla Kühnle [...] H ––– In Ihren Jugendjahren hat die Stadt bewegte Zeiten erlebt. Demos waren an der Tagesordnung, und sogar Fernsehprominenz kam zum demonstrieren vorbei. OMS ––– In den Siebzigern und Achtzigern hat in Heilbronn noch Weltgeschichte stattgefunden. Wir waren besetzte Garnisonsstadt mit zigtausend US-Soldaten, die wir nachts häufig aus den Kneipen fallen sahen, wenn die Military-Police die abtrünnigen GIs rausprügelte. Durch die mit Atomsprengköpfen bestückten Pershing-2-Raketen, die auf der Waldheide stationiert waren, war Heilbronn auf der Landkarte der Weltgeschichte verzeichnet. Vor allem seit dem Pershing-Unfall und den dadurch aufkommenden Demonstrationen gegen Atomwaffen in Deutschland stand Heilbronn damals sehr im Fokus. Nach dem Unfall mit den Pershingraketen 1985 gab es auch immer wieder Blockaden auf der Waldheide, an denen unter anderem auch Dietmar Schönherr und wohl auch Heinrich Böll teilgenommen hatten. Wir als Jungpunks hatten eher einen ironischen Abstand zur politischen Debatte. Allerdings ging es damals auf der Waldheide auch um das Thema »Bürger gegen Staat« und »Bürger gegen amerikanische Besatzung«. Da waren wir dann wieder dabei. Aber mehr aus einem hedonistischen Furor heraus. [...] Das ganze Interview von Robert Mucha mit Oliver Maria Schmitt lesen? Zu finden in HANIX #2 im Online-Archiv. www.hanix-magazin.de

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the Best Interview des Monats offf Beatsteaks HANIX #3 »Man hat unterstellt, wir würden aufgemotzten Penisrock machen« Die Beatsteaks spielten Ende November 2011 in Heilbronn. Gründungsmitglied und Gitarrist Bernd Kurtzke über Aufnahmen im Proberaum, den Schwaben an sich und das Gefühl, den Club verlassen zu müssen, wenn der eigene Song gespielt wird. Foto: Hadley Hudson [...] H ––– Ihr selbst definiert euch als Punkband? B ––– Auf jeden Fall, im klassischen Sinn. Obwohl wir mittlerweile bei einer großen Plattenfirma sind, leben wir den Do-It-Yourself-Gedanken. Das ist für mich der Grundgedanke von Punk. Der Begriff war ja ursprünglich ein abfälliges Etikett für Leute, die sich freiwillig an den Rand der Gesellschaft gestellt haben. Für mich bezeichnet Punk heute jemanden, der frei im Kopf ist, eine eigene Meinung hat und sich nicht nur um sich selbst, sondern auch um andere kümmert. Der im besten Sinne selbstbestimmt sein Leben lebt. Und das nehme ich für uns auf jeden Fall in Anspruch. Punk hat weniger mit der Musik zu tun, sondern mehr mit einer Haltung, die du an den Tag legst. Ich meine, wir machen auch Popmusik. Aber der Begriff ist für mich überhaupt nicht negativ besetzt. Es gibt genauso schöne Popmusik, wie es auch beschissenen Punkrock gibt. H ––– Welches ist die seltsamste Bezeichnung für eure Musik, die du bisher gehört hast? B ––– Irgendein Magazin hat uns mal unterstellt, wir würden »aufgemotzten Penisrock« machen. H ––– Gibt es eine Kritik, die du noch im Kopf hast, weil sie so besonders war? B ––– Du meinst außer »aufgemotzter Penisrock«? Ad hoc fällt mir nur eine ein, bei der es nicht um uns ging, sondern um eine Platte von Dirk Zöllner, die hieß »Ich darf alles«. Und der Rezensent schrieb lediglich »Nein!!!« – und sonst nichts. Eindeutiger kann man nicht abgewatscht werden. [...] Das ganze Interview von Johannes Lindenlaub mit den Beatsteaks lesen? Zu finden in HANIX #3 im Online-Archiv. www.hanix-magazin.de

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the Best Interview des Monats offf Helmut Himmelsbach HANIX #4 »Ein Einheimischer im Amt unterliegt mehr Abhängigkeiten« Helmut Himmelsbach ist seit 1975 hauptberuflicher Bürgermeister. Wir sprachen mit dem Heilbronner Stadtoberhaupt über seine Unparteilichkeit, die Misere des Heilbronner Fußballs und wieso er Heilbronn mit seinen vielen Baustellen schön findet. [...] H ––– Hat es Sie nie in die Landes- oder gar Bundespolitik gezogen? Immerhin haben Sie in den siebziger Jahren sehr eng mit Lothar Späth zusammengearbeitet. Sie waren sein Stadtkämmerer in Bietigheim-Bissingen als Späth dort Ihr Vorgänger als Bürgermeister war. Hat er Sie nicht nach Stuttgart mitnehmen wollen? HH ––– Ich gehöre ganz bewusst keiner Partei an. Ich wollte das immer so für mich haben. In die Landes- oder Bundespolitik schafft man es aber nur mit Parteibuch. Deshalb hat sich die Frage für mich nie gestellt. Sicher gab es immer wieder Anfragen. Ob von Späth, Teufel oder Oettinger. Ich bin auch der Ansicht, dass mir der Umstand, in keiner Partei Mitglied zu sein, eher genützt hat. Viele Bürger schätzen es, wenn sich ein Oberbürgermeister unabhängig in seiner Argumentation verhalten kann. […] H ––– Der Heilbronner Kultwirt Lothar Hesser ist der Meinung, dass Heilbronn nach Manfred Weinmann unbedingt ein Stadtoberhaupt gebraucht hat, das nicht von hier kommt. Wieso denken Sie, ist er dieser Meinung? HH ––– Das hängt sicher damit zusammen, dass die Beziehungsgeflechte von einer auswärtigen Person anders sind. Ich will nicht sagen, ob besser oder schlechter. Sie sind einfach anders. Ein Einheimischer hat natürlich viele Freunde und Bekannte hier und unterliegt meiner Meinung nach deshalb Foto: Mehmet Filiz mehr Abhängigkeiten. Ich bin auch heute noch mit niemandem aus dem Gemeinderat per Du. Eine gewisse Distanzierung tut dem Amt gut. Ich bin als Oberbürgermeister nicht der Kumpeltyp, aber Bürgernähe ist mir trotzdem sehr wichtig. Das habe ich schon immer so gepflegt. [...] Das ganze Interview von Robert Mucha mit Helmut Himmelsbach lesen? Zu finden in HANIX #4 im Online-Archiv. www.hanix-magazin.de

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the Best Interview des Monats offf Walter Sittler & Gerd Leipold HANIX #24 »Wir mischen uns immer noch mit Vergnügen ein« Walter Sittler und Gerd Leipold sind Einmischer. Schauspieler Sittler war und ist einer der führenden Köpfe der Gegen-S21-Bewegung in der Landeshauptstadt. Physiker Gerd Leipold war jahrelang Chef von Greenpeace International und hat sich deshalb schon von Berufs wegen oft eingemischt. Nun haben die beiden »Zeit, sich einzumischen« geschrieben. Ein Buch über die Notwendigkeit, dass sich Bürger nicht wegdrehen, sondern durch Einmischung selbst ihr Land gestalten. Foto: Mehmet Filiz [...] H ––– Warum interessieren sich ein Schauspieler und ein Physiker so für unsere politischen Strukturen und deren Anforderungen? Ihnen geht es in Ihren Jobs als Künstler und Berater doch blendend. WS ––– Für mich ist es ein großes Vergnügen, sich genau mit all diesen Dingen zu beschäftigen. Wenn man die Chance hat, in diesen Bereichen Verantwortung zu übernehmen und auch unangenehme Dinge anzusprechen, sollte man diese Chance auch verantwortungsvoll wahrnehmen. Es gibt sehr viele Menschen, die dies gerne tun würden – doch nicht immer stimmen für die Einzelnen die Rahmenbedingungen. Wenn man so privilegiert ist, wie ich es durch meinen Job nun mal bin, sollte es ein großes Vergnügen sein, sich mit solchen Dingen beschäftigen zu dürfen. GL ––– Ich bin in meinem Leben sehr viel herumgekommen und habe gelernt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ein Staat und eine Gesellschaft funktionieren. In vielen Ländern läuft leider beides nicht gut. In unserer Gesellschaft sieht man aber, dass es doch sehr viele positive Dinge, wie die Gewaltenteilung, die Rechtssicherheit oder die Justiz gibt. Nicht alles ist im perfekten Zustand, aber im Großen und Ganzen funktioniert es. Ich habe gelernt, dass es sich lohnt, dafür einzustehen und zu kämpfen. Was mich zum Beispiel momentan sehr bewegt ist, dass sich viele junge Leute von der Politik abwenden. Das ist nicht gut für unsere Gesellschaft! Ich finde schon jetzt, dass Politik leider überwiegend für die ältere Bevölkerung und nicht für die jüngere gemacht wird. [...] Das ganze Interview von Robert Mucha mit Walter Sittler & Gerd Leipold lesen? Zu finden in HANIX #24 im Online-Archiv. www.hanix-magazin.de

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the Best Interview des Monats offf Reinhold Gall HANIX #1 Der Sülzbacher Reinhold Gall ist der Innenminister Baden- Württembergs. Wir sprachen mit dem Sicherheitschef unseres Bundeslandes über Heimatliebe, Löscheinsätze und seinen Abnabelungsversuch von der Kommunalpolitik. Foto: Ulla Kühnle Alexandra Kamp HANIX #17 Alexandra Kamp tourte durch den »Wilden Süden«. Dabei präsentierte die aus Film und Fernsehen bekannte Schauspielerin bei den SWR3-Live- Lyrix Musiktexte bekannter Hits auf der Bühne. Wir unterhielten uns mit der gebürtigen Badenerin und Wahl-Berlinerin über Ohrwürmer, beknackte Songtexte und den Berliner Schwabenhass. Foto: Andreas Klehm

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the Best Interview des Monats offf Ulrich Kienzle HANIX #14 Ulrich Kienzle ist Schwabe und hat die Welt gesehen. Im Besonderen den Nahen Osten. Wir sprachen mit dem aufgeklärten Schwaben über Pietismus, die Bayern und sein Interview mit Saddam Hussein. Foto: Ulla Kühnle Cäthe HANIX #25 Cäthe ist Viele. Sie sammelt Gegensätze, ist am liebsten barfuß und ringt beständig mit sich und anderen um Erweiterung. Sie hasst Faulheit, hat mehr als eine Meinung und ihr Leben besteht aus lauter neugierigen Anfängen. Wir sprachen mit der Wahlhamburgerin über ihre Auszeichnungen, die Flucht aus dem Süden und ihre bestehenden Verbindungen ins Ländle. Foto: Oliver Reetz Holger Stanislawski HANIX #5 Holger Stanislawski ist Kultfigur in der Fußball- Bundesliga. Aus dem weltoffenen Hamburg ist der Fußballlehrer in die badische Provinz gezogen. Foto: Mehmet Filiz Heino HANIX #21 Der 74-jährige Volksbarde Heino ist momentan so erfolgreich wie nie in seiner langen Karriere. Beim jungen Publikum erfährt der strohblonde Sänger mit der dunklen Sonnenbrille eine Beliebtheit, wie sonst nur die Bands und Künstler, die er auf seinem aktuellen Album »Mit freundlichen Grüßen« covert. Foto: Sony Music

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56 — 59 Titelthema Jede HANIX-Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema, das in mehreren Beiträgen beleuchtet und abgehandelt wird. Mal aktuell, mal zeitlos, versuchen wir verschiedenste Facetten des Themenschwerpunktes aufzugreifen. Das HANIX-Titelthema wird dabei in jeder Ausgabe mit einer wundervollen Illustration von Kathrin Leisterer eröffnet, wovon einige auf den folgenden Seiten zu sehen sind. Unsere ersten 25 Titelthemen waren: Energie / Bildung / Zeit / Armut / Rebellion / Gesundheit / Ausländer / Sex / Fußball / Kinder / Essen & Trinken / Schaffe, schaffe, Häusle baue / Nacht / Wirtschaft / Jugend / Handarbeit / Wohlfühlen / Boomtown / Auto / Neckar / Politik / Medien / Himmel / Kunst & Kultur / Tiere. Aufmacher der Ausgaben 1, 4, 8 Aufmacher der Ausgaben 11 & 16 offf Aufmacher der Ausgaben 18, 22, 25 Best

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HANIX #1 Titelthema »Energie« HANIX #4 Titelthema »Armut« HANIX #8 Titelthema »Sex«

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the Best Titelthema offf HANIX #11 Titelthema »Essen und Trinken« HANIX #16 Titelthema »Handarbeit«

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the Best Titelthema offf HANIX #18 Titelthema »Boomtown« HANIX #22 Titelthema »Medien« HANIX #25 Titelthema »Tiere«

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Danke Rafaela Carrijo, Sarah Fischer, Wolfgang Fischer, Florian Geiger, Johannes Lindenlaub, Harald Riegg, Maria Sanders, Michael Müller, Sonja Knoblauch, Philipp Kionka, Robert Beutelsbacher, Mavinga Petrasch, Mehmet Filiz, Ulla Kühnle, Raimar Schurmann, Sevtap Celik, Kathrin Leisterer, Leo Volland, Philipp Seitz, Martin Riemer, Eva Eisenlohr, Sabine Kühnle, Oliver Maria Schmitt, Anette Gast-Prior, Astrid Becker, Astrid Barnowsy, Frauke Wagner-Arnold, Sascha Wartha, Dominik Riedle, Steven Zuleger, Metin de Terk, Vanessa Kärcher, Rita E. Täuber, Natascha Stapf, Matthew Gull, Peter Gusdek, Katharina Voos, Matthias Bitsch, Lisa Herdon, Stefan Dittrich, Lisa Maria Klotz, Nicolai Köppel, Benjamin Sommerfeld, Till Maushake, Patrick Ortwein, Paul Hock, Mariana Nicole Göllner, Anna Weber, Regine Weimar, Eva-Marie Lindenmaier, Christian Britzke, Achim Kern, Fabian Rehder, Hannes Buchwald, Tanja Keitel, Matthias Marquart, Christina Eiber, Katharina Scheinpflug, Eric Lawton, Terry Boddie, Karolina Woznicka, Kasimir Dühnweck, Klemens Schaika, Monica Menez, Vivien Ruxton, Tanja Calce, Florian Hettenbach, China Hopson, Jessica Norene, Peter Wanner, Ö, Michael Kopp, Michael Dikta, Meli Dikta, Konrad Hettenbach, Arnd Kolb, Parthena Iakovidou, Alexander Mirsch, Katrin Michl-Erimel, Sven Buchholz, Ferdinand Körner, Lisa Hofmann, Murat Erimel, Mia Mia, Leila Kühle, Detlef Dreßlein, Joerg Martin Hartmann, René Tackenberg, Tobias Börner, Alex Raack, Benjamin Kuhlhoff, Ralf Bremer, Vanessa Macco, Patrick Labitzke, Daniel Nasse, Zoran Lucic, Jessica Zippan, Ralf Stegmann, Tanja Sagasser, Christian Kieselmann, Claudia Küpper, Monika Schiefer, Erona, Raffaella, Saliha, Justin, Denis, Rojin, Rabia, Samema, Zeliha, Andrea, Savya, Eren, Colin, Revera, Mike, Naomi, Anna, Carmen, Amine, Max, Arhan, Korey, Kris Rampmaier, Marc Oliver Olschewski, BJ Lattner, Annika Winkelmann, Larissa Bertonasco, Manuela Homm, Radana Brockhoff, Uwe Gramlich, Leonore Welzin, Lisa Bürg, Simon Reinhard, Katharina Brenner, Tim Ungermann, Marcel Weber, Martina Bogdahn, Claudia Fy, Ralph Munz, Andreas Magdanz, Jerome Umminger, Joshua Endresz, Werner Niedermeier, Maike Endresz, Björn Ewers, Du Zehnjun, Christian Sommer, Katharina Strack-Becker, Olaf Metzel, Marcel Rehder, Valerie Grübele, Till Schmidt, Robert Häusser, Björn Pados, Tino Criso, Andreas Klehm, Kirsten Karnowski, Simon Hollay, Fotoatelier Senghaas, Petar Gulic, Florian Dietz, Albrecht Schnepf, Marie Munkelberg, Máx Méndez Gomes, Sabine Wenzel, Dmitrij Matvejev, Gadi Dagon, Simone Kröneck, Anette Geisler, Boulevard Bünde, David Prior, Marcel Borck, Reiner Pfisterer, Andreas Feininger, Dr. Bernhard Stumpfhaus, Dr. Marc Gundel, Frank Brunner, Ken Jebsen, Carolin Kantimm, Daniela Dikta, Sandra Miassar, Andreas Schick, Paolo Gambino, Patricia Mayer, Jasmin Kirrstetter-Stein, Mares Baudewijns, Marcus Carle, Mark Twain, Andreas Hock, Bernd Billek, Ralf Klenk, Jürgen Dikta, Andreas Grimmeissen, Marion Wüstling, Marco Dikta, Lena Riegg, Luise Schubert, Daniela Palermo, Beate Hoffer, Gudrun Dikta, Hubert Mende, Bozena Mucha-Kubicki, Romina Consagra, Bernhard Kantimm, Margarete Kantimm, Heiko Kreiter, Brad Pitch, Christopher Bollmann, Sarah Baudenbacher, Julia Semper, Eldon Philipps, Bryan Henao, Sebastian Sach, Charlotte Köhler, Kathrin Lehr, Oliver Reetz, Hans-Christian Andersen, Sebastian Blau, Dr. Christina Jacob, Sandra Besara, Wunderbare Katze, Felix von Racknitz, Nektarios Vlachopoulos, Sabine Kress, Sarah Naylor Macleod, Michael Wolf, Manfred Rieker, Jens Lange, Pierre Gattinger, Jochen Wieland, Elke Bauschert, Thomas & Christian Pfeffer, Roberto Baglio, Michaela Ruof, Sandwich Mama Rosa, u. v. m.

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RAIMAR SCHURMANN T 07131 2046130 raimar.schurmann@hotmail.de

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62 — 66 Es steht außer Frage, dass das HANIX-Magazin neben einem textlichen auch einen fotografischen Schwerpunkt hat. Um dies zu untermauern, gibt es die Rubrik »Spiegelreflex«, die opulenten Bildstrecken den nötigen Raum bietet. Auf mehreren Doppelseiten zeigen wir eindrucksvolle, beklemmende, lustige oder auch einfach nur schöne Bilder von Fotografen aus der Region. Ob Heilbronner Fiffis, von Tornados zerstörte Wohngebiete, auf Müllhalden hausende Zigeuner oder die »Wohnzimmer« der Toten Hosen und vieles, vieles mehr. HANIX #6 Nach dem Tornado: Diese Fotostrecke entstand am 27. April 2011 in Pleasant Grove und in Pratt City, Alabama. Zu dieser Zeit ist in den Südstaaten der USA die jährliche Tornado-Zeit. Foto: China Hopson offf Best

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1 HANIX #18 Blühende Landschaften: Der Neckarbogen ist das Leuchtturmprojekt für Heilbronns Stadtentwicklung. Wo 2019 die städtische Modelllandschaft blühen soll, herrscht heute noch ein morbider Todesstreifen- Charme. Foto: Ulla Kühnle 2 HANIX #4 Resort Dallas: Die Kinder leben mit ihren Eltern in selbstgebauten Hütten am Rande einer ätzend stinkenden Müllkippe. Jeden Morgen bringt das Müllauto Tonnen »frischer« Ware. Mit bloßen Händen suchen die Menschen nach Verwertbarem, wie Lebensmitteln, Spielzeug, Kleidung und Plastikflaschen. Foto: Hannes Buchwald

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the Best Spiegelreflex offf 1 HANIX #20 Das Fest: »Das Fest« in Karlsruhe ist eine Festival-Institution in Deutschland. Top-Acts geben sich dort die Klinke in die Hand. Die Besucher interessierten uns allerdings mehr als die musikalischen Topstars. Foto: Ulla Kühnle 2 HANIX #15 Crowd-Surfing: Inspiriert vom Lichterspiel in den Straßen New Yorks bewegten sich drei Assistenten mit jeweils einem Blitzkopf und Blitzgenerator durch die feiernde Berliner Meute. Ausgelöst wurden die einzelnen Blitzköpfe über Funk. Foto: Björn Ewers

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the Best Spiegelreflex offf HANIX #1 Heilbronner Ansichten: Mit dem Blick für die kleinen, entscheidenden Heilbronner Details entstand der Bildband »Heilbronner Ansichten«. Foto: Ulla Kühnle HANIX #8 Mein Jott Anna: In der Präsidenten-Suite des Radisson Hotels in Erfurt haben wir Jott und Anna getroffen. Die beiden sind tatsächlich beste Freundinnen und sind für uns gemeinsam ins Bett und unter die Dusche gestiegen, um Zärtlichkeiten auszutauschen. Foto: Mehmet Filiz

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the Best Spiegelreflex offf 1 HANIX #19 Mein Automobil & Ich: Die Unterländer lieben ihre Autos. Ganz egal, ob Kleinwagen, Wohnmobil oder sportlicher Oldtimer. Eine Strecke über Menschen aus der Region mit deren »heiligem Blechle«. Foto: Meli Dikta 2 HANIX #10 Ein Tag im Kindertagheim Olgakrippe: Geöffnet ist die Olgakrippe Montag bis Freitag von 6 Uhr bis 17:30 Uhr. Innerhalb dieser Zeit werden Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsvesper angeboten. Foto: Mehmet Filiz 3 HANIX #22 Ansichten eines Fußballstadions: Aus der Baustellendokumentation der Rhein-Neckar Arena wurde eine Langzeitreportage über das Innenleben eines Fußballstadions. Foto: Reiner Pfisterer

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LOSSPRÜHEN w w w . c r o s s m e d i a e x p e r t s . d e

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68 — 70 Brief an die Heimat Unterländer zieht es in die Ferne. Sei es als Auswanderer, Tourist oder als Austauschstudent. Um von ihren Erfahrungen weitab der Heimat etwas mitzubekommen, bitten wir diese Menschen, einen Brief an die Heimat zu schreiben. So erreichten uns in den letzten zweieinhalb Jahren Briefe aus der ganzen Welt. Ob aus Australien, Kanada, Südafrika, Skandinavien oder den USA. Viele vermissen das schwäbische Essen und einen gemütlichen Abend mit alten Freunden oder der Familie. Aber es gibt auch einige »Abtrünnige«, die sich eine Rückkehr kaum vorstellen können. Zu sehr haben sie sich mittlerweile in ihrer neuen Heimat eingelebt. In unserer Rubrik »Brief an die Heimat« lassen wir uns Geschichten aus der Ferne erzählen und tauchen so in fremde Kulturen ein. Ein besonderer Clou dieser Rubrik ist, dass der Brief im Magazin vorgelesen wird. Ein Hörbrief sozusagen. Eine Rubrik, die Fernweh aufkommen lässt. offf Best

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HANIX #18 Vancouver Island / Kanada: Patrick Labitzke verbrachte ein »Work-and-Travel«-Jahr in Kanada und berichtet uns vom Arbeiten für die Ölindustrie und von der unglaublichen Weite und Schönheit des zweitgrößten Landes der Welt. Foto: Patrick Labitzke

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the Best Brief an die Heimat offf 1 HANIX #7 Wellington ––– Neuseeland: Michael Dikta bereiste über ein Jahr lang Australien, Asien und Neuseeland. Die Gastfreundschaft und das entspannte Leben bei den »Kiwis« hat ihn nachhaltig beeindruckt. Foto: Michael Dikta 2 HANIX #2 Fremantle ––– Australien: Eva Eisenlohr zog mit ihrem Freund Sebastian nach Australien, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Sie arbeitet als Grafikerin im westaustralischen Küstenort und sieht auf dem Weg zur Arbeit Delphine durch den Ozean springen. Foto: Sebastian Kneer 3 HANIX #1 Johannesburg ––– Südafrika: Michael Müller arbeitet als Bauingenieur in Südafrika und schrieb uns während eines Fluges in die Wüste. Zwischenzeitlich war Michael Müller wieder zurück im Unterland. Lange hielt er es hier aber nicht aus und ist inzwischen wieder am anderen Ende der Welt angelangt. Foto: Eliza Müller

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Der historische Schuss Heilbronn ist eine Stadt mit langer und ereignisreicher Geschichte. Heilbronn war vor dem unsäglichen Bombardement am 4. Dezember 1944 auch eine richtig schöne Stadt. Um die Geschichte der Stadt, aber auch ihre Schönheit immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem Haus der Stadtgeschichte die Rubrik »Der historische Schuss« entwickelt. Passend zu jedem Themenschwerpunkt suchen die Mitarbeiter des Otto Rettenmaier Hauses in ihrem Archiv nach einem passenden Foto samt spannender Geschichte dazu. Und sie werden jedes Mal fündig. So bleibt auch im HANIX-Magazin die Stadtgeschichte mit all ihren spannenden Persönlichkeiten, ihrer einstmals wunderbaren Architektur und der bewegenden Historie präsent und gerät nicht in Vergessenheit. 1 HANIX #22 Stadttheater: Das Stadttheater an der Allee, um 1930. Am 4. Dezember 1944 wurde das Theatergebäude stark zerstört, nur die Südfassade war nahezu unversehrt geblieben. Nach langen, heftigen Diskussionen, die sich auch in den örtlichen Medien widerspiegelten, wurde das sogenannte »Fischer-Theater« im Juli 1970 gesprengt. Foto: Haus der Stadtgeschichte offf Best

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2 HANIX #24 Monuments Men: In den Salzbergwerken Heilbronn und Kochendorf waren ab Juli 1942 bedeutende Kunstwerke und Kulturgüter eingelagert. Das Bild von 1946 zeigt den Heilbronn-Kochendorfer Kunstschutzstab mit »Monuments Man« Harry Ettlinger in der Mitte; rechts von ihm steht sein deutscher Mitarbeiter Joachim Seeger. Foto: Haus der Stadtgeschichte 3 HANIX #16 Rutenbinden: Rutenbinden im Heilbronner Gewann Obere Ried beim Weinsberger Sattel in den 1950er-Jahren. Vieles geschieht im Weinbau auch heute noch in Handarbeit. Das Schneiden der Reben gehört dazu. Es waren vor allem die Frauen, die früher das Rebenbinden übernahmen. Foto: Haus der Stadtgeschichte

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Impressum the Best offf HANIX-Magazin Ausgaben 1 - 25 2011 - 2014 Verlag / Herausgeber 74ELF Marcel Kantimm & Robert Mucha GbR Kastanienweg 12 74080 Heilbronn USt.-ID: DE 271248199 Vertreten durch: Marcel Kantimm Robert Mucha Redaktion Chefredakteur Robert Mucha (V.i.S.d.P.) Artdirektion & Design Raimar Schurmann Vermarktung & Sales Maike Endresz Robert Mucha Marcel Kantimm (verantw.) Verlagskoordination / Administration / Social Media Marcel Kantimm Druck Druckerei Ziegler GmbH & Co. KG Auwiesen 1 74924 Neckarbischofsheim Vertrieb Auslage an ca. 1.000 Stellen im Stadt- und Landkreis Heilbronn Copyright Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Kein Teil dieses Magazins darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form gleich welcher Art reproduziert werden. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlages strafbar. Kontakte info@hanix-magazin.de maike.endresz@hanix-magazin.de Marcel Kantimm: marcel.kantimm@hanix-magazin.de Robert Mucha: robert.mucha@hanix-magazin.de T +49 176 24118731

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Die IFH. Die Zukunftsschmiede. Die Eventlocation. Technologie- und Gründerzentrum Die Innovationsfabrik Heilbronn (IFH) ist eines der führenden Technologie- und Gründerzentren in Süddeutschland. Sie bietet Ihren Mietern nicht nur einen besonderen Arbeitsplatz in einer besonderen Architektur, sondern auch umfassende Beratung, Unterstützung und technisches Know-how. Durch die räumliche Nähe unterschiedlichster Unternehmen unter einem Dach, ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten der Kooperation und Synergieeffekte, die von den Firmen auch intensiv genutzt werden. www.innovationsfabrik.de www.stadtsiedlung.de Existenzgründung Gründungsinteressierte, Existenzgründerinnen und Existenzgründer sowie junge Unternehmen erhalten in Heilbronn umfassende Unterstützung zur Umsetzung ihrer Geschäftsideen. Als zentrale Anlaufstelle fungiert hierbei in enger Abstimmung mit der städtischen Stabsstelle Wirtschaftsförderung und der Stadtsiedlung Heilbronn, der Venture Forum Neckar e.V. (VFN). Im Fokus stehen vor allem Gründungen aus den Bereichen Technologie und Kreativwirtschaft sowie innovative Geschäftsideen aus anderen Bereichen. Eventlocation Durch das außergewöhnliche Ambiente einer ehemaligen Maschinenfabrik und auch wegen des markanten Backsteingebäudes sowie der hervorragenden, zentrumsnahen Lage, finden Sie in der IFH den richtigen Rahmen für Ihre Seminare, Konferenzen, Tagungen, Messen oder Ausstellungen. Die IFH verfügt über eine großzügige Halle und einen einladenden Bistrobereich. Fragen Sie uns, falls Sie Interesse haben. Sie erhalten detaillierte Informationen: Tel. 07131 6257-46, Herr Schanz.

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Wahre Kunst erkennt man an der Leidenschaft, die sie auslöst. Erleben Sie alle Facetten der Faszination Porsche bei uns im Porsche Zentrum Heilbronn. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Porsche Zentrum Heilbronn PZ Sportwagen Vertriebs-GmbH Stuttgarter Straße 111 74074 Heilbronn Tel.: +49 7131 5034-200 Fax: +49 7131 5034-220 www.porsche-heilbronn.de